Presse­berichte 1. Mann­schaft

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2018

Wenn der Knoten mal so richtig platzt

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim lässt Angst­gegner Angst­gegner sein und besiegt den Tabellen­zweiten ASV Grün­wetters­bach II klar mit 6:2

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Der Moment des Triumphs: Stephan „BummBumm“ Kaiser ringt das Grünwettersbacher Abwehrass Daniel Kleinert in vier Sätzen nieder. Der 27-jährige Leiselheimer mit den knallharten Gewinnschlägen bringt den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim dank seiner famosen Leistung auf die Siegerstraße im Match mit dem ASV Grünwettersbach II, dem Tabellenzweiten der 3. Bundesliga Süd.

Alexander der Große hat’s getan. Und nun hat’s auch (ein paar Jährchen später) Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim getan. Der Knoten ist durchtrennt, ist gerissen, ist geplatzt – und wie.Sicher, richtig welthistorische Bedeutung wie das Durchtrennen des gordischen Knotens mit einem Schwerthieb durch den berühmten Makedonen hatte der 6:2-Sieg des TV Leiselheim über den ASV Grünwettersbach II zum Auftakt der Rückrunde in der Saison 2017/2018 und Start ins neue Jahr ganz gewiss nicht. Sportlich aber war der klare Erfolg der Wormser über den favorisierten Tabellenzweiten schon ein Husarenstück der besonderen Art.

Dreimal hatten die Tischtennis-Cracks vom Leiselheimer Trappenberg in der 3. Bundesliga Süd bislang mit der spielstarken Bundesligareserve des ASV Grünwettersbach die Klingen gekreuzt. Dreimal gab’s einen auf den Deckel, zuletzt setzte es im Karlsruher Stadtteil eine deftige 0:6-Klatsche. „Wenn alles optimal läuft, können wir schon ein Pünktchen in Worms behalten“, hatte sich Leiselheims langjähriger Trainer Christian Kaufhold vor der Partie trotz der drei Pleiten zuvor weit aus dem Fenster gelehnt. Nun, es lief optimal für den TV Leiselheim am Heilige-Drei-Königs-Abend. Mehr als optimal sogar.

„Alle vier Spieler unseres Teams sind auf den Punkt fokussiert“, roch Christian Kaufhold schon zur Pause der Partie Lunte. 2:2 stand es zu diesem Zeitpunkt nach glatten Siegen des TVL-Duos Sushmit Sriram / Medardas Stankevicius und einer Galavorstellung von Sushmit Sriram gegen Grünwettersbachs Abwehrass Florian Blum. Dass Jan Zibrat, der slowenische Nationalspieler in Reihen der Gäste, im Doppel und Einzel für Grünwettersbach punkten würde, kam keiner Überraschung gleich.

Was allerdings die Trainer, die Spieler und die zahlreichen Zuschauer in der Sporthalle am Leiselheimer Trappenberg überraschte, war die Art und Weise wie die Gastgeber nach der Pause auftrumpften. Hatten es Medardas Stankevicius (gegen Marlon Spieß) und Stephan „The Power“ Kaiser (gegen Daniel Kleinert), Vladimir Anca (gegen Florian Bluhm) und Sushmit Sriram (gegen Jan Zibrat) etwa mit dem Angstgegner aus dem Karlsruher Stadtteil zu tun? „Also nach Angst sieht das nicht aus, was Vladimir und Stephan im Duell mit den beiden Abwehrstrategen aus Grünwettersbach zeigen“, brachte ein begeisterter Leiselheimer Tischtennis-Fan das Geschehen an den zwei Tischen auf den Punkt.

Es rappelte im Karton. Immer wieder schlugen die Schmetterbälle von Vladimir, Sushmit, Medardas und Stephan nun auf der Seite der Gäste ein. Da blieb selbst dem Supertechniker Jan Zibrat nur ein fassungsloses Staunen. Die junge Mannschaft des TV Leiselheim trumpfte wie aus einem Guss auf. Als wäre es das Selbstverständlichste auf der Welt. 6:2 nach nicht einmal zwei Stunden Spielzeit. „Aber hallo!“, verschlug es Christian Kaufhold die Worte. Der Knoten war richtig satt geplatzt. Und die Jungs aus Leiselheim brauchten dafür nicht einmal ein Schwert wie einst Alexander der Große. Tischtennis-Schläger erfüllten hierbei den gleichen Zweck.

TV Leiselheim vs. ASV Grünwettersbach II  6:2 Spiele / 19:10 Sätze

Punkte TVL: Sushmit Sriram / Medardas Stankevicius, Vladimir Anca, Sushmit Sriram (2), Medardas Stankevicius, Stephan Kaiser

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2018

Bloß keine Angst vor dem Angstgegner

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim empfängt Sams­tag (18 Uhr) zum Start der Rück­runde der Saison 2017/2018 den Tabellen­zweiten ASV Grün­wetters­bach II

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Voller Zuversicht in die Rückrunde der Saison 2017/2018: Trainer Christian Kaufhold und Vladimir Anca, die neue Nummer zwei im Kader des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim zum Beginn des Jahres 2018, wollen das Abstiegsgespenst so schnell wie möglich vom Trappenberg verjagen.

Die meisten Menschen verwenden mehr Zeit und Kraft daran, um die Probleme herumzureden, als sie anzupacken. Christian Kaufhold gehört nicht zu diesem Menschenschlag. „Unser Abschneiden in der Vorrunde der Saison 2017/2018 war sehr bescheiden“, redet der langjährige Trainer des TV Leiselheim nicht um den heißen Brei herum. Auf Rang sechs der 3. Bundesliga Süd steht der Tischtennis-Drittligist bei 8:10 Punkten und 37:39 Spielen nach der ersten Halbserie der zweiten Spielzeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. „Mit unserer sehr spielstarken Mannschaft durften wir eigentlich nicht mit einem negativen Punktekonto in die Winterpause gehen“, zeigt sich der 38-Jährige durchaus enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Saison. Fakt ist: Die Männer vom Leiselheimer Trappenberg trennen zur Jahreswende gerade einmal drei Punkte vom ersten Abstiegsrang, den derzeit der FC Bayern München belegt.

Die durch Routinier Nico Stehle (36 Jahre), den litauischen Youngster Medardas Stankevicius (17 Jahre) und den indischen Materialspieler Sushmit Sriram (24 Jahre) auf drei Positionen rundum erneuerte Leiselheimer Truppe hatte zum Saisonstart große Anlaufprobleme. Speziell die Doppel funktionierten überhaupt nicht. „Das war durch einige organisatorische Schwierigkeiten bedingt, die ein regelmäßiges Training und Einspielen der Paarungen nicht zuließen“, blickt Christian Kaufhold auf einen schwierigen Start in die aktuelle Spielzeit zurück. Erst zum Ende des Jahres kamen die Männer vom Trappenberg richtig in Tritt und zeigten gegen die Spitzenteams NSU Neckarsulm (5:5-Remis) und SV SCHOTT Jena (6:1-Kantersieg) nach einer bis dahin enttäuschenden Hinserie zwei furiose Matches.

„Daran wollen wir in der Rückrunde anknüpfen“, schaut Christian Kaufhold nach vorne. Das Ziel des gewieften Coaches: „Wir streben in der Summe ein positives Punkteverhältnis an. Das Abstiegsgespenst wollen wir so schnell wie nur möglich vom LeiselheimerTrappenberg verscheuchen.“ Problem dabei allein zum Start ins neue Jahr: Der TVL hat es Samstagabend (18 Uhr) mit dem ASV Grünwettersbach II zu tun. Gegen die Badener gab es in bislang drei Partien noch rein gar nichts zu erben. Zum Start in die aktuelle Saison setzte es gar eine deftige 0:6-Pleite im Karlsruher Stadtteil.

Ein Angstgegner für den TV Leiselheim? „Ja, schon“, urteilt Christian Kaufhold. „Die Badener liegen uns mit ihren beiden Abwehrspielern Florian Bluhm und Daniel Kleinert, sowie dem slowenischen Spitzenspieler Jan Zibrat ganz und gar nicht.“ Also gehen die Leiselheimer mit einer gehörigen Portion Angst ins Match? „Nein“, betont Christian Kaufhold, „wir haben großen Respekt vor Grünwettersbach, aber ich sehe absolut Chancen für mein Team: Wenn alles optimal läuft, ist ein 5:5-Remis drin.“ Die Hoffnung auf ein erstes Erfolgserlebnis gegen die Reserve des Bundesligisten ist für den Teamchef des TVL auch mit einer Umstellung im eigenen Kader zur Rückrunde verbunden. „Ich denke, dass Vladimir Ancaim vorderen Paarkreuz gegen die Badener punkten kann“, ist sich Christian Kaufhold sicher. Der 18-Jährige tauscht zum Jahresbeginn mit dem bisherigen „Zweier“ Medardas Stankevicius die Position. Vielleicht gilt ja ob der Neuformierung der Leiselheimer im Duell mit dem ASV Grünwettersbach II eine alte Weisheit von Wilhelm Busch: „Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.“

Das Team TV Leiselheim I – Rückrunde 2017/2018

Nr. 1: Nico Stehle (Deutschland, 36 Jahre, QTTR-Wert = 2302)
Nr. 2: Valdimir Anca (Rumänien, 18, 2246)
Nr. 3: Sushmit Sriram (Indien, 24, 2252)
Nr. 4: Medardas Stankevicius (Litauen, 17, 2216)

Start in die Rückrunde – 3. Bundesliga Süd

TV Leiselheim vs. ASV Grünwettersbach II am Samstag, 6. Januar 2018, 18 Uhr

Der Eintritt ist frei!

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2017

Das Beste kommt zum Schluss

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim bezwingt in einem furiosen Spiel den Tabellen­vierten SV SCHOTT Jena deutlich mit 6:1

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Nach gerade erst auskurierter Grippe in der Partie gegen SV SCHOTT Jena voll auf der Höhe: Nico Stehle, der Spitzenspieler des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim, führte sein junges Team mit einer spielerischen Glanzleistung zum 6:1-Kantersieg gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen aus Thüringen.

Das Beste kommt zum Schluss. Wenn das der Masterplan von Christian Kaufhold und seiner Truppe für die Vorrunde der Saison 2017/2018 in der 3. Bundesliga Süd war, dann ist diese Dramaturgie für den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim aber mal sowas von aufgegangen. Schon das 5:5-Remis vor Wochenfrist im Duell mit dem souveränen Herbstmeister NSU Neckarsulm ließ das Finale Furioso 2017 für die Wormser ein wenig erahnen. Dass das Team von Leiselheims routiniertem Coach Christian Kaufhold in der Partie gegen den Tabellenvierten SV SCHOTT Jena aber noch einmal eine riesige Scheibe an spielerischer Qualität drauf packen würde, überrascht dann doch ob einer bis zu diesem Zeitpunkt eher suboptimal verlaufenen Spielzeit. Sei’s drum. Leiselheim schlug Jena klar und deutlich mit 6:1 – und sendete damit gerade noch rechtzeitig vor der vierwöchigen Winterpause ein klares Signal an die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt.

Lange mussten die geduldigen Tischtennis-Fans am Leiselheimer Trappenberg diese Saison warten, um ihr in dieser Spielzeit auf drei Positionen neu formiertes Team in Bestform bestaunen zu können. Gegen Neckarsulm und speziell gegen Jena war dies nun endlich der Fall. „Die Doppel und ein ausgezeichnet agierender Nico Stehle waren der Schlüssel zum Erfolg über Jena“, analysierte ein bestens aufgelegter Christian Kaufhold direkt im Anschluss an die Gala gegen die Thüringer. Gerade die doch arg holprig in die Gänge gekommenen Leiselheimer Doppel und der zuletzt von einer starken Grippe außer Gefecht gesetzte Oldie im Kader lieferten also die Initialzündung für ein Feuerwerk.

Ein Feuerwerk, das bei Leiselheims Spitzenspieler Nico Stehle drei Raketenstufen beinhaltete. Da war zunächst der Fünfsatzsieg des 36-jährigen Supertechnikers an der Seite des halb so alten „Ballermanns“ Vladimir Anca über das Jenaer Einser-Doppel Pavol Mego und Roman Rezetka. Dann zündete bei Nico Stehle im Duell mit dem Slowaken Pavol Mego Stufe zwei in vier Sätzen. Und schließlich erreichte der siebenfache deutsche Hochschulmeister seine rasante Endgeschwindigkeit nach Abwurf von Stufe drei im besten Match des Tages gegen František Placek. Der Fünfsatzsieg über den Tschechen, einen der besten Spieler der 3. Bundesliga Süd, besiegelte zugleich den 6:1-Kantersieg der Wormser – und war Startpunkt verdienter stehender Ovationen des verzückten Publikums am Leiselheimer Trappenberg ob der tollen Vorstellung ihrer Mannschaft.

Dieser Gala-Auftritt zeichnete sich schon zu Beginn ab, als Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram das Zweierdoppel der Gäste, František Placek und Leonard Süß, in glatten drei Sätzen entzauberten. 3:1 führte Leiselheim deshalb nach der einzigen Niederlage von Medardas Stankevicius zuvor gegen Jenas Topakteur František Placek zur Pause. Nach der Unterbrechung ging es dann Schlag auf Schlag. Sushmit Sriram in drei Sätzen gegen Leonard Süß und Vladimir Anca ebenfalls unangefochten in drei Sätzen gegen den slowakischen Abwehrkünstler Roman Rezetka sorgten für einen 5:1-Vorsprung, Nico Stehle vollstreckte. Und Christian Kaufhold konnte kurz vor Weihnachten aufatmen: „Wir haben nun bei 8:10 Punkten ein kleines Polster auf die Abstiegsränge.“ Doch eine schlechte Nachricht gab es auch noch an einem sonst rundum gelungenen Spielabend: Ein sanftes Ruhekissen im Hinblick auf den Klassenerhalt ist die Bilanz zur Halbzeit der Saison 2017/2018 in der 3. Bundesliga Süd für den TV Leiselheim nicht.

TV Leiselheim vs. SV SCHOTT Jena  6:1 Spiele / 19:8 Sätze

Punkte TVL: Nico Stehle / Vladimir Anca, Medardas Stankevicius / Sushmit Sriram, Nico Stehle (2), Sushmit Sriram, Vladimir Anca

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2017

Ein Weih­nachts­geschenk für den Trainer

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim beschließt Samstag­abend (18 Uhr) mit einem Heim­spiel gegen SV SCHOTT Jena schwierige Vorrunde der Saison 2017/2018

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Einmal noch im Jahr 2017 die Kräfte bündeln: Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim mit Vladimir Anca, Raphael Graf, Coach Christian Kaufhold, Sushmit Sriram, Nico Stehle und Medardas Stankevicius möchte die schwierige Vorrunde der Saison 2017/2018 möglichst mit einem positiven Erlebnis im Heimspiel am Samstagabend gegen SV SCHOTT Jena beenden.

„Einfach ist anders.“ Müsste Christian Kaufhold den Verlauf der Vorrunde der Saison 2017/2018 für sein Tischtennis-Team des TV Leiselheim in der 3. Bundesliga Süd in drei Worte packen, wären es genau jene. Die Leistung seiner jungen Truppe in den bisher absolvierten acht Meisterschaftsspielen könnte der 38-jährige Trainer sogar zweisilbig zusammenfassen: „schwankend“. Die Tischtenniscracks vom LeiselheimerTrappenberg erfuhren eine alte Sportler-Weisheit, die darüber sinniert, dass die zweite Saison nach dem Aufstieg in eine neue Spielklasse bei weitem die schwierige sei, am eigenen Leib recht eindringlich.

Trotz personeller Verstärkungen läuft es in dieser Spielzeit (noch) nicht wirklich rund beim Wormser Drittligisten. 6:10 Punkte und Rang sieben stehen kurz vor der Winterpause zu Buche, der Blick geht in der Tabelle eher bange nach unten, denn nach oben. Im Verlauf der Saison waren positive Momente wie zuletzt die bärenstarke Vorstellung beim 5:5-Unentschieden gegen den ungeschlagenen Klassenprimus NSU Neckarsulm doch eher seltener an der Tagesordnung als Enttäuschungen wie etwa beim 3:6 gegen TTC Weinheim und beim 2:6 gegen TTC Wöschbach am heimischen LeiselheimerTrappenberg.

Sei’s drum. Der klasse Auftritt im Match gegen NSU Neckarsulm macht ja zugleich auch Hoffnung für das Duell mit dem SV SCHOTT Jena zum Ende des Jahres 2017. „Zeigen wir uns ähnlich kämpferisch wie gegen Neckarsulm, dann können wir auch gegen Jena punkten“, hofft Christian Kaufhold darauf, dass ihm seine Jungs am Samstag ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk machen. Wie schwierig dieses aber in glänzendes Geschenkpapier einzuwickeln sein dürfte, zeigt sich beim Blick auf die Aufstellung der Ostdeutschen. Mit dem aus Prag stammenden tschechischen Neuzugang Frantisek Placek (10:4-Bilanz), sowie den beiden Slowaken Pavol Mego (7:5-Bilanz) und Roman Rezetka (7:3-Bilanz, ebenfalls neu im Kader von Jena) ist der aktuelle Tabellenvierte ausgezeichnet aufgestellt.

Zusätzliches Kopfzerbrechen neben den unbestrittenen spielerischen Qualitäten von Jena bereitet Christian Kaufhold auch die personelle Situation in seinem Kader. Der TVL-Coach hofft darauf, dass sein Spitzenspieler Nico Stehle die Grippe, die ihn gegen Neckarsulm außer Gefecht setzte, bis zum Wochenende auskuriert hat. Wichtig wäre das für die Wormser schon im Hinblick auf die Chancen, den sechs bisher erzielten Punkten noch etwas auf der Habenseite hinzuzufügen. Dass dies durchaus möglich ist, zeigte Kaufholds Truppe letzte Saison, als es in Jena immerhin zu einer 5:5-Punkteteilung reichte. „Damit wäre ich auch heuer sehr zufrieden“, sagt Christian Kaufhold. Ein Pünktchen also ist das Ziel, am besten schön in Geschenkpapier eingepackt …

Vorschau 3. Bundesliga Süd
TV Leiselheim vs. SV SCHOTT Jena am Samstag, 9. Dezember 2017, 18 Uhr

Der Eintritt ist frei!

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2017

Der Tanz auf dem Tisch­tennis-Tisch

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim knöpft dem Tabellen­führer NSU Neckars­ulm beim 5:5-Remis einen Punkt ab

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Tragischer Held im Dress des TV Leiselheim in der Partie der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd gegen den Meisterschaftsfavoriten NSU Neckarsulm: Medardas Stankevicius gewann zunächst sein Doppel an der Seite von SushmitSriram und dazu das erste Einzel gegen Julian Mohr. Am Ende des fünften Satzes im Match gegen Jens Schabacker verletzte sich der 17-jährige litauische „Neu-Leiselheimer“ am Knie und konnte infolgedessen eine 9:7-Führung nicht mehr ins Ziel bringen.

Die Szene hat Symbolcharakter für ein spannendes und furioses Tischtennis-Spiel des TV Leiselheim in der 3. Bundesliga Süd gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer NSU Neckarsulm: Auf dem Tischtennis-Tisch in der ersten Box am Leiselheimer Trappenberg tanzt Stephan Kaiser kurz vor 21 Uhr am Samstagabend und lässt dabei die muskulösen Oberarme spielen. Gerade hat der 27-jährige Leiselheimer Tischtennis-Crack im fünften Satz mit 11:9 gegen den ein Jahrzehnt an Lebensjahren jüngeren deutschen Jugend-Nationalspieler Alexander Gerhold gewonnen. Die Bundesliga-Mannschaft des TV Leiselheim hat damit nahezu sensationell ein 5:5-Unentschieden gegen den Favoriten auf die Meisterschaft in der 3. Bundesliga Süd 2017/2018 geholt.

„Ich bin sehr glücklich über den Punktgewinn und insbesondere auch über die klasse Leistung meiner Mannschaft“, sagt ein mit den Tischtennis-Fans am Leiselheimer Trappenberg den schönen Erfolg nun feiernder Christian Kaufhold. Zu rechnen war mit diesem Erfolgserlebnis indes keineswegs. Musste Leiselheims Trainer Christian Kaufhold doch ob des kurzfristigen Ausfalls des mit Grippe nebst Fieber im Bett liegenden Spitzenspielers Nico Stehle improvisieren. Als Ersatzmann sprang Stephan Kaiser, die Nummer zwei im Oberliga-Team des TVL, ein. „Ein Glücksgriff“, wie Christian Kaufhold betont.

Mit Glück hatte der Punktgewinn gegen den haushohen Favoriten aber nicht viel zu tun, denn die junge Leiselheimer Mannschaft mit dem 17-jährigen Medardas Stankevicius, dem 24-jährigen SushmitSriram, dem 18-jährigen Vladimir Anca und Ersatzmann Stephan Kaiserals Oldie im Kaderspieltevon Beginn weg auf Augenhöhe mit. So brachten Medardas Stankevicius und SushmitSriram dem Neckarsulmer Duo Julian Mohr / Josef Braun die erste Saisonniederlage bei. Im Einzel legte Youngster Stankevicius einen Viersatzsieg über Julian Mohr nach. Mit einem 2:2-Zwischenstand ging es in die Pause. Vergessen waren zu diesem Zeitpunkt längst die schwachen Leistungen der Truppe von Christian Kaufhold aus den letzten Wochen, denn Leiselheim hielt auch nach der 15-minütigen Unterbrechung voll gegen die in Bestbesetzung angereisten Gäste dagegen.

Was speziell Vladimir Anca nun zeigte, war laut dessen langjährigen Coach Christian Kaufhold „absolut am oberen Level der Dritten Bundesliga“. Zunächst bewies der Leiselheimer Youngster im Duell mit seinem ein Jahr jüngeren Gegenüber Alexander Gerhold starke Nerven im Entscheidungssatz. 3:2 lag der TVL deshalb überraschenderweise vorne. Und auch den Zwischenspurt der Gäste auf 3:5 steckten die Wormser weg. Vladimir Anca legte noch eine Schippe drauf und fügte Josef Braun, dem Routinier im Dress von NSU Neckarsulm, mit einer die Zuschauer begeisternden Leistung die erste Einzel-Niederlage der Saison bei. Klar, dass da auch Ersatzspieler Stephan Kaiser nicht nachstehen wollte. Auf spektakuläre Art und Weise hämmerte Stephan „The Power“ Kaiser eine Rückhand und Vorhand nach der anderen auf die andere Tischseite. Sieg, Jubel über das unverhoffte 5:5-Remis – und ab zum Tanz auf den Tisch.

TV Leiselheim vs. NSU Neckarsulm 5:5 Spiele / 19:21 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius, Vladimir Anca (2), Stephan Kaiser

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2017

Schwarzer Samstag am Leisel­heimer Trappen­berg

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim steckt nach 2:6-Nieder­lage gegen TTC Wösch­bach tief im Abstiegs­kampf

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Vladimir Anca, der 18-jährige LeiselheimerAngreifer mit den knallharten Vorhand- und Rückhand-Topspins, bezwang den Tschechen Petr Husnik in vier Sätzen. Das war einer der wenigen lichten Momente für den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim bei der 2:6-Niederlage im Heimspiel gegen TTC Wöschbach.

Vergangener Freitag war „Black Friday“. Ein neuer Trend, der in den letzten Jahren aus den Vereinigten Staaten von Amerika über den großen Teich nach Europa und nun auch Deutschland schwappte. Der Tag gilt als Beginn der Weihnachtseinkaufsaison. Ob auch die Tischtennis-Spieler des TV Leiselheim den „Black Friday“ nutzten, um erste Weihnachtsgeschenke zu besorgen, ist nicht verbürgt. Belegt ist indes die Tatsache, dass für den Tischtennis-Drittligisten tags darauf ein „Black Saturday“ folgte. Die bittere 2:6-Pleite gegen den bis dahin punktgleichen TTC Wöschbach im Heimspiel der 3. Bundesliga Süd gestaltete sich für die Wormser als rabenschwarzer Samstag – und Beginn des Abstiegskampfes.

Wie tief die Wormser Tischtennisasse vom LeiselheimerTrappenberg kurz nach dem Start des Spiels gegen den Aufsteiger aus der Gemeinde Pfinztal bei Karlsruhe im Abstiegssumpf stecken, konnte man ganz gut an einer Geste von Christian Kaufhold ablesen. Wenn der langjährige Leiselheimer Trainer über seine Brille auf die Tischtennis-Tische schaut, dabei tief durchschnauft und mit leerem Blick noch lange verharrt, ist etwas faul im Staate Dänemark. Sein Team hatte zwei Doppel und die beiden Einzel der Spitzenspieler Nico Stehle und Medardas Stankevicius ohne jede Chance und ohne einen einzigen Satzgewinn verloren. „Wie soll ich den Spielverlauf erklären?“, wird Christian Kaufhold später sagen.

Was er nach diesen ernüchternden 45 Minuten Einbahnstraßen-Tischtennis erst einmal in der Pause zu sagen hatte, lässt sich erahnen. „Meine erste Aufgabe war es, die Mannschaft aufzurichten. So konnten und durften wir uns nicht weiter präsentieren.“ Gut für die Wormser, dass diese Zäsur folgte, denn nach 15 Minuten der Besinnung auf das eigene Können trat die erstmals in dieser Saison in kompletter Mannschaftsstärke angetretene Truppe um Christian Kaufholdvöllig anders auf. Plötzlich war’s ein Tischtennis-Spiel auf Augenhöhe. Plötzlich agierten die Wormser und nahmen das Heft des Handels in ihre Hand.

Allen voran zeigte der junge 18-jährige Vladimir Anca im Dress des TVL eine couragierte Leistung gegen den Tschechen Petr Husnik. Er und sein indischer Paarkreuzkollege SushmitSriram brachten die Gastgeber auf 2:4 heran. Und auch Nico Stehle sah in der Partie gegen den aus China stammenden Fu Yong lange wie der sichere Sieger aus. Der siebenfache Deutsche Hochschulmeister im Tischtennis gab das Match aber noch höchst unglücklich ab. „Irgendwie passte dies allerdings zu dem rabenschwarzen Samstag“, stellte Christian Kaufhold ernüchtert fest. Klar war in diesem Moment auch: Sein Team steckt tief drin im Abstiegskampf der 3. Bundesliga Süd.

TV Leiselheim vs. TTC Wöschbach  2:6 Spiele / 9:20 Sätze

Punkte TVL: SushmitSriram, Vladimir Anca

Vorschau 3. Bundesliga Süd
TV Leiselheim vs. NSU Neckarsulm am Samstag, 2. Dezember 2017, 18 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Tabellenführer NSU Neckarsulm kreuzt Samstagabend am Leiselheimer Trappenberg auf

Da muss Christian Kaufhold nicht lange drüber nachdenken: „Das Heimspiel gegen Neckarsulm kommt für unsere Mannschaft zu einem sehr ungelegenen Zeitpunkt.“ Befindet sich das Team des Leiselheimer Trainers doch derzeit nicht gerade in Topform, was durch die 3:6-Niederlage gegen TTC Weinheim und die 2:6-Pleite gegen TTC Wöschbach jüngst deutlich unterstrichen wurde. Und dann kreuzt nun auch noch der souveräne Tabellenführer ohne Punktverlust Samstagabend, den 2. Dezember (18 Uhr), am LeiselheimerTrappenberg auf. Logisch, dass Christian Kaufhold für das Duell mit NSU Neckarsulm behauptet: „Wir sind der klare Außenseiter in der Partie.“

Zumal in Reihen der Männer aus dem Norden Baden-Württembergs drei Ausnahme-Tischtenniscracks ihrem Handwerk nachgehen. Jens Schabacker (9:1-Bilanz), Julian Mohr (7:2-Bilanz) und Josef Braun (8:0-Bilanz) gehören allesamt zu den besten Spielern der 3. Bundesliga Süd. Daher gilt für Christian Kaufhold: „Wir wollen uns gegen den Favoriten auf die Meisterschaft in der Saison 2017/2018 so gut wie nur möglich verkaufen.“

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2017

Der Abstiegs­zone davon laufen

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim will am Samstag­abend (18 Uhr) im Heim­spiel gegen den TTC Wöschbach unbedingt punkten

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Möchte seinen kleinen negativen Lauf von vier Einzelniederlagen in Serie nach einem tollen 6:0-Start zum Saisonbeginn in der Begegnung mit dem TTC Wöschbach beenden: SushmitSriram, die 24-jährige indische Nummer drei im Kader des TV Leiselheim.

5:7 Punkte, Rang sechs im Zehnertableau der 3. Bundesliga Süd, die Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte im Nacken, nur zwei Zähler von einem Abstiegsrang entfernt: So richtig rund lief das erste Drittel der Saison 2017/2018 für die Tischtennis-Spieler des TV Leiselheim nicht wirklich. „Ich habe uns vor dem Start in die Saison schon etwas weiter oben gesehen“, kann Leiselheims langjähriger Trainer Christian Kaufhold eine gewisse Enttäuschung über den bisherigen Saisonverlauf nur schwerlich verbergen. Insbesondere die bittere 4:6-Pleite beim FC Bayern München zu Saisonbeginn schmerzt doch auch noch knapp zwei Monate später.

Umso bedeutsamer scheint deshalb der Ausgang des zweiten Heimspiels dieser Saison für die Truppe von Christian Kaufhold gegen den punktgleichen TTC Wöschbach. „Dieses Spiel dürfen wir auf keinen Fall verlieren“, betont der Coach des TV Leiselheim. Zumal Christian Kaufhold erstmals in dieser Spielzeit auf alle fünf Stammkräfte inklusive des erfahrenen Spitzenspielers Nico Stehle bauen kann. Dass die Auseinandersetzung mit dem starken Aufsteiger aus der Gemeinde Pfinztal bei Karlsruhe aber bei weitem kein Selbstläufer für die Rheinhessen wird, dessen ist sich Christian Kaufhold bewusst. „Das wird aller Voraussicht nach ein ganz enges Spiel mit völlig offenem Ausgang.“

Der Ausgang des Spiels dürfte auch davon abhängen, ob beim TTC Wöschbach Dmitrij Mazunov, der ehemalige russische Meister von 1997 und 2005, zum Einsatz kommt. „Gegen Mazunov hängen die Trauben sehr hoch, der dürfte kaum zu bezwingen sein“, weiß Christian Kaufhold um die hohe Qualität des 46-jährigen ehemaligen Weltklasse-Spielers. Und dann wäre da ja auch noch die Erinnerung an das Match mit dem TTC Wöschbach vor ziemlich genau zwei Jahren. Der TV Leiselheim bezog bei der 5:9-Heimpleite die einzige Saisonniederlage in der Regionalliga Südwest, stieg aber dennoch souverän in die 3. Bundesliga Süd auf. TTC Wöschbach zog ein Jahr später nach. Samstagabend (18 Uhr) kreuzen sich die Klingen beider Teams erneut. Hochspannung ist in dem brisanten Duell garantiert.

TV Leiselheim vs. TTC Wöschbach am Samstag, 25. November 2017, 18 Uhr

Der Eintritt ist frei!

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2017

Kurz am Sieg geschnup­pert

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leiselheim verliert das Lokal­derby gegen das Spitzen­team TTC Weinheim nach 3:0-Führung noch mit 3:6

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius holte zwar mit einem Viersatzsieg über den Kroaten Filip Cipin den einzigen Einzelzähler für den TV Leiselheim in der Partie gegen TTC Weinheim. Am Ende blieb der 17-jährige Litauer aber wie alle seine drei Kollegen im Dress des TV Leiselheim hinter seinen Möglichkeiten zurück. Der TVL verlor deshalb völlig verdient mit 3:6 gegen die Bergsträßer.

4:6 und 2:6 in der Saison 2016/2017. Schon in der ersten Spielzeit des TV Leiselheim nach dem Aufstieg aus der Regionalliga Südwest in die 3. Bundesliga Süd erwies sich der TTC Weinheim als eine Nummer zu groß für die Wormser Tischtennisasse. Und auch beim Heimdebüt der Männer vom LeiselheimerTrappenberg in der Saison 2017/2018 änderte sich an der Negativ-Bilanz nichts. Die junge Truppe um Leiselheims Kapitän Raphael Graf, mit 28 Jahren bei weitem der „Oldie“ im Kader, unterlag erneut mit 3:6.

Wobei: Über eine Stunde lang schnupperte das dieses Jahr neu formierte Leiselheimer Team am Sieg. Die im bisherigen Saisonverlauf doch recht glücklos auftretenden Duos des TVL in den Kombinationen Medardas Stankevicius / Sushmit Sriram und Vladimir Anca / Raphael Graf sorgten dank brillanter Leistungen für einen 2:0-Vorsprung der Gastgeber, den der litauische Leiselheimer Spitzenspieler Medardas Stankevicius gar auf 3:0 ausbauen konnte. Nach dem Viersatzsieg des 17-jährigen „Neu-Leiselheimers“ über Filip Cipin, die kroatische Nummer zwei des TTC Weinheim, war die Laune bei Leiselheims langjährigem Trainer Christian Kaufhold selbstredend bestens.

Die Miene des 38-jährigen LeiselheimerTrainers verfinsterte sich mit zunehmender Spieldauer aber immer mehr. Das hatte zwei Gründe, wie Christian Kaufholdnach dem Spiel und einer 3:6-Niederlage bekannte. „Wir haben heute in den Einzeln kein gutes Spiel abgeliefert“, sah der erfahrene Tischtennis-Coach sowohl die beiden Neuzugänge Medardas Stankevicius und SushmitSriram als auch die beiden „Alt-Leiselheimer“ Vladimir Anca und Raphael Graf „nicht auf ihrem normalen Level“ agieren.“

TV Leiselheim vs. TTC Weinheim  3:6 Spiele / 17:19 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Sushmit Sriram, Vladimir Anca / Raphael Graf, Medardas Stankevicius

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2017

Das Ende der langen Warte­zeit auf Dritt­liga-Tisch­tennis

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: Spitzen­team TTC Wein­heim kreuzt Samstag­abend (18 Uhr) zum Lokal­derby der 3. Tisch­tennis-Bundes­liga Süd am Trappen­berg beim TV Leisel­heim auf

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Fiebert dem Duell mit seinem Trainingspartner und Freund Björn Baum vom TTC Weinheim voller Spannung entgegen: Raphael Graf, der 28-jährige Kapitän des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim.

Welcher rheinhessische Tischtennis-Freund erinnert sich noch daran? Drittligist TV Leiselheim fegte am 11. März 2017 den prominenten FC Bayern München mit einer fantastischen Leistung 6:0 aus der Halle am Leiselheimer Trappenberg. Zeitsprung … exakt acht Monate später: Endlich ist es wieder soweit. Das nächste Heimspiel des TV Leiselheim in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd steht an. Samstagabend, den 11. November 2017, 18 Uhr, kreuzt der TTC Weinheim in Worms auf.

Und Raphael Graf, der Kapitän des TVL weiß: „TTC Weinheim ist kein Team, gegen das wir unbedingt punkten müssen.“ Bei 7:1 Zählern stehen die ungeschlagenen Gäste aus dem Rhein-Neckar-Kreis derzeit auf Rang drei der Tabelle, während es die Wormser in den fünf bisherigen Auswärtsspielen auf 5:5 Punkte und Rang fünf brachten. Insbesondere die Doppelstärke der Weinheimer ist beeindruckend. „Zumal wir selbst in den Doppeln bisher wahrlich keine Bäume ausgerissen haben“, fürchtet Raphael Graf, dass es auch diesmal wieder speziell zu Beginn der Partie ganz dicke Bretter für die Leiselheimer Tischtennisspieler zu bohren gibt.

Dicke Bretter will der 28-jährige Mörstädter auch im brisanten Duell mit seinem Freund und häufigen Trainingspartner Björn Baum bohren. Das Aufeinandertreffen der Kapitäne beider Teams ist aber sicher nur ein Highlight des Lokalderbys. Schließlich gibt es neben dem gegenüber der Vorsaison noch einmal enorm verbesserten 18-jährigen Vladimir Anca erstmals die beiden neu am Trappenberg aufschlagenden Tischtennis-Asse Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram zu bestaunen. Den Tischtennis-Fans werden dabei vom erst 17-jährigen litauischen „Hau-Drauf“ und vom 24-jährigen indischen Material-Strategen zwei völlig unterschiedliche Spielsysteme präsentiert. Einiges an Spannung ist also angesagt am Samstagabend in einer voraussichtlich rappelvollen Sporthalle am Leiselheimer Trappenberg.

Das Heimdebüt der Saison 2017/2018:

TV Leiselheim vs. TTC Weinheim am Samstag, 11. November 2017, 18 Uhr
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2017

Spannung hoch drei in Ober­franken

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim erweitert Haben­konto durch 6:2-Sieg bei DJK SpVgg Effel­trich und 5:5-Remis beim TTC Wohlbach um drei Zähler

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

„Schwerstarbeit“ für Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold in Oberfranken: Bis das 5:5-Remis des TVL beim TTC Wohlbach eingetütet war, musste der 38-jährige Tischtennis-Fachmann so manchen taktischen Kniff auspacken.

Da mochte selbst Raphael Graf, „der Leidtragende“, ein wenig mit den weit über 100 seinen Gegner frenetisch anfeuernden Tischtennis-Fans fühlen. Gerade hatte der Leiselheimer Kapitän das letzte Einzel eines spannenden, fairen und unterhaltsamen Spiels in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd seines TVL beim TTC Wohlbach knapp in vier Sätzen verloren. Yevgenij Christ ließ sich nach seinem 15:13-Erfolg einschließlich Abwehr einiger Satzbälle von den begeisterten Zuschauern feiern. „Ich habe zuvor zwar immer gegen ihn gewonnen, aber er und auch seine Mannschaft haben sich den Punktgewinn redlich verdient“, erkannte Raphael Graf die bravouröse Leistung seines Gegenübers im Stile eines großen Sportsmanns neidlos an.

5:5-Unentschieden hieß es damit in einer vom ersten Ballwechsel an spannenden Partie, in der die Gäste vor allem in mentaler Hinsicht hart kämpfen mussten, um die Tische nicht als Verlierer zu verlassen. „Das war ein schweres Stück Arbeit“, schnaufte etwa Leiselheims Trainer Christian Kaufhold tief durch, als sein 18-jähriger Schützling Vladimir Anca nach Abwehr von Matchbällen kurz vor der Niederlage von Raphael Graf das 5:4 mit einem Fünfsatzsieg über Gregor Clemens Foerster erschmetterte. Hin und her ging es in der dramatischen Partie, Spannung hoch drei in Oberfranken.

Gut nur, dass Nico Stehle sein Debüt im Dress des TV Leiselheim in den zwei Spielen des Wochenendes gab. „Nico hat uns mit seiner großen Routine, Ruhe und positiven Ausstrahlung Sicherheit gegeben“, machte Raphael Graf einen entscheidenden Grund für die erfolgreiche Auswärtstour seiner Mannschaft nach Oberfranken mit drei Zählern, einem 6:2-Erfolg beim Aufsteiger DJK SpVgg Effeltrich und der 5:5-Punkteteilung beim TTC Wohlbach, aus. In Wohlbach punktete der 36-jährige ehemalige Deutsche Vizemeister von 2008 im Herren-Doppel (an der Seite des heutigen Bundestrainers Jörg Roßkopf) zunächst mit Sushmit Sriram im Doppel und gleich darauf im Einzel zum zwischenzeitlichen 2:2. Nach der 15-minütigen Pause schlug die Stunde des hinteren Leiselheimer Paarkreuzes. Vladimir Anca und Raphael Graf drehten ihre ersten Einzel nach Rückständen nebst Abwehr einiger Matchbälle noch.

Derlei massive Hochspannung wie in Wohlbach musste die Truppe um Trainer Christian Kaufhold und Kapitän Raphael Graf glücklicherweise am Abend zuvor beim Aufsteiger DJK SpVgg Effeltrich nicht durchleben. Wobei, einen Schreckmoment galt es doch zu überstehen, lag der TVL doch sofort wieder 0:2 hinten. „Die Doppel sind nach wie vor die Achillesferse unserer Mannschaft“, räumte Christian Kaufhold ein wenig nachdenklich schauend ein. Es bedurfte also einer Energieleistung in den Einzeln, um die fest einkalkulierten zwei Zähler aus Effeltrich zu entführen. Und diese folgte. Angeführt von Nico Stehle und dem indischen Materialstrategen Sushmit Sriram schnappte sich der Gast alle sechs folgenden Einzel, den 6:2-Erfolg und keine 24 Stunden später den dritten Zähler eines anstrengenden aber erfolgreich absolvierten Wochenendes.

DJK SpVgg Effeltrich vs. TV Leiselheim  2:6 Spiele / 11:20 Sätze

Punkte TVL: Nico Stehle (2), Sushmit Sriram (2), Vladimir Anca, Raphael Graf

TTC Wohlbach vs. TV Leiselheim  5:5 Spiele / 22:18 Sätze

Punkte TVL: Nico Stehle / Sushmit Sriram, Nico Stehle, Vladimir Anca (2), Raphael Graf

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Oktober 2017

Starke Mann­schafts­leistung bringt erstes Erfolgs­erlebnis

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim schnappt sich mit einem 6:2-Auswärts­sieg bei Post SV Mühl­hausen II die ersten Punkte der Saison 2017/2018

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Freuen sich gemeinsam über den ersten Saisonsieg 2017/2018: Das komplette Team des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim mit Sushmit Sriram, Trainer Christian Kaufhold, Kapitän Raphael Graf, Medardas Stankevicius und Vladimir Anca hat beim 6:2-Erfolg im thüringischen Mühlhausen eine sehr überzeugende Leistung abgeliefert.

„Der mentale Druck, der auf der Mannschaft lastete, war enorm.“ Bei Christian „Kaufi“ Kaufhold, dem langjährigen Bundesliga-Trainer des TV Leiselheim, waren für die dreistündige Anreise ins thüringische Mühlhausen neben den taktischen und spieltechnischen Tischtennis-Kniffen auch einmal ganz andere praktische und psychologische Ratschläge für seine Schützlinge gefragt. Denn am dritten Spieltag der 3. Bundesliga Süd befand sich die junge Leiselheimer Truppe nach den beiden Auftaktpleiten der Saison 2017/2018 beim ASV Karlsruhe-Grünwettersbach II (0:6) und beim FC Bayern München (4:6) schon in der Bringschuld. „Den Jungs ihr Selbstvertrauen wieder einzuhauchen, das war meine vordringlichste Aufgabe“, betrieb Christian Kaufhold auf der langen Fahrt von Worms nach Mühlhausen reichlich Seelenmassage.

Und siehe da, die pädagogischen Maßnahmen des 38-jährigen Trainers halfen. „Mal von den ersten zehn Minuten in den Doppeln abgesehen, präsentierte sich das komplette Team wie ausgetauscht gegenüber den ersten beiden Partien“, staunte der mitgereiste Leiselheimer Tischtennis-Chef Peter Dietrich nicht schlecht über die freche und spielstarkeDarbietung des TVL-Quartetts. Bereits der souveräne Auftritt des vom Coach neu formierten Duos Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram machte Hoffnung. Hoffnung, die Leiselheims 17-jähriger Youngster Medardas und der gewohnt sicher auftretende Sushmit in den vier fantastischen Spielen im vorderen Paarkreuz gegen den Tschechen Bohumil Vozicky, seines Zeichens immerhin der viertbeste Einzelspieler der letzten Spielzeit, und den Slowaken Jakub Figel zur Gewissheit über einen Sieg der Gäste formten.

Der litauische Jung-Nationalspieler und der indische Materialstratege in Reihen der Wormser spielten großartig auf. „Das war allererste Sahne“, schnalzte Peter Dietrich anerkennend mit der Zunge. Klar, dass der 18-jährige Vladimir Anca und TVL-Kapitän Raphael Graf ob der mitreißenden Vorstellung ihrer Kollegen an den Positionen eins und zwei nicht weit hintenan stehen wollten. Christian Kaufholds „Zögling“ Vladi brauchte nicht allzu lange, um mit einem glatten Dreisatzerfolg über Andreas Wenzel die zwischenzeitliche 4:1-Führung auf die elektronische Anzeigetafel bei der Bundesligareserve des Post SV Mühlhausen zu zaubern. Während dort das 1:4 hell leuchtete, kämpfte Raphael Graf in einem von vielen spektakulären Ballwechseln geprägten Match fünf Sätze lang gegen Mühlhausens „Dreier“ Erik Schreyer. Am Ende musste sich der Leiselheimer Teamchef knapp geschlagen geben. Am ersten Saisonsieg des TV Leiselheim, der mit 6:2 unerwartet deutlich ausfiel, änderte das freilich nichts mehr.

Post SV Mühlhausen II vs. TV Leiselheim  2:6 Spiele / 8:21 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / SushmitSriram, Medardas Stankevicius (2), SushmitSriram (2), Vladimir Anca

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • September 2017

Ohne erfolgreiche Doppel keine Punkte

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim verliert wichtige Partie beim FC Bayern München knapp mit 4:6

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Vladimir Anca lieferte beim prominentesten Gegner in der 3. Bundesliga Süd eine klasse Leistung in beiden Einzeln ab. Trotz seiner beiden Punkte konnte der 18-jährige Angreifer des TV Leiselheim aber die 4:6-Niederlage seines Quartetts beim FC Bayern München nicht abwenden.

Wieder nichts. Auch im zweiten Spiel der jungen Saison 2017/2018 musste sich der TV Leiselheim in der Rolle eines „guten Gastes“ üben. Nach der 0:6-Pleite zum Saisonauftakt in der 3. Bundesliga Süd beim ASV Grünwettersbach II begab sich die Mannschaft um Leiselheims Bundesliga-Trainer Christian Kaufhold und Kapitän Raphael Graf auf die weiteste Auswärtsfahrt der Spielzeit zum prominenten FC Bayern München. Am Ende standen die Nibelungenstädter erneut mit leeren Händen da. 4:6 hieß es diesmal – die knappste aller möglichen Niederlagen.

Und wieder startete das Team um den Mörstädter Raphael Graf denkbar schlecht ins Match. „Wir haben in den Doppeln einfach noch keine Sicherheit“, stellte der TVL-Kapitän nach zwei klaren Pleiten zu Beginn der Partie fest. „Daran müssen wir künftig intensiv arbeiten“, fügte er ernüchtert an. In der Tat war es der schnelle Rückstand aus den Doppeln, der den Wormser Tischtenniscracks ein wenig das Nervenkostüm flattern ließ. Die Bayern nutzen diese Phase konsequent aus, um ihren Vorsprung auf 4:1 zu erhöhen. Das gelang scheinbar problemlos, da dem gerade einmal 17-jährigen Medardas Stankevicius auf der Spitzenposition des TVL und Leiselheims Teamoldie Raphael Graf (28) ganz offenkundig die strapaziöse Anreise in den Beinen steckte.

„Medardas und ich hatten nun wirklich nicht unseren besten Tag erwischt“, räumte Raphael Graf offen ein. Ganz im Gegensatz dazu präsentierten sich der 18-jährige Vladimir Anca auf Position drei und Neuzugang Sushmit Sriram im vorderen Paarkreuz voll auf der Höhe. „Sushmit hat sehr klug agiert und mit Florian Schreiner und Dr. Michael Plattner zwei klasse Spieler bezwungen“, freute sich Raphael Graf über ein tolles Debüt des indischen Materialstrategen. Und Vladimir Anca? „Vladi spielte absolut souverän“, so der TVL-Kapitän weiter.

Bitter nur für die Wormser: Durch die schwachen Auftritte im Doppel lief das Team trotz der kämpferisch brillanten Leistung von Sushmit Sriram und Vladimir Anca permanent einem Rückstand hinterher. Und auch wenn es nach der Aufholjagd von 2:5 auf 4:5 kurz doch noch nach einem Happyend für den TVL roch, blieb nach der zweiten Einzel-Niederlage von Raphael Graf in erster Linie die Erkenntnis: Ohne erfolgreiche Doppel wird es in der 3. Bundesliga Süd sehr schwer, Punkte gegen den Abstieg zu ergattern.

FC Bayern München vs. TV Leiselheim  6:4 Spiele / 21:14 Sätze

Punkte TVL: Sushmit Sriram (2), Vladimir Anca (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • September 2017

Ohne Chance in Karlsruhe

Tischtennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim geht im Saison-Auftakt­spiel der 3. Bundes­liga Süd 2017/2018 beim ASV Grün­wetters­bach II mit 0:6 baden

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Raphael Graf war nah dran, wenigstens den Ehrenzähler für seine Farben in der Drittliga-Partie beim ASV Grünwettersbach II zu holen. Aber am Ende musste der 28-jährige Kapitän des TV Leiselheim seinem Gegenüber Daniel Kleinert nach vier umkämpften Sätzen zum 6:0-Kantersieg gratulieren

Ergebnisbogen ausfüllen. Die 0:6-Pleite unterschreiben. Eine Briefmarke drauf kleben. Den Brief in den Briefkasten werfen. Von der Deutschen Post die Punkte nach Karlsruhe befördern lassen. So könnte ein Tischtennis-Spiel des Drittligisten TV 1863 Leiselheim mit den Tischtenniscracks aus dem Karlsruher Stadtteil Grünwettersbach vielleicht in der Zukunft ablaufen. „Irgendwie liegt uns die Mannschaft nicht, irgendwie geht gegen die nichts zusammen, irgendwie befinden wir uns da von Beginn weg auf der Verliererstraße“, kann es Raphael Graf nicht richtig erklären, wieso sein Team in den drei bislang mit den Karlsruhern ausgetragenen Matches so gar keinen Fuß auf den Boden bekam. Die 0:6-Pleite des TVLeiselheim in Grünwettersbach zum Saisonauftakt in der 3. Bundesliga Süd 2017/2018 wollte der Kapitän der Wormser trotz der Deutlichkeit des Resultats aber nicht völlig in Schwarz malen: „Wir haben nicht mal schlecht gespielt, uns fehlte nur am Ende der Matches der letzte Kick, um zu punkten.“

In der Tat. Das galt schon für das Duell der Top-Duos beider Mannschaften. Da führten der 17-jährige litauische Leiselheimer Neuzugang Medardas Stankevicius und sein ein Jahr älterer Doppelpartner Vladimir Anca in einer völlig ausgeglichenen Partie mit dem Slowenen Jan Zibrat, seines Zeichens letzte Saison der zweitbeste Einzelspieler der dritten Liga, und Marlon Spieß im Entscheidungssatz noch mit 7:6, ehe alle weiteren Ballwechsel an die Badener gingen. „Auf diese Weise wiederholte sich das gleich mehrfach“, konnte Raphael Graf aus eigener Erfahrung ein Liedchen singen. In seinem Einzel gegen Daniel Kleinert gingen die drei verlorenen Sätze 10:12, 13:15 und 9:11 weg, einzig der dritte Durchgang wanderte mit 11:9 auf die Habenseite von Raphael Graf. „Solche Spiele auf Augenhöhe kannst du gewinnen oder verlieren“, resümierte er nachher relativ nüchtern.

Die Leiselheimer verloren sie alle, wie etwa auch der einen sehr guten Eindruck hinterlassende „Neue“ im TVL-Dress, nämlich Medardas Stankevicius gegen das Karlsruher Abwehrass Florian Bluhm. Es fehlten nur Nuancen, um Zählbares für den TV Leiselheim herauszuholen. „Und es fehlten uns natürlich auch Nico Stehle und Sushmit Sriram“, stellte Raphael Graf fest. Ohne seine verhinderte neue Nummer eins (Stehle) und die neue Nummer drei im Kader (Sriram) standen die Leiselheimer Tischtenniscracks bei der Bundesliga-Reserve der Grünwettersbacher auf verlorenem Posten, obgleich der routinierte Ersatzmann Dr. Alexander Krießbach ebenfalls durchaus prima mithielt. In der Summe erging es ihm allerdings wie allen Kollegen: Von den Grünwettersbacher Spielern war wieder einmal nichts zu erben.

ASV Grünwettersbach II vs. TV Leiselheim 
6:0 Spiele / 18:5 Sätze

Punkte TVL: keine