Presse­berich­te Ab­teilung

Abteilung • Mai 2018

Dr. Alexander Krieß­bach holt sensa­tio­nell Bronze

Tisch­tennis – Deutsche Senioren­meister­schaften 2018 in Dil­lingen (Bayern): Team-Kapitän des rhein­hessischen Ober­ligis­ten TV Leisel­heim II schafft bei den Herren 50 bislang Einzig­artiges

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Dr. Alexander Krießbach vom TV Leiselheim hatte im roten Dress des rheinhessischen Tischtennis-Verbandes bei der Siegerehrung der besten Herren 50 Deutschlands allen Grund zur Freude. Bronze ist für den kleinen Landesverband und den promovierten Physiker der größte Erfolg seit vielen, vielen Jahren.

Die drei tollen Tage an Pfingsten 2018 im bayrischen Dillingen werden Dr. Alexander Krießbach und der kleinen rheinhessischen Delegation wohl noch lange in positiver Erinnerung bleiben. Während der Deutschen Tischtennis Senioren-Meisterschaften 2018 schrieb der Leiselheimer Oberliga-Spieler im mit zahlreichen nationalen Topspielern gespickten Feld nämlich Geschichte. Bei seiner achten Teilnahme (sechsmal scheiterte er zuvor in der Gruppenphase oder ersten Hauptrunde) präsentierte sich der erfahrene Abwehrspieler diesmal auf den Punkt fit: In seiner Vorrunden-Gruppe nur auf Position drei gesetzt, bezwang er zwei seiner drei Gegner souverän mit 3:0 und zog damit als Gruppenzweiter ins KO-Feld ein. Auf der Strecke blieb unter anderem der Vizeweltmeister im Senioren-Doppel Andreas Stark aus Hessen.

An Tag zwei der nationalen Titelkämpfe zeigte sich Alexander Krießbach im bayrischen Dillingen gut ausgeschlafen und räumte im ersten KO-Spiel den zweifachen Deutschen Senioren-Doppelmeister von 2017 und 2018, Norbert Schölhorn aus Bayern, mit 3:0 aus dem Weg. Dann folgte eine nahezu unüberwindbare Hürde: Der frühere Bundesliga-Spieler und mehrfache Deutsche Seniorenmeister Dieter Buchenau aus Hessen. „Vor elf Jahren hat er mich im Viertelfinale noch vorgeführt“, fürchtete der Leiselheimer vor der Partie, dass das Turnier für ihn hier ein jähes Ende finden könnte. Weit gefehlt. Nach hartem Kampf hieß es diesmal 3:1 für den promovierten Physiker. „Wahnsinn, nun spiele ich sogar am Finaltag“, konnte der sein Glück kaum fassen.

Am Pfingstmontag wartete mit Alexander Michajlov vom Westdeutschen Tischtennis-Verband ein weiterer Titelfavorit: Letztes Jahr noch Deutscher Meister im Mixed deklassierte dieser in seiner Vorrunden-Gruppe den ehemaligen Bundesligaspieler Carsten Matthias mit 11:4, 11:4 und 11:7. „Das wird ein ganz harter Brocken für Krießbach“, prophezeite RTTV-Seniorenwart und Coach Horst Scheel. Es entwickelte sich ein enges Spiel und Krießbach kämpfte bis zum Umfallen um jeden Ball – was letztendlich den Ausschlag gab. 3:2 hieß es am Ende, was den sensationellen Einzug ins Halbfinale bedeutete. Dort ging es gegen den topgesetzten Andreas Koch aus Besseringen (Saarland). „Der kennt mich in- und auswendig, ein unglückliches Los“, zeigte Krießbach gewohnt Realismus. 11:5 konnte der Leiselheimer zwar noch den ersten Satz für sich entscheiden, aber dann gingen die nächsten drei Sätze knapp an seinen Gegner und späteren Deutschen Meister.

„Ich bin dennoch überglücklich über dieses Wochenende. Nach einer durchwachsenen Saison war dies eine super Bestätigung für intensives Training und eine sehr konzentrierte Vorbereitung“, frohlockte der 50-jährige Leiselheimer Oberliga-Spieler nach seinem riesigen Erfolg. Denn damit holte Dr. Alexander Krießbachin diesem Jahrtausend die erste Deutsche Einzelmedaille im Tischtennis der Senioren nach Leiselheim und Rheinhessen.

Abteilung • April 2018

Promi­nenter Neuzu­gang am Leisel­heimer Trappen­berg

Tisch­tennis-Dritt­ligist TV Leisel­heim verstärkt sich für die Saison 2018/2019 mit Constan­tin Cioti, dem rumä­nischen Meister 2014 vom Tisch­tennis-Bundes­ligisten TTC Zug­brücke Grenzau

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Noch schlägt Constantin Cioti beim Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau auf. In der Saison 2018/2019 wird der 34-jährige rumänische Meister von 2014 aber den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim auf der Spitzenposition verstärken.

Kaum hat Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim diese Spielrunde vorzeitig den Klassenerhalt in der 3. Bundesliga Süd in der Tasche, da vermeldet man am LeiselheimerTrappenberg auch schon einen prominenten Neuzugang für die Saison 2018/2019. Constantin Cioti vom sechsfachen Deutschen Mannschaftsmeister, fünffachen Deutschen Pokalsieger, zweifachen Sieger im Europokal der Landesmeister und Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau wird die Wormser Vorortler künftig auf der Spitzenposition erheblich verstärken. Der 34-jährige rumänische Nationalspieler und rumänische Meister im Einzel 2014, der um die Jahrtausendwende als einer der besten Jugendspieler Europas galt, ist mit Sicherheit einer der spielstärksten Tischtenniscracks, die jemals beim TV Leiselheim den Tischtennisschläger schwangen.

„Wir sind seit Anfang Februar mit Constantin im Gespräch“, verrät Peter Dietrich. „Die Chemie zwischen uns stimmte sofort, Ende März stand sein Wechsel aus dem Westerwald nach Worms im Anschluss an ein Bundesligaspiel in Grenzau dann fest“, sagt der Tischtennis-Abteilungsleiter des TVL nicht ohne deutlich aus seiner Stimmlage heraus erkennbaren Stolz. Die jahrelange nationale und internationale Erfahrung von Ciotisoll den Wormser Vorortlern bei der Umsetzung eines Zieles helfen, das Peter Dietrich wie folgt formuliert: „Wir wollen in der 3. Bundesliga Süd künftig nicht mehr nach unten in der Tabelle blicken müssen, sondern nach oben.“ Träumt man am LeiselheimerTrappenberg mit der Verpflichtung von Constantin Cioti also vom Aufstieg in die 2. Bundesliga? „Ja, schon ein wenig“, räumt Peter Dietrich ein.

Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben, wie Peter Dietrich und Christian Kaufhold, der langjährige Trainer des TV Leiselheim, unisono bestätigen. „Nach derzeitigem Stand bleiben alle vier Stammspieler dieser Spielzeit an Bord.“ Demnach steht Coach Christian Kaufhold ein vor Erfahrung nur so strotzendes vorderes Paarkreuz mit Constantin Cioti und Nico Stehle zur Verfügung. Und dahinter gehören die Teenager Vladimir Anca (19), Medardas Stankevicius (18) und der indische Materialstratege SushmitSriram (25) ganz sicher zu den Besten, die in der 3. Bundesliga Süd an den Positionen drei und vier aufschlagen. „Das ist zusammen mit dem in der Tischtennisszene weithin als sympathischer und zuverlässiger Leistungsträger anerkannten Constantin Cioti eine klasse Mischung, die viel verspricht“, fiebert nicht nur Peter Dietrich der kommenden Saison bereits heute entgegen.

Constantin Cioti – Kurzporträt
  • Alter: 34 Jahre
  • Nationalität: Rumänien
  • Beruf: Tischtennis-Profi seit 2001
  • Spielhand: Rechtshänder
  • Bester Weltranglistenplatz:  78 (Juli 2009)
  • Q-TTR-Wert:  2391 (März 2018)
  • Vereine:  Univ. Constanza (Rumänien), DJK Offenburg, SV Plüderhausen, TTF Liebherr Ochsenhausen, SV Werder Bremen, Club Priego (Spanien), TTC Zugbrücke Grenzau
  • Erfolge: in der Jugend einer der besten Spieler Europas (vier Europameister-Titel von 1998 bis 2000), Rang drei mit der rumänischen National-Mannschaft 2007 und 2009, 16 Jahre Tischtennis-Bundesliga, Deutscher Mannschaftsmeister mit TTF Liebherr Ochsenhausen (2004) und SV Werder Bremen (2013), Deutscher Pokalsieger mit TTF Liebherr Ochsenhausen von 2002 bis 2004, 2014 rumänischer Meister im Einzel