Presse­berichte 1. Mann­schaft

TVL I • 2. Bundes­liga • Mai 2019

Eng­lischer National­spieler ver­stärkt TV Leisel­heim

David McBeath ist die neue Nummer zwei des Auf­steigers in die 2. Tisch­tennis-Bundes­liga

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Enorme Verstärkung für Tischtennis-Zweitligist TV Leiselheim: David McBeath, die aktuelle Nummer sieben der englischen Herren-Rangliste, schlägt in der Saison 2019/2020 für die Wormser Vorortler an Position zwei auf.

Das Tischtennis-Team des „Neu“-Zweitligisten TV Leiselheim nimmt Gestalt an. Mit dem englischen Nationalspieler David McBeath hat Peter Dietrich, Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg, ein weiteres großes „Tischtennis-Kaliber“ für den Wormser Aufsteiger in die zweithöchste deutsche Spielklasse an Land gezogen. Der 27-jährige Bronze-Medaillen-Gewinner der Commonwealth Games 2018 mit England soll im Kader des TV Leiselheim hinter dem 19-jährigen ägyptischen Spitzenspieler Youssef Abdel-Aziz an Position zwei aufschlagen. „Ich traue ihm eine ausgeglichene Bilanz zu“, hält Leiselheims langjähriger Trainer und Teamchef Christian Kaufhold große Stücke auf den dynamisch agierenden Angreifer, der unter anderem schon einen Einzel-Sieg über den aktuellen Vize-Weltmeister Mattias Falck aus Schweden vorweisen kann.

TVL ist für „Abenteuer 2. Bundesliga“ gut aufgestellt

„Wir waren schon einmal an David McBeath dran, jetzt klappte es“, hatte Peter Dietrich den aus dem englischen Southampton stammenden kampfstarken Engländer bereits seit geraumer Zeit auf dem Zettel. Internationale Erfahrung bringt die neue Nummer zwei im Kader des TVL jedenfalls reichlich mit, spielte er doch unter anderem lange in Schweden, Holland und Belgien. Auch in Deutschland ist der englische Doppel-Meister von 2018 kein unbeschriebenes Blatt, lebte und trainierte er doch von 2012 bis 2015 drei Jahre in Bremen und spielte in dieser Zeit für den Drittligisten TTC Ruhrstadt Herne. Der Abgang des Routiniers Nico Stehle dürfte damit gut kompensiert sein. Überhaupt findet TVL-Coach Christian Kaufhold: „Mit den aktuellen Stammkräften Youssef Abdel-Aziz, David McBeath und den zwei Youngstern Medardas Stankevicius und Vladimir Anca sind wir für das Abenteuer in der zweiten Bundesliga gut gerüstet.“ Übrigens: Dieses Abenteuer beginnt nach einer sehr langen Sommerpause erst im August dieses Jahres.

David McBeath im Kurz-Porträt

  • Nationalität: England
  • Alter: 27 Jahre
  • Geburtsort: Southampton (England)
  • Wohnort: Nottingham (England), von 2012 bis 2015 in Bremen
  • Beruf: studiert Sport Physiotherapie an der Universität Nottingham
  • Spielhand: rechts
  • Spielstil: Angriff
  • Größte Erfolge: Commonwealth Games 2018 Bronze Medaille mit England, Einzel-Sieg über den aktuellen Vize-Weltmeister Mattias Falck (Schweden), englischer Meister im Herren-Doppel 2018 mit Paul Drinkhall
  • Beste Weltranglisten-Position: Nummer 163 (März 2018)
  • Bisherige Stationen: TTC Ruhrstadt Herne, 2015 bis 2018 in Schweden, zuletzt in Belgien
TVL I • 2. Bundes­liga • Mai 2019

TV Leisel­heim ver­pflich­tet „Wunsch-Kandi­daten“

Der ägyp­tische Jung­star Youssef Abdel-Aziz wird neuer Spitzen­spieler des Auf­steigers in die 2. Tisch­tennis-Bundes­liga

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Youssef Abdel-Aziz ist schon wegen seines spektakulären Spielsystems eine riesige Attraktion für alle Tischtennis-Fans. Der aus Kairo stammende 19-jährige Ägypter wird die neue Nummer eins beim Tischtennis-Zweitligisten TV Leiselheim.

„Wir wollten ihn, wir haben ihn, wir bauen auf ihn.“ Trainer Christian Kaufhold strahlt dieser Tage nicht allein ob des im April 2019 geglückten Aufstiegs seines TV Leiselheim in die 2. Tischtennis-Bundesliga mit Peter Dietrich, dem Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg, um die Wette. Die Wormser Vorortler konnten jüngst ihren „absoluten Wunsch-Kandidaten“ (Christian Kaufhold) für die Saison 2019/2020 verpflichten. Youssef Abdel-Aziz heißt der neue Spitzenspieler des TV Leiselheim für die erste Spielzeit der Nibelungenstädter in der eingleisigen 2. Bundesliga. Der aus der ägyptischen Hauptstadt Kairo stammende 19-jährige Youngster ersetzt damit den deutsch-rumänischen Routinier Constantin Cioti auf Position eins. „Ich denke, wir konnten eines der größten Talente außerhalb von China an uns binden“, schwärmt Christian Kaufhold von Youssef Abdel-Aziz, der bereits seit über fünf Jahren in Deutschland Tischtennis auf hohem Niveau spielt.

Kein Unbekannter am Leiselheimer Trappenberg

Der junge Ägypter, der letztes Jahr mit dem Titelgewinn im Doppel der Herren bei den afrikanischen Kontinental-Meisterschaften einen seiner größten Erfolge feierte, ist beim TV Leiselheim wahrlich kein unbekanntes Gesicht. Die riesige Spannung im Rennen um die Meisterschaft der 3. Bundesliga Süd hatten die Leiselheimer nämlich hautsächlich dem Topspieler des Hauptkonkurrenten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal „zu verdanken“. Alle vier Einzel schnappte sich der technisch brillant aus der Halbdistanz agierende Teenager. Constantin Cioti, Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram bissen sich an ihm die Zähne aus. „Das hat ordentlich beeindruckt“, räumt Christian Kaufhold ein. Youssef Abdel-Aziz avancierte so letzte Saison zum mit großem Abstand besten Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd bei einer fantastischen 25:3-Bilanz. Und er weckte damit die Begehrlichkeiten am Leiselheimer Trappenberg.Der langjährige TVL-Coach Christian Kaufhold ist sich sicher: „Er hat das Zeug dazu auch in der im Spitzen-Paarkreuz enorm stark besetzen zweiten Liga positiv zu spielen.“ Und: „Als Linkshänder wird er uns auch in den Doppeln eine große Stütze im Kampf um den Klassenerhalt sein.“

Youssef Abdel-Aziz im Kurz-Porträt

  • Nationalität: Ägypten
  • Alter: 19 Jahre
  • Geburtsort: Kairo (Ägypten)
  • Wohnort: Eilenburg (Sachsen)
  • Spielhand: links
  • Spielstil: Angriff aus der Halbdistanz
  • Größte Erfolge: fünffacher afrikanischer Meister U18, afrikanischer Meister im Herren-Doppel 2018, bester Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd 2018/2019
  • Beste Weltranglisten-Position: Nummer fünf der U18
  • Bisherige Vereine: Hannover 96, SG Stahl Blankenburg, SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2019

Ein Tag des grenzen­losen Jubels beim TV 1863 Leisel­heim

Tisch­tennis-Asse vom Leisel­heimer Trappen­berg feiern mit dem Auf­stieg in die bundes­weite 2. Bundes­liga den größten sport­lichen Erfolg der Vereins­geschichte

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Ob’s an der „Extra-Portion“ Energie lag? Die Tischtennis-Mannschaft des TV Leiselheim hat nach einer mental extrem anstrengenden Saison 2018/2019 und einem furiosen Schlussspurt mit acht Siegen in Serie die Meisterschaft der 3. Bundesliga Süd geholt. Leiselheims Tischtennis-Chef Peter Dietrich, Henriette Zimmer, Regionalleiterin Worms der EWR AG, und Trainer Christian Kaufhold freuen sich mit den Spielern Constantin Cioti, Sushmit Sriam, Vladimir Anca, Medardas Stankevicius und Nico Stehle über den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga.

Sonntag, der 14. April 2019. Ein Tag, der Einzug in die Annalen des mit aktuell 873 Mitgliedern größten Vereins im nordwestlichen Stadtteil von Worms hält. Ein Tag, der bei den Tischtennis-Fans der Stadt Worms, des Stadtteils Leiselheim und weit darüber hinaus in Rheinhessen wohl lange unvergessen bleiben wird. „Mir ist nach der ganzen Anspannung dieser außerordentlich an den Nerven zehrenden Saison ein eiskalter Schauer über den Rücken gelaufen“, räumt Peter Dietrich, der Tischtennis-Chef des TV Leiselheim, trotz der gefühlten 30 Grad Celsius in der proppenvollen Sporthalle am Leiselheimer Trappenberg noch am Abend des größten sportlichen Erfolgs der kleinen Gemeinde Leiselheim nach dem 6:3-Sieg über SV Salamander Kornwestheim ein.

Zahlreich waren die Gratulanten. Die Handy-Mailboxen von Peter Dietrich und Christian Kaufhold, dem langjährigen fast zwei Jahrzehnte tätigen Spieler und Trainer des TV Leiselheim, liefen voll. „Der Anruf von Uwe Höfer, Team-Manager des 1. FSV Mainz 05, hat mich besonders gefreut“, bekennt Peter Dietrich. Die Mainzer hatten kaum die Meisterschaft der 2. Bundesliga am Finaltag der Tischtennis-Bundesligen klargemacht, da klingelte auch schon das Handy von Peter Dietrich. „Wir freuen uns über zwei fast unglaubliche Reinhessen-Derbysnächste Saison in der 2. Bundesliga“, ließ Uwe Höfer aus Fulda-Maberzell verlauten. Dort feierten die 05er ihren sensationellen Titelgewinn, den der Fußball-Bundesliga-Klub allerdings seinen Tischtennis-Cracks nicht mit der sportlich errungenen Qualifikation für die deutsche Tischtennis-Bundesliga „TTBL“, eine Profi-Liga, entlohnte.

Ein gewünschter, aber kein selbstverständiger Erfolg

Zweihundert Kilometer südwestlicher feierte der TV Leiselheim. Eine von den Leiselheimer Spielern initiierte La-Ola-Welle nach der anderen schwappte über den Trappenberg. In der Stunde des größten Erfolgs vergaß Peter Dietrich aber nicht, wer dem TVL bei dem Triumph zur Seite stand: „Seit vielen Jahren haben wir mit unserem Hauptsponsor EWR Aktiengesellschaft, Privatbrauerei Eichbaum GmbH & Co.KG, Nibelungen Kurier Verlag Gmbh, Lotto Stiftung Rheinland-Pfalz, Autoteile Bösel GmbH Pfeddersheim, Sport Piehl GmbH Ludwigshafen, DONIC Sportartikel Vertriebs-GmbH Völklingen, Chemservice GmbH Worms und REDDY Küchen Wiesbaden verlässige Partner an unserer Seite, ohne die wir diesen Erfolg niemals hätten erreichen können.“ Ein Erfolg, der sich nicht selbstverständlich einstellte. „Wir mussten ganz hart für unseren großen Traum kämpfen“, blickt Peter Dietrich auf eine Spielzeit 2018/2019 zurück, in der der vor der Saison als Ziel avisierte Titel im Januar 2019 schon aus den Händen geglitten schien. Doch die kampfstarken Männer vom Trappenberg ließen sich nicht kleinkriegen, starteten eine Siegesserie – und durften am Ende jubeln.

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2019

TV Leisel­heim ist Meister der 3. Bundes­liga Süd

Tisch­tennis-Asse vom Leisel­heimer Trappen­berg steigen nach 6:3-Heim­sieg über SV Sala­mander Korn­west­heim in die ein­glei­sige 2. Bundes­liga auf

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Abgekämpft aber glücklich: Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius, Trainer Christian Kaufhold, Vladimir Anca, Nico Stehle und Constantin Cioti haben mit dem Titelgewinn in der 3. Bundesliga Süd und dem damit verbundenen Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga den größten Erfolg in einer olympischen Mannschafts-Sportart in der langen Vereinsgeschichte des TV 1863 Worms-Leiselheim errungen.

Mit dem Zeigefinger seiner linken Hand zeigt er es an. Sushmit Sriram formt eine „1“. 23 Mal ging der indische Material-Spezialist in Reihen des TV Leiselheim in der Saison 2018/2019 als Sieger vom Tisch. Doch das ist dem 26-jährigen Tischtennis-Spieler jetzt völlig egal. Einen einzigen Punkt braucht er nun noch im Duell mit dem Tschechen David Marek, um eine spannende und durchaus dramatische Spielzeit zu krönen. Ein einziges winziges Pünktchen. Um 16 Uhr 41 am Sonntagnachmittag ist es soweit. Eine krachende Vorhand, in die Sushmit Sriram nochmals alle Energie legt, bringt den Punkt. 6:3 siegt der TV Leiselheim im Meisterschaftsfinale der 3. Bundesliga Süd gegen SV Salamander Kornwestheim. Eine La-Ola-Welle schwappt durch die bis auf den letzten Platz proppenvolle kleine Sporthalle am Trappenberg. Die fünf Leiselheimer Spieler und ihr Trainer liegen sich in den Armen, feiern mit den gut 150 Fans des schnellsten Rückschlagsports der Welt um die Wette.

Der TV 1863 Leiselheim hat in diesem Moment den größten sportlichen Erfolg einer Mannschaft des Vereins in seiner langen Historie erzielt. In der olympischen Mannschafts-Sportart Tischtennis gehört der TVL nun zur eingleisigen bundesweiten 2. Bundesliga. Mit namhaften Vereinen wie dem 1. FSV Mainz 05, BV Borussia Dortmund, 1. FC Köln, 1. FC Saarbrücken oder TTC Fortuna Passau kreuzen die Tischtenniscracks vom Trappenberg fortan die Tischtennis-Schläger.

Mit fantastischem Schlussspurt zum Titel

„Es war ein hartes Stück Arbeit mit einer phänomenalen Steigerung zum Schluss der Saison“, schnauft Peter Dietrich, der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim, tief durch. Noch Anfang des Jahres sah es nicht danach aus, als würden die Wormser Vorortler ihr avisiertes Ziel Meisterschaft und Aufstieg erreichen können. 3:6 unterlag man beim härtesten Kontrahenten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthalin Sachsen. „Da dachte ich schon, es wird nichts mehr mit dem Titel“, räumt Peter Dietrich ein. Doch das Team raufte sich zusammen, startete eine Siegesserie mit dem achten und krönenden Erfolg gegen Kornwestheim zum glücklichen Ende.

Das letzte Match gegen die Mannschaft um den jungen DTTB-Jugend-Nationalspieler Kay Stumper aus der Nähe von Stuttgart war nochmals ein Abbild der kompletten Saison 2018/2019. „Wir waren uns dessen bewusst, dass wir uns den Erfolg hart erarbeiten würden müssen“, stellte Leiselheims erfahrener Trainer Christian Kaufhold sein Team auf enorme Gegenwehr von Kornwestheim ein. Die erfolgte insbesondere in Person des deutschen Supertalents Kay Stumper. Der erst 16-jährige Angreifer feuerte eine Rückhand-Salve nach der nächsten ab, war im Doppel an der Seite des Brasilianers Carlos Ishida und in seinen beiden Einzeln von Constantin Cioti und Nico Stehle nicht zu bremsen.

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Leiselheims Topspieler Constantin Cioti und der erst 16-jährige Kay Stumper ziehen die zahlreichen Tischtennis-Fans fünf spannende und hochklassige Sätze lang in ihren Bann. Am Ende hat der deutsche Jugend-Nationalspieler des SV Salamander Kornwestheim knapp den Schläger vorn.

Leiselheimer Spieler siegen als Kollektiv

Doch der TVL hielt als Kollektiv dagegen. Vorne punkteten Constantin Cioti und Nico Stehle jeweils gegen den tschechischen Routinier Josef Simoncik. Zuvor hatte das TVL-Duo Cioti / Sriram den 1:1-Ausgleich hergestellt. Und im hinteren Paarkreuz sollte die Stunde der Leiselheimer schlagen. „Dort haben wir mit Sushmit Sriram und Medardas Stankevicius zwei der besten Spieler der dritten Liga am Start“, hatte Christian Kaufhold vor der Partie eine Überlegenheit der seiner Truppe erwartet. Und genau so, wie es der Trainer eingeschätzt hatte, kam es auch. Sriram und Stankevicius dominierten ihre Spiele. „Beide waren auf den Punkt perfekt fokussiert“, fand Christian Kaufhold. Und beide waren integraler Bestandteil der Welle, die noch lange über den Trappenberg schwappte, ehe die Feierlichkeiten im Vereinsheim des TVL bei einigen Köstlichkeiten vom Grill und kühlen Getränken starteten.

TV Leiselheim vs. SV Salamander Kornwestheim  6:3 Spiele / 21:12 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti, Nico Stehle, Sushmit Sriram (2), Medardas Stankevicius
Zuschauer: 150

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2019

Meister­schafts-Finale am Leisel­heimer Trappen­berg

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim erwar­tet Sonntag­mittag (14 Uhr) SV Sala­mander Korn­west­heim zum ulti­mativen End­spiel um den Titel

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Der Titeltraum in der 3. Bundesliga Süd könnte am Sonntagnachmittag für das Tischtennis-Team des TV Leiselheim Realität werden: Die Spieler Constantin Cioti, Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius, Vladimir Anca, Nico Stehle, TVL-Tischtennis-Chef Peter Dietrich und Trainer Christian Kaufhold benötigen dafür aber einen Sieg am heimischen Trappenberg über den Tabellendritten SV Salamander Kornwestheim.

Es ist nicht nur irgendein Spiel. Es sind nicht nur irgendwelche Mannschaften, die da aufeinandertreffen. Es geht nicht nur um Emotionen. Es ist vielleicht das Match, mit dem den Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingt. Die Männer vom Leiselheimer Trappenberg empfangen Sonntag um 14 Uhr den Tabellendritten SV Salamander Kornwestheim am letzten Spieltag der Saison 2018/2019 zum ultimativen Showdown um den Titel in der 3. Bundesliga Süd.

Ein einziger Moment entscheidet. Alles oder nichts. Oder um es mitJoseph Patrick Kennedy, dem Vater des ehemaligen US-Präsidenten John Fitzgerald Kennedy, zu sagen: „Sei Erster!Der zweite Platz ist für Versager.“ Der Tabellenführer TV Leiselheim benötigt gegen das Team aus der Nähe von Stuttgart nichts anders als einen Sieg, liegt der Tabellenzweite SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal doch nur einen Zähler bei besserem Spielverhältnis zurück. Weiß oder schwarz, Jubel oder Tristesse, dazwischen passen in diesem Spiel keine Töne. Ist es nicht das, was jedem Sportler das Adrenalin in großen Mengen durch den Körper schießen lässt? Arbeiten Sportler nicht stetig auf solch einen Augenblick hin?

DTTB-Jugend-Nationalspieler Kay Stumper zu Gast

Anspannung am Vollausschlag. „Das wird ein extrem heißer Ritt. Wir müssen von Beginn an zu hundert Prozent fokussiert sein und mindestens ein Doppel für uns entscheiden“, tastet sich Leiselheims Trainer Christian Kaufhold gewohnt akribisch an die Vorbereitung seiner Mannschaft auf die Partie heran. Im Hinspiel lag Leiselheim schnell 1:4 zurück, ehe das Kaufhold-Team sich gerade noch in ein 5:5-Unentschieden rettete. „Mit dem 16-jährigen Kay Stumper hat Kornwestheim eines der größten Talente Deutschlands in seinen Reihen“, weiß Kaufhold um die Klasse des Kontrahenten. Der deutsche Jugend-Nationalspieler hat sich in der Rückrunde enorm gesteigert und zum besten Einzelspieler der zweiten Halbserie in der dritten Liga gemausert.

Dazu kommt an Position eins bei Kornwestheim der erfahrene Tscheche Josef Simoncik. Dicke Bretter, die Leiselheims routinierte Topspieler Constantin Cioti (35) und Nico Stehle (38) im vorderen Paarkreuz bohren müssen. Ein Übergewicht erhofft sich Christian Kaufhold im hinteren Paarkreuz, denn: „Sushmit Sriram und Medardas Stankevicius gehören zu den besten Spielern, die an den Positionen drei und vier auflaufen.“ Eines garantieren die Tischtennis-Könner, die sich Sonntag am Leiselheimer Trappenberg duellieren, in jedem Fall: fantastischen Sport und Spannung hoch drei. Wer das nicht versäumen möchte, sollte Sonntag recht frühzeitig in der kleinen Sporthalle am Trappenberg aufkreuzen. Allen Vernehmens nach könnte es recht voll werden und Sitzplätze sind bei freiem Eintritt eher dünn gesät. Also frühzeitig den Leiselheimer Trappenberg besteigen, Luft schnappen – und vielleicht ein bisschen Baldrian-Tee zur Beruhigung einnehmen, denn für schwache Nerven dürfte der Tischtennis-Kracher zum Saisonfinale eher nicht geeignet sein.

TV Leiselheim vs. SV Salamander Kornwestheim
am Sonntag, 14. April 2019, 14 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2019

Der sechste Anlauf sitzt

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim holt sich mit 6:1-Aus­wärts­sieg beim Angst­gegner TTC Wein­heim die Tabellen­führung zurück

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Leiselheims Topspieler Constantin Cioti führte die Wormser Vorortler mit einer konzentrierten Leistung zu einem klaren 6:1-Erfolg beim TTC Weinheim. Mit dem Sieg beim Drittliga-Urgestein von der Bergstraße hat der TV Leiselheim nun beste Karten im Kampf um die Meisterschaft der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd. Ein Heimsieg am kommenden Sonntagmittag (14 Uhr) am finalen Spieltag gegen SV Salamander Kornwestheim fehlt dazu allerdings noch.

Irgendwann ist immer das erste Mal. Für die Tischtennis-Spieler des TV Leiselheim brauchte es sechs Versuche, um den ersten Erfolg über den etablierten Drittligisten TTC Weinheim feiern zu dürfen. Und dieser kam just in einem Moment zustande, der für die Truppe um Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold nicht besser hätte geeignet sein können. Im Titelkampf der 3. Bundesliga Süd benötigten die Wormser Vorortler nämlich unbedingt einen Sieg beim Angstgegner, um vor dem finalen Spieltag wieder am direkten Konkurrenten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal vorbei zu ziehen. Dass es dann ein klarer 6:1-Auswärtssieg trotz der Hypothek von drei Niederlagen bei zwei Unentschieden zuvor wurde, damit hatte keiner am Leiselheimer Trappenberg gerechnet.

„Unser komplettes Team war auf dieses Spiel fokussiert“, sah Christian Kaufhold seine Mannschaft von Beginn weg vor 210 Zuschauern im Vorwärtsgang. Die Leiselheimer Duos Nico Stehle / Medardas Stankevicius und Constantin Cioti / Sushmit Sriram brachten den Gast bei den Bergsträßern ohne Satzverlust mit 2:0 in Front. „Die Basis für unseren sicheren Erfolg“, wie Christian Kaufhold befand. Klar, das Fehlen des Serben Dragan Subotic spielte dem TVL schon in die Karten, zumal an die Stelle des Langzeitverletzten mit Janis Oberle ein altbekanntes Gesicht rückte. Unter Christian Kaufhold, der seinen Schützling natürlich aus dem Effeff kennt, erlernte der Bub aus Mörstadt das Tischtennis am Trappenberg so richtig. Nun traf man sich in der 3. Bundesliga Süd wieder.

Apropos Leiselheimer Überzahl. Mit Janis Oberle und dem TTC-Kapitän Björn Baum standen zwei Ex-Leiselheimer den vier aktuellen Männern des TVL gegenüber. Irgendwie logisch, dass Leiselheim da die Nase vorne haben müsste. Na ja, so logisch schien dies vor der Partie keineswegs, wie Christian Kaufhold feststellte: „Wir müssen eine Topleistung bringen, um gegen dieses starke Team zu bestehen“, hatte der TVL-Coach gewarnt. Sein Team beherzigte die Warnung. Brillant angeführt vom bärenstark auftrumpfenden Topspieler Constantin Cioti, der Tom Eise und dem Kroaten Filip Cipin kaum eine Schnitte ließ, zog Leiselheim immer weiter davon. Teenager Medardas Stankevicius in vier Sätzen gegen Björn Baum und Leiselheims indischer Material-Stratege Sushmit Sriram mit einem Dreisatz-Sieg über Janis Oberle machten den 6:1-Kantersieg bei nur einer Niederlage von Nico Stehle gegen Filip Cipin perfekt.

Nun kommt es nächsten Sonntagmittag um 14 Uhr am Leiselheimer Trappenberg zum Finale um die Meisterschaft. Die Truppe um Christian Kaufhold empfängt den Tabellendritten SV Salamander Kornwestheim. Ein Sieg ist für den TVL Voraussetzung, um am Ende den Titelgewinn feiern zu dürfen. Spannend wird das allemal wieder, denn im Hinspiel kamen Christian Kaufhold und sein Team über ein 5:5-Unentschieden nicht hinaus. Und das würde Sonntagmittag nicht zur Meisterschaft reichen.

TTC Weinheim vs. TV Leiselheim  1:6 Spiele / 5:19 Sätze

Punkte TVL: Nico Stehle / Medardas Stankevicius, Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti (2), Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • März 2019

Ein erster schwerer Schritt hin zur Meister­schaft

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim verteidigt die Tabellen­führung durch einen furiosen 6:1-Sieg über Angst­gegner TTC Wöschbach

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

„Ich bin wieder zurück“, jubilierte Vladimir Anca. Der 20-jährige Angreifer des TV Leiselheim zeigte sich beim 6:1-Erfolg über den TTC Wöschbach von seiner besten Seite. Das kleine Formtief der letzten Wochen scheint überwunden, was eine wichtige Nachricht für den TVL im Titelkampf der 3. Bundesliga Süd ist.

Nach gut zwei Stunden reiner Spielzeit war’s vorbei. Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim hatte gleich mehrere Ziele erreicht, die man sich für ein Meisterschaftsspiel so setzen kann. Da war zunächst der brillant heraus gespielte 6:1-Erfolg über den TTC Wöschbach – der erste Heimsieg im dritten Anlauf gegen die spielstarken Tischtennis-Asse aus dem badischen Pfinztal in der Nähe von Karlsruhe. Damit verteidigen die Wormser Vorortler die Tabellenführung der 3. Bundesliga Süd knapp. Allerdings hängt SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal der Truppe von Leiselheims langjährigem Trainer Christian Kaufhold nach einem 6:0-Kantersieg über SV Schott Jena im Nacken.

Soweit der sportive Part des drittletzten Spieltages der Saison 2018/2019, den Christian Kaufhold und sein Team ohne Fehl und Tadel absolvierten. „Das war ein perfekter Tag“, zeigte sich der TVL-Coach nicht nur ob der sportlichen Meisterleistung seiner Schützlinge völlig entspannt. Die Wormser hatten ihr Heimspiel zwanzig Kilometer entfernt vom gewohnten Heimspielort am Leiselheimer Trappenberg in Framersheim ausgetragen. Eine Tour des TVL in das idyllische Weinörtchen nahe Alzey, die sich nicht allein in den zwei Punkten auf dem Habenkonto positiv auswirkte. „Der TuS Framersheim hat die Partie ganz toll organisiert. Das war eine riesige Werbung für den Tischtennissport“, befand Christian Kaufhold.

In der Tat. Gut 120 Zuschauer erlebten mitreißenden Spitzensport, zelebrierten damit zugleich ein wenig die 1250-Jahr-Feier der Gemeinde, hatten Spaß, gingen begeistert mit. Anhänger beider Teams kamen voll auf ihre Kosten. Dafür sorgten schon die jeweils vier Tischtennis-Könner auf beiden Seiten, die jede Menge spektakulärer Ballwechsel in die Sport- und Kulturhalle Framersheim zauberten. Magisch aus Leiselheimer Sicht ging es schon in den Doppeln zu, sorgten doch Constantin Cioti/ Vladimir Anca und Nico Stehle / Medardas Stankevicius mit zwei Viersatz-Siegen für einen schnellen 2:0-Vorsprung. Das gab’s nicht allzu oft in dieser Spielzeit.

Was dafür diese Saison bei den Spielen des TV Leiselheim öfters ansteht, garantierten die Topspieler beider Vereine in den Partien des vorderen Paarkreuzes: Spannung pur bis zum letzten Ballwechsel. Constantin Cioti bezwang dabei den Ex-Leiselheimer Ilya Shamin nach Abwehr eines Matchballes genauso in fünf Sätzen, wie der russische TTC-Spitzenspieler Dmitry Zakharov TVL-Routinier Nico Stehle in fünf Durchgängen niederrang. 3:1 stand es damit zur Pause. Eine Führung, die Leiselheim ordentlich Selbstvertrauen einflößte.

„Die zahlreichen Zuschauer haben uns prima unterstützt. Dafür wollten wir mit Leistung zurückzahlen“, sah Christian Kaufhold sein Team in Bestform auftrumpfen. Die beiden Leiselheimer Youngster Medardas Stankevicius (18) und Vladimir Anca (20) agierten wie im Rausch und schnappten sich zwei 3:0-Erfolge. Da wollte sich Constantin Cioti, der rumänische Meister im Einzel von 2014, ebenfalls nicht lumpen lassen. Sein Viersatz-Erfolg über Zakharov bedeutete den 6:1-Sieg für den TV Leiselheim. Der erste schwere Schritt hin zur angestrebten Meisterschaft war gegangen. Zwei schwere Schritte beim Tabellenvierten TTC Weinheim und zum Saisonfinale am heimischen Trappenberg gegen den Tabellendritten SV Salamander Kornwestheim stehen noch aus. Die in Framersheim gezeigte Leistung lässt jedenfalls hoffen, dass die Schritte zwei und drei noch folgen könnten.

TV Leiselheim vs. TTC Wöschbach  6:1 Spiele / 20:8 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Vladimir Anca, Nico Stehle / Medardas Stankevicius, Constantin Cioti (2), Medardas Stankevicius, Vladimir Anca

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • März 2019

Angst­gegner aus dem Kopf, Meister­schaft im Sinn

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim ist gegen den TTC Wösch­bach in der Bring­schuld / Tisch­tennis-Lecker­bissen geht in Framers­heim über die Bühne

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Gefordert: Nico Stehle, die Nummer zwei im Tischtennis-Team des TV Leiselheim, benötigt mit seinem TVL im Heimspiel gegen TTC Wöschbach unbedingt einen Sieg, um im Titelrennen der 3. Bundesliga Süd keinen Boden zu verlieren. Hochspannung ist angesagt im Spitzenspiel, das anlässlich der 1250-Jahr-Feier von Framersheim in der Sport- und Kulturhalle Framersheim ausgetragen wird.

Der Endspurt hat begonnen. Für Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim stehen die „heißen Wochen“ im Kampf um die Meisterschaft der 3. Bundesliga Süd an. Drei Spieltage sind in der Saison 2018/2019 für das Team um Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold noch zu absolvieren. Am Samstag hat es der aktuelle Tabellenführer mit dem Angstgegner TTC Wöschbach zu tun. Beide bisher gegen die Männer aus dem Pfinztal in der Nähe von Karlsruhe am heimischen LeiselheimerTrappenberg ausgetragenen Spiele gingen verloren. Der Tabellenfünfte ist also wahrlich nicht der Lieblingsgegner des TV Leiselheim.

Nur logisch, dass sich Christian Kaufhold zusammen mit Leiselheims Tischtennis-Chef Peter Dietrich angesichts dieser ernüchternden Bilanz gegen die Badener „einen kleinen Trick“ haben einfallen lassen. Die Partie wird nicht am LeiselheimerTrappenberg, sondern in der Sport- und Kulturhalle Framersheim am FramersheimerHornberg ausgetragen. Ein sportlicher Kniff? „Nicht wirklich“, verrät Peter Dietrich. Vielmehr steht ein besonderer Anlass über dem Ortswechsel. „Framersheim feiert 1250. Geburtstag und unser befreundeter Klub TuS Framersheim möchte anlässlich der Feierlichkeiten einen sportlichen Leckerbissen bieten“, erklärt Peter Dietrich.

Gedacht, gemacht. Am Samstagabend steigt in der kleinen Ortsgemeinde im Landkreis Alzey-Worms ab 18 Uhr also das eminent wichtige Spitzenspiel der Wormser Vorortler gegen die spielstarke Mannschaft aus dem Pfinztal um den chinesischen Spitzenspieler Fu Yong und den am Trappenberg mehrere Jahre aufschlagenden beliebten russischen Distanz-Spieler Ilya Shamin. Für den TV Leiselheim ist dies eine große sportliche Aufgabe, wie schon das 5:5-Remis im Hinspiel zeigte. „Wir müssen zu hundert Prozent auf der Höhe sein“, weiß Christian Kaufhold. Nur so ist ein Sieg in der Partie für den TV Leiselheim möglich. Und genau den brauchen die Wormser Vorortler auch, um im Dreikampf mit dem Tabellenzweiten SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal und dem Tabellendritten SV Salamander Kornwestheim nicht an Boden zu verlieren.

Speziell gefordert dürfte dabei das vordere Paarkreuz des TV Leiselheim sein, warten mit Fu Yong und dem Russen Dmitry Zakharovdoch zwei „große Kaliber“ der 3. Bundesliga Süd auf die beiden Leiselheimer Routiniers Constantin Cioti und Nico Stehle.Auch das vom TuS Framersheim angebotene Rahmenprogramm zum Tischtennis-Leckerbissen bei freiem Eintritt kann sich sehen lassen. Kleine und große Tischtennis-Fans kommen bereits ab 13 Uhr voll auf ihre Kosten, kann dochdas Sportabzeichen Tischtennis kostenfrei erworben werden.Und für das leibliche Wohl in Form von Essen und Getränken wird selbstverständlich ebenfalls vom TuS Framersheimgesorgt sein. Da kann es doch nur für alle Sportbegeisterte heißen: 1250 Jahre Framersheim feiern und dabei spannenden und hochklassigen Tischtennissport zum Nulltarif genießen.

TV Leiselheim vs. TTC Wöschbach am Samstag, 16. März 2019, 18 Uhr

Sport- und KulturhalleFramersheim, Wormserstraße, 55234 Framersheim
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Februar 2019

Tabellen­führung hat Bestand

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim bleibt durch zwei 6:3-Erfolge bei den ober­fränkischen Klubs TTC Wohl­bach und DJK SpVgg Effel­trich vorerst oben­auf

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius lieferte in den beiden Partien des TV Leiselheim in Oberfranken beim TTC Wohlbach und bei DJK SpVggEffeltrich voll ab. Der 18-jährige Youngster des TVL gewann alle seine drei Einzel und hatte damit gehörigen Anteil an den beiden 6:3-Erfolgen der Männer vom Trappenberg.

„Beschwerlich, aber höchst erfolgreich.“ Christian Kaufhold fasste sich am Ende eines enorm langen Tischtennis-Wochenendes kurz. Das Drittliga-Team des TV Leiselheim hatte die Tabellenführung der 3. Bundesliga Süd gerade durch zwei 6:3-Siege bei den oberfränkischen Klubs TTC Wohlbach und DJK SpVgg Effeltrich gefestigt. Mehr noch. Weil SV Salamander Kornwestheim über ein 5:5-Remis bei ASV Grünwettersbach II nicht hinauskam, machten die Männer vom Leiselheimer Trappenberg im Dreikampf um den Titel zumindest gegenüber der Truppe aus Baden-Württemberg Boden gut. Folglich hatte der langjährige Trainer des TVL beste Laune auf der Rückreise aus Oberfranken.

Dass beide Spiele in Wohlbach und Effeltrich arg umkämpft sein würden, war Christian Kaufhold lange vor den ersten Ballwechseln klar. „Wir bekommen dort nichts geschenkt“, hatte der TVL-Coach prognostiziert. Also musste „geackert“ werden. Diesbezüglich tat sich Leiselheims Topmann Constantin Cioti besonders positiv hervor. 16 Jahre Tischtennis-Bundesliga, Deutscher Mannschaftsmeister mit TTF Liebherr Ochsenhausen (2004) und SV Werder Bremen (2013), Deutscher Pokalsieger mit TTF Liebherr Ochsenhausen von 2002 bis 2004, 2014 rumänischer Meister im Einzel. Alle diese Erfolge merkte man dem Tischtennis-Routinier an. „Constantin hat das Team perfekt angeführt“, befand Kaufhold. Und Constantin Cioti punktete maximal: Zweimal im Doppel mit SushmitSriram und gleich viermal im Einzel.

Der Spitzenspieler des TV Leiselheim hatte seiner Mannschaft also eine optimale Vorlage gegeben. Und diese nutzten Leiselheims Materialstratege Sushmit Sriram gewohnt sicher und der 18-jährige litauische Youngster Medardas Stankevicius mit der vollen Power seiner krachenden Gewinnschläge aus. Beide blieben in Oberfranken ebenfalls ungeschlagen in allen absolvierten Einzeln. Dramatik pur dagegen bei Nico Stehle. Dreimal musste Leiselheims Nummer zwei in seinen vier Spielen im vorderen Paarkreuz in den finalen Durchgang. Da durfte dann fleißig mitgezittert werden. Reichlich Matchbälle für Nico Stehle in Effeltrich gegen den Japaner Yutaka Kashiwa und den Slowaken Martin Guman. Aber nur in Wohlbach reichte es für den Leiselheimer Tischtennis-Ästheten zu einem Erfolg über den Bulgaren Grozdan Grozdanov.

Egal. Am Ende hatte der TV Leiselheim jeweils mit 6:3 die Nase vorne. Vor einer nun fünf Wochen dauernden Spielpause bis Mitte März können die Männer vom Trappenberg also mit 24:6 Punkten nach 15 Begegnungen von der Tabellenspitze aus beobachten, was die beiden Kontrahenten im Titelkampf aus Kornwestheim und vom sächsischen SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal in ihren Meisterschafts-Spielen so abliefern, ehe es dann in die letzten drei entscheidenden Spieltage der Saison 2018/2019 geht.

TTC Wohlbach vs. TV Leiselheim  3:6 Spiele / 15:21 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti (2), Nico Stehle, Medardas Stankevicius (2)

DJK SpVgg Effeltrich vs. TV Leiselheim  3:6 Spiele / 13:24 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti (2), Sushmit Sriram (2), Medardas Stankevicius

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2019

Der Titel­kampf tobt

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim erobert durch 6:3-Erfolg über Post SV Mühl­hausen II und 6:2-Heim­sieg über SV Schott Jena die Tabellen­führung zurück

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Die Gegner aus Thüringen erfolgreich ins Visier genommen: Constantin Cioti und SushmitSriram legten mit starken Vorstellungen im Doppel den Grundstein zu den Siegen über Post SV Mühlhausen II und SV Schott Jena.

Stetiges Wechselbad der Tabellenführer: Mal ist der SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal vorne, dann ist der SV Salamander Kornwestheim oben auf. Und schließlich zeigt der TV Leiselheim wieder Flagge. Der Titelkampf in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd tobt zwischen Sachsen, Baden-Württemberg und Rheinhessen hin und her. Nach den beiden Heimsiegen des TV Leiselheim über die thüringischen Klubs Post SV Mühlhausen II (6:3) und SV Schott Jena (6:2) hat momentan Rheinhessen die Nase etwas vorne. Wer am Ende der Saison 2018/2019 aber den Titel abräumt, steht nach wie vor in den Sternen. „Der Titelkampf ist völlig offen. Jedes der drei Teams kann Meister werden“, bleibt für Leiselheims Coach Christian Kaufhold die Saison wohl bis zum letzten Ballwechsel Mitte April 2019 spannend.

Spannung pur auch in den beiden Duellen des TV Leiselheim mit Mühlhausen II und Jena. „Wir haben nichts geschenkt bekommen, mussten uns jeden Punkt in den Doppeln und Einzeln hart erarbeiten“, sah Christian Kaufhold sein Team von Beginn der Partien weg unter großem Druck seitens der Gäste. Allein die 21:19-Satz-Bilanz für den 6:3-Sieger TV Leiselheim zeigt, wie eng es im Match mit dem aktuellen Tabellenvorletzten Post SV Mühlhausen II zuging. So rangen Constantin Cioti, Sushmit Sriram und Medardas Stankevicius ihre jeweiligen Kontrahenten ebenso wie eingangs das TVL-Duo Cioti / Sriram erst im Entscheidungssatz nieder. „Wir haben eiserne Nerven bewiesen und am Ende deshalb verdient gewonnen“, befand Kaufhold.

Waren es in der Auseinandersetzung mit Post SV Mühlhausen II noch speziell Sushmit Sriram und der erst 18-jährige Youngster Medardas Stankevicius, die den 6:3-Erfolg am heimischen Trappenberg durch je zwei Einzelsiege in trockene Tücher brachten, so überzeugte der TV Leiselheim in der Partie gegen SV Schott Jena durch eine homogene Mannschaftsleistung. Alle fünf Stammspieler des TVL trugen sich im Einzel oder Doppel beim 6:2-Erfolg in die Siegerliste ein. Zwar merkte man den wacker kämpfenden Männern aus Jena das krankheitsbedingte Fehlen ihres tschechischen Spitzenspielers Frantisek Placek schon an, dennoch musste nach dem zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich schon eine prima Teamleistung des TVL nach der Pause herhalten, um am Ende als 6:2-Sieger von den Tischen zu gehen.

Christian Kaufhold stellte nach einem anstrengenden Doppelspieltag zufrieden fest: „Wir haben durch die beiden Heimsiege den Druck auf die Konkurrenten im Titelkampf aufrechterhalten.“ Einen Wunsch verbunden mit einem Augenzwinkern äußerte der langjährige Coach des TV Leiselheim ebenfalls noch: „Ich hätte gar nichts dagegen, wenn sich die Konstellation an der Spitze der Tabelle in der 3. Bundesliga Süd nun nicht mehr so oft ändern würde.“

TV Leiselheim vs. Post SV Mühlhausen II  6:3 Spiele / 21:19 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti, Sushmit Sriram (2), Medardas Stankevicius (2)

TV Leiselheim vs. SV Schott Jena  6:2 Spiele / 20:10 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Vladimir Anca, Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti, Nico Stehle, Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2019

Rhein­hessi­scher Ries­ling vs. Thü­ringer Rost­brat­wurst

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim vor beschwer­lichem Doppel­spiel­tag gegen zwei thü­ringi­sche „Dritt­liga-Schwer­gewichte“

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Jetzt bloß nicht locker lassen: Sushmit Sriram, mit einer Einzelbilanz von 16:5 bislang der fleißigste Punktesammler im Dress des TV Leiselheim, will mit seinem Team gegen Post SV Mühlhausen II und SV Schott Jena dieses Wochenende zwei Siege vor heimischer Kulisse am Trappenberg einheimsen.

Es könnte kaum spannender sein. Der Titelkampf in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd tobt in der Saison 2018/2019 hin und her. Mit SV Salamander Kornwestheim (16:6 Punkte), TV Leiselheim (16:6 Punkte), SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal (15:5 Punkte) und TTC Weinheim (13:7) liegen kurz nach dem Start der Rückrunde gleich vier Teams aussichtsreich im Rennen um die Meisterschaft. Mittendrin die Männer vom Leiselheimer Trappenberg. „Jeder Punkt zählt bei dieser Konstellation an der Spitze der Tabelle doppelt“, weiß Peter Dietrich, der Tischtennis-Chef des TV Leiselheim, nur zu genau.

Doppelt weh tun deshalb Punktverluste und gleich doppelt schwer wird es für den TV Leiselheim am Wochenende. Ein Doppelspieltag gegen Post SV Mühlhausen II am Samstagabend (18 Uhr) und gegen SV Schott Jena am Sonntagmittag (14 Uhr) steht für die Truppe um Leiselheims erfahrenen Trainer Christian Kaufhold auf dem Programm. Die Zielsetzung für den TVLeiselheim bringt Peter Dietrich kurz und knapp auf den Punkt: „Wir brauchen vier Zähler.“ Vom Tabellenbild her eine nachvollziehbare Aussage. Doch ob der Klasse der Gegner ein höchst schwer umzusetzendes Unterfangen, geben doch zwei langjährige „Drittliga-Schwergewichte“ ihre Visitenkarte am Trappenberg ab.

Was Christian Kaufhold in die Karten spielt, ist der Umstand, dass der TVL-Coach wohl erstmals im Jahr 2019 auf seinen kompletten fünfköpfigen Kader mit Constantin Cioti, Nico Stehle, SushmitSriram, Medardas Stankevicius und Vladimir Anca bauen kann. Außerdem bringt Peter Dietrich noch eine kulinarische Variante der Begegnungen ins Spiel: „Mir mundet rheinhessischer Riesling deutlichbesser als die Thüringer Rostbratwurst.“ Vorteil für die Wormser also? „Werden wir am Sonntagabend sehen“, ergänzt der Leiselheimer Tischtennis-Chef. Sicher ist dabei nur eines, denn das war bisher die ganze Saison über so: Es wird außerordentlich spannend werden in den beiden Tischtennis-Matches am Leiselheimer Trappenberg.

TV Leiselheim vs. Post SV Mühlhausen II
am Samstag, 26.01.2019 um 18.00 Uhr

TV Leiselheim vs. SV Schott Jena
am Sonntag, 27.01.2019 um 14.00 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2019

Wieder zurück in der Erfolgs­spur

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim bezwingt nach furiosem Auftakt im ersten Heim­spiel des Jahres 2019 am Trappen­berg ASV Grün­wetters­bach II mit 6:2

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Constantin Cioti führte Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim nach der ersten Saison-Niederlage im mit 3:6 verlorenen Top-Spiel der 3. Bundesliga Süd beim SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal mit einer starken Leistung im ersten Heimspiel des Jahres 2019 wieder zurück in die Erfolgsspur. Die Männer vom Trappenberg bezwangen den ASV Grünwettersbach II nicht zuletzt dank ihres Spitzenspielers sicher mit 6:2.

Geschafft. Der TV Leiselheim hat die bittere 3:6-Pleite im Spitzenspiel der 3. Bundesliga Süd beim SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal zum Auftakt der Rückrunde der Saison 2018/2019 mental bestens verarbeitet. Die Tischtenniscracks um Leiselheims erfahrenen Trainer Christian Kaufhold bezwangen im ersten Heimspiel des Jahres 2019 den ASV Grünwettersbach II mit 6:2.

Bemerkenswert dabei insbesondere die ersten Minuten der Partie, als Constantin Cioti, Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius und Vladimir Anca einem Taifun gleich über die Köpfe des jungen Teams aus dem Karlsruher Stadtteil Grünwettersbach hinweg rauschten. 4:0 bei 12:1 Sätzen nach nicht einmal 45 Minuten. „Das war ein Statement“, umschrieb Christian Kaufhold den Auftritt seiner Mannschaft in den zwei Doppeln und den ersten beiden Matches im vorderen Paarkreuz, das wie folgt zu interpretieren sei: „Wir haben den Kampf um die Meisterschaft noch lange nicht aufgegeben.“

Wie schwer der Weg zurück an die Tabellenspitze ist, mussten der 18-jährige Medardas Stankevicius und Geburtstagskind Vladimir Anca, der just am Spieltag seinen 20. Geburtstag feierte, nach der 15-minütigen Pause am eigenen Leib feststellen. Die zweiTVL-Youngsters kamen in ihren Einzeln gegen die Grünwettersbacher Tischtennis-Talente nie richtig in Schwung. „Beide blieben meilenweit hinter den im Training gezeigten guten Leistungen zurück“, stellte Christian Kaufholdein wenig ernüchtert fest.

Der glatte 6:2-Heimsieg des TV Leiselheim indes geriet trotz des zwischenzeitlichen 4:2-Anschlusses der Gäste nicht wirklich in Gefahr. Dazu spielten Constantin Cioti und Sushmit Sriram im vorderen Paarkreuz ganz einfach zu souverän auf. „An den vorderen Positionen sind wir Grünwettersbach II überlegen“, hatte Christian Kaufhold schon vor Beginn der Partie große Stücke auf seine beiden Top-Leute Constantin Cioti und Sushmit Sriram gesetzt. Und genauso kam es dann auch. Vorne maximale vier Zähler, dazu zwei Doppel und als Lohn des 6:2-Erfolges der Sprung auf den zweiten Tabellenrang hinter SV Salamander Kornwestheim.

TV Leiselheim vs. ASV Grünwettersbach II  6:2 Spiele / 20:10 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Vladimir Anca, Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti (2), Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2019

Ein Sieg als Geburts­tags­geschenk

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim empfängt Samstag­abend (18 Uhr) die Bundes­liga-Reserve des ASV Grün­wetters­bach-Karls­ruhe

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Peter Dietrich weiß genau, dass es nach der 3:6-Niederlage seines TV Leiselheim im Spitzenspiel bei SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal nun sehr schwer wird, den Meistertitel in der 3. Bundesliga Süd zu holen. Dennoch sagt der Tischtennis-Chef vom Leiselheimer Trappenberg: „Wir müssen jetzt eine Siegesserie hinlegen. Gegen ASV Grünwettersbach II wollen wir damit anfangen.“

Duplizität der Ergebnisse für Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim. Der Start der Tischtenniscracks des TVL in die Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga Süd war schon kein einfacher. Nur einen Sieg bei drei Unentschieden gab es im Herbst 2018 zum Auftakt in die Saison. Und auch der Start ins neue Jahr 2019 und die Rückrunde der aktuellen Spielzeit ging ordentlich in die Hose. 3:6 unterlagen die Wormser Vorortler im Spitzenspiel der beiden Tabellenersten bei SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal. Der Herbstmeister wankt im Titelrennen.

Gut nur für die Truppe um Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold, dass keine Woche nach der ersten Saison-Niederlage schon das nächste Meisterschaftsspiel ansteht. Samstagabend (18 Uhr) gibt der ASV Grünwettersbach II seine Visitenkarte am Leiselheimer Trappenberg ab. Der Trainer des TVL kennt ob der Pleite in Sachsen nur ein Ziel: „Das Spiel gegen Grünwettersbach müssen wir ganz einfach gewinnen.“ In der Hinserie leitete das Team von Christian Kaufhold mit dem 6:3-Erfolg im Karlsruher Stadtteil eine kleine Erfolgsserie von vier Siegen am Stück ein. Das hat Christian Kaufhold nun erneut auf der Agenda, denn: „Nur so haben wir noch eine Chance im Kampf um die Meisterschaft.“

Einfach dürften es die Männer aus Karlsruhe dem TVL gewiss nicht machen, was schon im Hinspiel deutlich wurde. Da führte die Truppe um den US-amerikanischen Aufschlag-Spezialisten Adar Alguetti und den spektakulär agierenden Abwehrspieler Daniel Kleinert bereits mit 3:0, ehe der TV Leiselheim den Schalter umlegte. „Dieses Mal dürfen wir uns einen solchen Fehlstart nicht erlauben“, mahnt Coach Kaufhold. Schließlich soll für die Jungs vom Trappenberg nämlich neben den zwei dringend benötigten Punkten ein Geburtstagswunsch in Erfüllung gehen. Feiert doch Leiselheims Vladimir „Vladi“ Anca am Spieltag seinen 20. Geburtstag. Und der sollte doch tunlichst mit einem Erfolg des TVL über den ASV Grünwettersbach II versüßt werden.

TV Leiselheim vs. ASV Grünwettersbach am Samstag, 19. Januar 2019, 18 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Januar 2019

Am Sachsen­ring aus der Bahn geraten

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim unter­liegt im Spitzen­spiel bei SV Sachsen­ring Hohen­stein-Ernst­thal mit 3:6 und rutscht auf Rang drei zurück

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius holte für den TV Leiselheim im Drittliga-Spitzenspiel bei SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal einen von gerade einmal zwei Einzelzählern der Gäste zum zwischenzeitlichen 2:4-Anschluss. Am Ende aber musste der 18-jährige Youngster im Dress des TVL mit seiner Mannschaft eine bittere 3:6-Pleite quittieren.

Kapitaler Crash für den Herbstmeister TV Leiselheim im Spitzenspiel der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd bei SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal: Die Männer vom Leiselheimer Trappenberg unterlagen beim bisherigen Tabellenzweiten und neuen Spitzenreiter mit 3:6. „Eine verdiente Niederlage, aber auch zugleich eine ganz bittere Niederlage“, konstatierte Leiselheims Trainer Christian Kaufhold wenige Minuten nach dem letzten Ballwechsel zerknirscht mit dünner Stimme. 270 begeisterte Zuschauer in der „Grünen Hölle“ der sächsischen Pfaffenberg-Sporthalle feierten ihre Mannschaft noch lange lautstark für ein rasantes Spiel.

Die Gäste aus dem Süden Rheinhessens indes glichen Rennfahrern, die die falschen Reifen aufgezogen hatten. Am Sachsenring geriet das Team um Christian Kaufhold ob der Power der Sachsen schnell aus der Bahn und schlitterte bis zur Halbzeit von Kurve zu Kurve. Einzig das TVL-Duo Constantin Cioti und Sushmit Sriram hielt bei einem enttäuschenden 1:3-Zwischenstand den Abstand zum vorneweg rauschenden Ferrari der Sachsen in Grenzen. In den ersten zwei Einzeln des vorderen Paarkreuzes hatten Cioti gegen den Tschechen Miroslav Horejsi, den der Leiselheimer Spitzenspieler im Hinspiel noch klar in Schach hielt, und Sriram gegen den überragenden ägyptischen Teenager Youssef Abdel-Aziz nämlich das Nachsehen.

„Das war eine Vorentscheidung im Match“, stellte Christian Kaufhold ernüchtert fest. Was den Trainer des TVL arg enttäuschte, war die Art und Weise, wie sein Team in die 3:6-Pleite rutschte: „Wir haben den Kampf nicht richtig angenommen. Hohenstein-Ernstthal wollte den Sieg, wir bloß nicht verlieren.“ Diese Einstellung brachte den bisherigen Tabellenführer auf die Verliererstraße. Die Gastgeber zogen in Person des Altmeisters Roland Krmaschek unangefochten im zweiten Paarkreuz zwei Einzel an Land. Die Leiselheimer Teenager Vladimir Anca und Medardas Stankevicius hatten dem sicheren Abwehr-Spezialisten nichts zu entgegnen.

Da durften auch die zwei klaren Einzelsiege von Stankevicius und Sriram zum zwischenzeitlichen 2:4- und 3:5-Anschluss lediglich in die Kategorie „Ergebnis-Kosmetik“ einsortiert werden. Am Ende blieb bei den Gästen Frust und ein Ergebnis, das einen herben Dämpfer für den TV Leiselheim im Kampf um die Meisterschaft in der 3. Bundesliga Süd bedeutet. Die Männer vom Trappenberg fielen damit nämlich nicht nur auf den dritten Tabellenrang zurück, sondern haben nach der 3:6-Pleite bei einem direkten Konkurrenten im Titelrennen den Griff nach der Meisterschaft auch nicht mehr in eigenen Händen.

SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal vs. TV Leiselheim  6:3 Spiele / 22:15 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2018

Peter Dietrich: „Das wird span­nend“

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim steht in der Rück­runde der Saison 2018/2019 vor einem stei­nigen Weg

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Sushmit Sriram zeigte sich in der Vorrunde der Saison 2018/2019 von seiner besten Seite. Der indische Material-Stratege des TV Leiselheim brachte es auf eine starke 13:4 Einzel-Bilanz. Damit steht die neue Nummer drei des TVL in der Bestenliste auf Rang zwei des hinteren Paarkreuzes der 3. Bundesliga Süd.

Winterpause in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd. Zeit, um durchzuschnaufen. Aber auch die Zeit, um eine Zwischenbilanz zu ziehen. Und die Zeit, um einen Blick auf den zweiten Teil der Saison 2018/2019 zu werfen.

Die Zahlen zur Halbzeit

Nach neun Spielen der 3. Bundesliga Süd haben es die Männer vom Leiselheimer Trappenberg auf fünf Siege und vier Unentschieden bei keiner einzigen Niederlage gebracht. Das bedeutet in der Quintessenz mit 14:4 Punkten die Herbstmeisterschaft in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Die Konkurrenten im Kampf um den Titel sind jedoch nicht weit entfernt. Wie an der Perlenschnur aufgereiht stehen SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal (13:5 Punkte), SV Salamander Kornwestheim (12:6 Punkte), TTC Weinheim (11:7 Punkte) und TTC Wöschbach (10:8 Punkte) Gewehr bei Fuß, um im Titelkampf ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Logisch, dass Peter Dietrich, der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim, ob der brisanten Konstellation an der Tabellenspitze feststellt: „Das wird spannend in der Rückrunde und ein steiniger Weg für unser Team.“

Die Zwischenbilanz zur Vorrunde

Der vor der Saison 2018/2019 von sämtlichen Konkurrenten der Liga als klarer Meisterschaftsfavorit gehandelte TV Leiselheim wurde Herbstmeister. „Das ist gut“, sagt Peter Dietrich. Der Tischtennis-Chef vom Trappenberg weiß aber auch: „Wir hatten gehörig Dusel, den im deutschen Fußball berühmt-berüchtigten ‚Bayern-Dusel‘. Wenn der anhält, werden wir Meister und wissen gar nicht genau warum.“ Allerdings: „Der Vorsprung ist zu knapp, damit können keine frühzeitigen Planungen realisiert werden.“

Vollste Zufriedenheit sieht anders aus. Und das hat auch seine Gründe. Die beiden Teenager Medardas Stankevicius (18 Jahre) und Vladimir Anca (19 Jahre) brauchten lange, um an die starken Leistungen in den zwei letzten Jahren in der dritthöchsten deutschen Spielklasse anzuknüpfen. So flutschten dem Team um Constantin Cioti, dem vom Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau neu auf der Spitzenposition der Wormser Vorortler verpflichteten Topspieler, zum Start in die Spielzeit gleich drei Punkte aus der Hand. In den ersten vier Begegnungen gab es nur einen Sieg gegen den Tabellenletzten DJK SpVgg Effeltrich. Dem standen drei Unentschieden beim TTC Wöschbach, bei SV Salamander Kornwestheim und gegen Angstgegner TTC Weinheim gegenüber. „Zu wenig“, stellt Peter Dietrich im Rückblick fest.

Besser wurde es Mitte der Vorrunde. Die Highlights: Ein 6:3-Heimsieg über den direkten Verfolger SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal und ein glatter 6:0-Kantersieg eine Woche später am heimischen Trappenberg gegen TTC Wohlbach. Doch auch dieses „Zwischenhoch“ gab dem Team von Leiselheims langjährigem Trainer Christian Kaufhold keine Sicherheit. Die erfahrenen Akteure Constantin Cioti (12:5 Einzel) und Nico Stehle (5:4 Einzel) kassierten in der Summe zu viele Pleiten in den Einzeln. Einzig Sushmit Sriram kam mit seinem unorthodoxen Materialspiel zu einer wirklich befriedigenden 13:4-Einzelbilanz. Als größter Knackpunkt im Team des TVL blieben aber nach wie vor die Doppel.9:9 lautet die ernüchternde Bilanz der Leiselheimer Duos zur Vorrunde. Erst nach einer Umstellung der TVL-Duos Mitte der Vorrunde wurde es besser. Insgesamt aber zieht Peter Dietrich zu den Leistungen der TVL-Doppel das Fazit: „Das muss deutlich besser werden, sonst reicht es nicht zur Meisterschaft.“

Der Blick auf die Rückrunde

Da kommt dann Christian Kaufhold ins Spiel. „Wir werden an unseren Doppeln im Trainingsehr hart arbeiten“, sagt der Coach des TVL. Apropos Schwerstarbeit: Die steht für die Männer vom Trappenberg gleich zum Start in die Rückrunde auf der Agenda. Es geht am 13. Januar 2019 zum direkten Verfolger SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal. „Die Partie bei den Sachsen stellt die Weichen für die komplette Spielzeit“, hebt Peter Dietrich die Wichtigkeit des Matches beim Tabellenzweiten hervor. „Danach wissen wir, wohin es diese Saison geht“, fügt Peter Dietrich an.

Klar ist: Damit es weiter in Richtung Meisterschaft geht, ist erneut eine ähnlich starke Vorstellung aller Mannschaftsteile wie beim bisher mit Abstand besten Meisterschaftsspiel des TV Leiselheim Ende November gegen die Sachsen notwendig. Erstmals wird der TVL in der ob ihres frenetischen Publikums als „grüne Hölle Sachsenring“ bekannten Pfaffenberg-Turnhalle dann mit „umgekrempelter Truppe“ antreten, denn Medardas Stankevicius rutscht hinter Nico Stehle und Sushmit Sriram von Position zwei auf Position vier zurück.

Der Spielplan – Rückrunde 2018/2019

  • So 13.01.2019, 15:00 h – SV SR Hohenstein-Ernstthal (Sachsen) vs. TV Leiselheim (Rheinhessen)
  • Sa 19.01.2019, 18:00 h – TV Leiselheim vs. ASV Grünwettersbach II (Baden)
  • Sa 26.01.2019, 18:00 h – TV Leiselheim vs. Post SV Mühlhausen II (Thüringen)
  • Sa 09.02.2019, 18:00 h – TTC Wohlbach (Oberfranken) vs. TV Leiselheim
  • So 10.02.2019, 13:00 h – DJK SpVggEffeltrich (Oberfranken) vs. TV Leiselheim
  • Sa 23.02.2019, 18:00 h – TV Leiselheim vs. SV Schott Jena (Thüringen)
  • Sa 16.03.2019, 18:00 h – TV Leiselheim vs. TTC Wöschbach (Baden)
  • So 07.04.2019, 14:00 h – TTC Weinheim (Baden-Württemberg) vs. TV Leiselheim
  • So 14.04.2019, 14:00 h – TV Leiselheim vs. SV Salamander Kornwestheim (Baden-Württemberg)
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2018

TV Leisel­heim über­wintert als Herbs­tmeister

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: Drei Punkte bei Thü­ringen-Tour zu Post SV Mühl­hausen II (6:4) und SV Schott Jena (5:5) lassen die Männer vom Trappen­berg feiern

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Matchwinner für den TV Leiselheim in der Drittliga-Auswärtspartie bei Post SV Mühlhausen II: Vladimir Anca brachte sein druckvolles Angriffsspiel in der Begegnung bei der Bundesliga-Reserve der Thüringer perfekt an den Tisch. Der 19-Jährige schnappte sich zwei Einzel und dazu das Doppel an der Seite von Medardas Stankevivius.

Dass es nicht einfach werden würde, dessen war man sich am Leiselheimer Trappenberg schon vor dem Start in die Saison 2018/2019 bewusst. Den Angriff auf die Tabellenspitze und die Meisterschaft in der 3. Bundesliga Süd schrieben sich die Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim für diese Spielzeit auf die eigene Fahne. Der prominente Neuzugang Constantin Cioti auf der Spitzenposition vom Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau sollte bei der Umsetzung dieses Zieles helfen. Was der 35-jährige Tischtennis-Routinier bisher auch tat. Eine Teil-Etappe auf dem beschwerlichen Weg hat die Truppe um Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold jedenfalls nun erreicht. Am letzten Doppel-Spieltag des Jahres 2018 holten die Wormser bei der schweren Auswärtstour nach Thüringen drei Zähler mit einem knappen 6:4-Erfolg bei Post SV Mühlhausen II und einem hart erkämpften 5:5-Remis bei SV Schott Jena.

„Kein Team in dieser starken Süd-Staffel der dritten Bundesliga darf man unterschätzen“, warnte Nico Stehle schon im Sommer 2018 vor. Und: „Die können alle richtig gut Tischtennis spielen.“ Der 37-jährige Tischtennis-Ästhet mit den genialen Blockbällen sollte auch für die Saisonspiele acht und neun seiner Mannschaft Recht behalten. „Wir können mit drei Punkten aus den beiden Spielen sehr zufrieden sein“, fasste ein merklich erschöpfter Christian Kaufholdfast sieben Stunden Kampf seiner Truppe auf Augenhöhe mit den beiden thüringischen Teams nach dem finalen Ballwechsel der Vorrunde der Saison 2018/2019 und einem 5:5-Unentschieden bei SV Schott Jena punktgenau zusammen.

Zuvor mussten die Leiselheimer Schwerstarbeit leisten, gerieten sie doch sowohl in Mühlhausen als auch in Jena jeweils mit 3:4 in Rückstand. „Es ging hin und her, es war nichts für schwache Nerven“, stellte Christian Kaufhold schon nach der Partie in Mühlhausen fest. Dort war es insbesondere dem erst 19-jährigen Vladimir Anca zu verdanken, dass die Männer vom Trappenberg am Ende doch noch als Sieger dastanden. Drei Anca-Zähler (zwei Einzel und dazu ein Doppel an der Seite von Medardas Stankevicius) bedeuteten die halbe Miete für den TVL. Den Rest trugen Constantin Cioti, Medardas Stankevicius und Sushmit Sriram mit je einem Einzelsieg bei.

Noch mehr um ein Happyend des Jahres 2018 bangen mussten Kaufhold und Co. gar in der Universitäts-Stadt Jena. „Wir haben nur mit einem Kraftakt gegen ein äußerst stark spielendes Jena noch einen Punkt glücklich abgestaubt“, räumte Christian Kaufhold unumwunden ein. Den Hauptteil des Kraftaktes bewältigte der 18-jährige TVL-Youngster Medardas Stankevicius mit zwei Siegen zunächst über den Tschechen Frantisek Placek und schließlich in fünf engen Durchgängen gegen den Slowaken Pavol Mego. Darüber hinaus war es den TVL-Routiniers Constantin Cioti und Nico Stehle vorbehalten, den Punktgewinn beim 5:5-Unentschieden zur Herbstmeisterschaft ihrer Farben mit je einem Einzelzähler und dem gemeinsamen Doppelzähler zu sichern. Am Ende wurde dieHalbzeit-Führung zwar durchaus gefeiert, aber ob der schweren Tour ins winterliche Thüringen fiel die Party doch etwas bescheidener aus, als das bei einem Heimspiel am Trappenberg sicherlich der Fall gewesen wäre. Die Faktenlage zur Winterpause bleibt indes: TV Leiselheim überwintert mit 14:4 Punkten einen Zähler vor dem härtesten Verfolger SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal auf Platz eins der Zwischentabelle.

Post SV Mühlhausen II vs. TV Leiselheim  4:6 Spiele / 19:23 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Vladimir Anca, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Sushmit Sriram, Vladimir Anca (2)

SV Schott Jena vs. TV Leiselheim  5:5 Spiele / 22:21 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Nico Stehle, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius (2), Nico Stehle

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Dezember 2018

TV Leisel­heim grüßt als Tabellen­führer

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: Die Männer vom Trappen­berg setzen sich mit Glanz­leistung und 6:0-Kanter­sieg über TTC Wohl­bach an die Spitze der 3. Tisch­tennis-Bundes­liga Süd

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Crunch Time für Nico Stehle und den TV Leiselheim in der Partie der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd gegen TTC Wohlbach: Im letzten Heimspiel des Jahres 2018 zeigte der routinierte Super-Techniker des TVL im Match gegen die Oberfranken nochmals seine ganze Klasse. Immer, wenn es im Doppel oder Einzel eng wurde, präsentierte der Deutsche Junioren-Meister von 2001 einen magischen Zauberball zum Punktgewinn.

Ein Tischtennis-Spiel wie ein Herbststurm. Aus zunächst heiterem Himmel ziehen dunkle Wolken über dem Leiselheimer Trappenberg auf. Die Gäste vom TTC Wohlbach lassen es kräftig donnern. 2:0 in den Sätzen führen die beiden Tschechen Richard Vyborny und Michal Benes, sowie der Bulgare Grozdan Grozdanov an der Seite des Deutsch-Ukrainers Yevgenij Christ in den Doppeln gegen Constantin Cioti / Nico Stehle und Medardas Stankevicius / Vladimir Anca. Stürmen die Männer aus Oberfranken wie bereits Anfang Februar des Jahres beim 6:2-Auswärtssieg gleich noch einmal eiskalt über die Köpfe der Rheinhessen hinweg?

„Wohlbach hat furios losgelegt und uns enorm unter Druck gesetzt“, erkannte Christian Kaufhold, der Trainer des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim, das es nun an der Zeit war, den Oberfranken etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Beiden TVL-Duos wurde vom Coach eine aggressivere Spielweise verordnet. Es blitzte nun über dem Trappenberg aus Richtung des TV Leiselheim. Dazu kam ein Donnergrollen begeisterter Tischtennis-Fans von den gut gefüllten Rängen auf der Bühne in Richtung der zwei Tischtennis-Spielboxen herab. Der TVL drehte beide Doppel. Lähmung in den Reihen des auf Augenhöhe voll dagegenhaltenden TTC Wohlbach. Rückenwind für die Männer vom Trappenberg.

„Ein Knackpunkt der Partie“, brachte Christian Kaufhold den Spielverlauf auf den Punkt. Vom Erfolg der Doppel beseelt, zogen Constantin Cioti gegen Michal Benes und der 18-jährige TVL-Jungspund Medardas Stankevicius gegen Tischtennis-Routinier Richard Vyborny zwei weitere dicke Fische aus der wild aufgerauten See am Trappenberg. 4:0 zur Pause. Die erstmalige Tabellenführung in der 3. Bundesliga Süd winkt der Truppe von Christian Kaufhold.

Und diese Aussicht auf einen inzwischen wieder klaren Himmel über dem höchsten Tischtennis-Berg Rheinhessens beflügelte Nico Stehle und Sushmit Sriram in den zwei Partien nach der 15-minütigen Verschnaufpause. Nico Stehle – wie sollte es an einem Tag auch anders sein, an dem die Sonne wohl explizit nur für die Gastgeber schien – schnappte sich gegen einen wacker kämpfenden Yevgenij Christ den vierten Fünf-Satz-Sieg für den TV Leiselheim, während am zweiten Tisch Sushmit Sriram seine Siegesserie von inzwischen 12:1 Erfolgen gegen Grozdan Grozdanov unbeirrt fortsetzte.

Der TVL hatte 6:0 gewonnen, sich über eine enorm spielstarke Mannschaft aus Oberfranken mit einer Glanzleistung durchgesetzt. Die Tabellenführung gab’s dazu als verdienten Lohn. Die Feier bei einem von den Leiselheimer Tischtennis-Fans und Ehepaar Timea und Peter Daamen leckeren hausgemachten ungarischen Eintopf soll noch bis lange in die dunkle Nacht hinein in weit ruhigerem Fahrwasser als die zweieinhalb Stunden rasanten Tischtennis-Sports zuvor angedauert haben.

TV Leiselheim vs. TTC Wohlbach  6:0 Spiele / 18:9 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Vladimir Anca, Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Die Tabellen­führung winkt

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim kann Samstag­abend (18 Uhr) mit einem Heim­sieg über TTC Wohlbach großen Schritt in Richtung Herbst­meister­schaft machen

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Heiß auf den Sprung an die Tabellenspitze der 3. Bundesliga Süd: Mit einem Heimsieg über den TTC Wohlbach würde Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim mit Nico Stehle, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Trainer Christian Kaufhold, Vladimir Anca und SushmitSriram erstmal vom Sonnenplatz der Süd-Staffel der dritten Bundesliga grüßen.

Man soll das Eisen schmieden, solange es heiß ist. Was für den Schmid gilt, gilt im Sport nicht minder. Wenn man gut drauf ist, also richtig „heiß ist“, soll man loslegen mit der Arbeit. „Heiß gelaufen“ ist der Motor des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim seit vergangenem Wochenende, als das Team um Trainer Christian Kaufhold in einem fantastischen Match mit 6:3 gegen das Drittliga-Spitzenteam SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal die Oberhand behielt. Nach einem doch eher verhaltenen Start in die Saison 2018/2019 mit drei Unentschieden und zwei Siegen aus den ersten fünf Spielen platzte gegen einen der Meisterschafts-Kandidaten aus Sachsen bei den Wormser Vorortlern der berühmte Knoten.

Samstagabend um 18:00 Uhr hat es die Truppe vom Leiselheimer Trappenberg nun mit dem TTC Wohlbach zu tun. Und da wäre noch ein Hühnchen zu rupfen, gab es doch Anfang Februar 2018 eine glatte 2:6-Klatsche gegen die Männer aus Oberfranken. „Wir benötigen eine ähnlich gute Leistung wie gegen Hohenstein-Ernstthal, um die Punkte in Leiselheim zu behalten“, muss Christian Kaufhold nicht lange nachrechnen. Im vorderen Paarkreuz des TTC Wohlbach stehen mit den Tschechen Richard Vyborny und Michal Benes nämlich zwei Könner ihres Fachs an den Tischtennis-Tischen.

„Eine schwere Aufgabe, aber auch eine Aufgabe, die wir lösen können“, glaubt Christian Kaufhold fest daran, dass sein Team „auf den Punkt fit ist“. Der Coach des TVL kann jedenfalls gegen Wohlbach auf alle fünf Stammkräfte zählen, also Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Nico Stehle, Sushmit Sriram und Vladimir Anca. Motiviert sind die Leiselheimer Tischtennis-Cracks ohnehin, winkt doch die Tabellenführung im Falle eines Sieges. Und dazu könnte die Kaufhold-Truppe mit einem Erfolg über Wohlbach einen großen Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft machen, treffen die Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft der 3. Bundesliga Süd doch an den letzten beiden Spieltagen aufeinander.

TV Leiselheim vs. TTC Wohlbach am Samstag, 01. Dezember 2018, 18 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Aha-Erlebnis im Spitzenspiel

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim siegt nach glän­zender Leistung mit 6:3 gegen das Topteam SV Sachsen­ring Hohen­stein-Ernst­thal

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius (18) besiegte in einem die zahlreichen Zuschauer am Trappenberg begeisternden Spiel den 44-jährigen tschechischen Tischtennis-Routinier Miroslav Horejsi in vier rasanten Sätzen. Der litauische Youngster im Dress des TV Leiselheim zeigte dabei schier unglaubliche Schläge.

„Heureka!“ Dieser freudige Ausruf wird nach gelungener Lösung einer schwierigen Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis. Christian Kaufhold, dem Trainer des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim, und Peter Dietrich, dem Tischtennis-Abteilungsleiter des TVL, war es Samstagabend nach dem mit 6:3 gewonnenen Spitzenspiel der 3. Bundesliga Süd gegen SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal danach: „Heureka!“ riefen beide voller Inbrunst. Kurz zuvor hatten die Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim in einem spannenden und hochklassigen Match gezeigt, dass sie durchaus das Leistungsvermögen dazu haben, die Saison 2018/2019 als Meister der dritthöchsten deutschen Spielklasse beenden zu können.

„Erstmals in dieser Saison ruft mein Team sein ganzes Können ab“, zeigte sich Christian Kaufhold schon während der Partie von der Vorstellung seiner Mannschaft angetan. Die neu formierten Doppel Medardas Stankevicius / Vladimir Anca und Constantin Cioti / Sushmit Sriram zündeten. Und auch Leiselheims Spitzenspieler Constantin Cioti blieb im Duell zweier Tischtennis-Routiniers mit dem Tschechen Miroslav Horejsi am Drücker. 3:1 stand es nach der erwarteten Niederlage von Leiselheims Medardas Stankevicius gegen den Ägypter Youssef Abdel-Aziz im rasanten Spiel zweier 18-jähriger kompromisslos agierender Angreifer zur 15-minütigen Pause.

Da konnte Christian Kaufhold schon einmal eine Hochrechnung wagen: „Wenn wir in jedem Paarkreuz nun immer ausgeglichen spielen, gewinnen wir.“ Und genau diese Hochrechnung trat ein. Sushmit Sriram, Leiselheims indischer Material-Stratege auf Position drei, unterstrich seine brillante Form trotz einer leichten Verletzung des Schlagarms eindrucksvoll. Zwei glatte 3:0-Erfolge über NickNeumann-Manz und später zum 6:3-Heimsieg des TVL über den Ukrainer Andrey Milovanov sorgten für die beiden avisierten Leiselheimer Zähler im hinteren Paarkreuz.

Und vorne auf den Positionen eins und zwei? Dort wurde von vier Könnern ihres Fachs im zweiten Durchgang der Einzel Weltklasse-Tischtennis geboten. Speziell das Aufeinandertreffen von Constantin Cioti und Youssef Abdel-Aziz hielt alles, was man sich für ein Spitzenspiel erhofft. Spannung, Klasse, atemberaubende Ballwechsel. Die beiden besten Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd sorgten über fünf Sätze für ein Aha-Erlebnis nach dem anderen auf den voll besetzten Zuschauerrängen am Trappenberg. Am Ende hatte der bisher im Saisonverlauf ungeschlagene Youssef Abdel-Aziz nach Abwehr eines Matchballs die Nase vorne. Szenenapplaus gab’s berechtigterweise für beide Akteure reichlich. Den heimste auch Leiselheims litauischer Youngster Medardas Stankevicius ein, der in der Partie gegen den 44-jährigen tschechischen Tischtennis-Routinier Miroslav Horejsi dafür sorgte, dass die Hochrechnung von Christian Kaufhold in Beton gegossen stand. Kurz darauf hörte man am Leiselheimer Trappenberg ein mehrstimmiges „Heureka!“.

TV Leiselheim vs. SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal 6:3 Spiele / 21:14 Sätze

Punkte TVL: Medardas Stankevicius / Vladimir Anca, Constantin Cioti / Sushmit Sriram, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Erstmals nicht in der Favoriten­rolle

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim erwartet Samstag­abend (18 Uhr) mit dem SV Sachsen­ring Hohen­stein-Ernst­thal ein Dritt­liga-Top­team

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Welche taktischen Finessen tüftelt Leiselheims langjähriger Trainer Christian Kaufhold für das Topspiel der 3. Bundesliga Süd des TVL am Samstagabend gegen den SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal aus?

Old Schmetterhand trifft Old Shatterhand. Das ist kein Film-Titel. Und auch nicht der Refrain eines Schlager-Songs. Womöglich aber das Motto, unter dem eine Tischtennis-Drittliga-Partie Samstagabend (18 Uhr) am Leiselheimer Trappenberg über die Bühne gehen könnte. Die Männer vom Trappenberg um Constantin Cioti, rumänischer Meister im Einzel von 2014 und langjähriger Bundesliga-Spieler, empfangen mit dem SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal ein Topteam der 3. Bundesliga Süd.

„Erstmals in dieser Saison gehen wir nicht als Favorit an die Tische“, weiß Christian Kaufhold um die Klasse der Mannschaft aus der Geburtsstadt des bekannten deutschen Schriftstellers Karl May. „Da kommt Großes auf uns zu“, mahnt der Trainer des TV Leiselheim zur Vorsicht. Mit dem jungen Ägypter Youssef Abdel-Aziz (8:0-Einzel-Bilanz) und dem erfahrenen Tschechen Miroslav Horejsi (8:1-Einzel-Bilanz) stehen die derzeit beiden besten Einzel-Spieler im Kader der Karl-May-Städter. Dicke Bretter, die Constantin Cioti (8:2-Einzel-Bilanz), aktuell Nummer drei der Einzel-Rangliste der 3. Bundesliga Süd, und der gerade einmal 18-jährige TVL-Jungspund Medardas Stankevicius im vorderen Paarkreuz bohren müssen.

Christian Kaufhold drückt deshalb ob der Spitzenklasse der Truppe aus Sachsen ein wenig auf die Euphorie-Bremse: „Ich wäre ausnahmsweise Mal mit einem Unentschieden zufrieden.“ Aber selbst ein Sieg seiner eigenen Mannschaft sei laut dem Coach der Jungs vom Trappenberg möglich, allerdings mit einem dicken „wenn“ behaftet. „Ja, wenn wir in den Doppeln nicht wieder kläglich versagen und wenn wir im zweiten Paarkreuz ordentlich punkten“, ergänzt Christian Kaufhold. Dafür wäre dann wohl in erster Linie Leiselheims indischer Material-Stratege Sushmit Sriram, der sich momentan in Topform präsentiert, verantwortlich. Und auch beim 19-jährigen Vladimir Anca zeigt die Formkurve wieder nach oben. Klar vorprogrammiert ist laut Christian Kaufhold Samstagabend jede Menge Spannung, denn: „Das wird ein Fifty-Fifty-Spiel mit völlig offenem Ausgang.“

TV Leiselheim vs. SV Sachsenring Hohenstein-Ernstthal
Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Den Brems­klotz spät über Bord gewor­fen

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: Erster Auswärts­sieg der Saison 2018/2019 für den TV Leisel­heim durch einen 6:3-Erfolg beim ASV Grün­wetters­bach II

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Vladimir Anca kommt nach einem Tief zu Beginn der Saison allmählich in Tritt: Beim 6:3-Erfolg des TV Leiselheim in Grünwettersbach drehte der 19-jährige Teenager nach einem 1:2-Satz-Rückstand gegen den Ungarn Sebestyen Kovacs genau wie sein ganzes Team voll auf und holte einen wichtigen Einzelsieg für seine Farben.

Wenn’s schwer geht, geht’s bergauf. Und Christian Kaufhold, der Trainer des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim, weiß seit einigen Wochen nur zu genau: „Es geht echt schwer, nichts geht uns so richtig leicht von Hand.“ Was uneingeschränkt für die Partie der Männer vom Leiselheimer Trappenberg bei der Bundesliga-Reserve des ASV Grünwettersbach galt. Als wären die Wormser Vorortler mit einem Mühlstein um den Hals hängend in den Karlsruher Stadtteil gereist, gestaltete sich der Start in das fünfte Spiel der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga Süd für die Truppe um Coach Christian Kaufhold sehr schwierig.

Als „schleppend und anstrengend“ bewertete Peter Dietrich, der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim, die erste Stunde des Spiels, in der sich speziell die Doppel wieder einmal als Achillesferse der Wormser erwiesen. 2:11-Sätze und ein 0:3-Rückstand standen für den als klarer Favorit angereisten Anwärter auf die Drittliga-Meisterschaft zu Buche. Bahnte sich da eine riesige Enttäuschung für Christian Kaufhold und Co. an? „Ein wenig schon“, saß der Schreck über den kapitalen Fehlstart selbst beim erfahrenen Trainer des TV Leiselheim tief in den Klamotten.

Die Wende im Match kündigte sich erst langsam durch ein Aufbäumen des TVL-Topspielers ConstantinCioti und des 19-jährigen Vladimir Anca an. Cioti rang den Spanier Javier Benito in vier Sätzen nieder. Anca bezwang den Ungarn Sebestyen Kovacs im Entscheidungssatz noch mit 11:7. Eine Initialzündung. Der Bremsklotz war über Bord geworfen. „Von diesem Moment an hat mein Team wie ausgewechselt gespielt“, sah Christian Kaufhold plötzlich eine vor Selbstvertrauen aufblühende Mannschaft des TVL. Sushmit Sriram unterstrich seine aktuell überragende Form mit zwei klaren Einzelsiegen. Die beiden TVL-Routiniers Constantin Cioti und Nico Stehle ließen sich ebenfalls nicht lumpen. Ein 0:3-Rückstand war in einen 6:3-Auswärtssieg gedreht. Der erste in der aktuellen Spielzeit. Und ein wichtiger Erfolg dazu, der für die vier weiteren Spiele des Jahres 2018 Schwung in die Truppe des TVL bringen sollte.

ASV Grünwettersbach II vs. TV Leiselheim  3:6 Spiele / 14:20 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti (2), Nico Stehle, Sushmit Sriram (2), Vladimir Anca

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Der Weinheim-Komplex bleibt erhalten

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim kommt über ein 5:5-Unent­schieden im Lokal­derby der Metropol-Region Rhein-Neckar gegen TTC Wein­heim nicht hinaus

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Constantin Cioti biss in der Drittliga-Partie des TV Leiselheim gegen den TTC Weinheim die Zähne zusammen. Von einem eingeklemmten Nerv und noch einer Erkältung dazu arg gehandicapt holte der Spitzenspieler der Wormser immerhin ein Doppel an der Seite von Nico Stehle und ein Einzel für sein Team.

Es soll einfach nicht sein. „Gegen den TTC Weinheim können wir ganz offensichtlich nicht gewinnen.“ Peter Dietrich sagte es und wandte sich mit einem tiefen Seufzer und einem Schütteln des Kopfes wieder dem Notebook zu, über welches der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim die Ergebnisse des Tischtennis-Spieles der 3. Bundesliga Süd zwischen dem TV Leiselheim und dem TTC Weinheim in den Ergebnis-Dienst des Deutschen Tischtennis-Bundes direkt nach der Partie einzutragen hat.

Ein 5:5-Unentschieden bei 21:19 Sätzen für die Gastgeber meldete Peter Dietrich. Das Duo Constantin Cioti / Nico Stehle, Constantin Cioti, Nico Stehle und zweimal Sushmit Sriram waren es, die für die fünf Zähler des Gastgebers des Lokalderbys der Metropol-Region Rhein-Neckar sorgten. Soweit die nackten Zahlen zur Partie, die an Spannung, sportlichen Wendungen und Emotionen kaum zu überbieten war. „Immerhin haben wir nicht wieder gegen Weinheim verloren“, zog Leiselheims Coach Christian Kaufhold das Positive aus dem Match gegen die Truppe um den Ex-Leiselheimer Björn Baum.

Was dem TV Leiselheim zum angestrebten ersten Erfolg im fünften Anlauf über den TTC Weinheim fehlte? „Ein Team in guter Tagesform“, lautete die simple Antwort von Christian Kaufhold. Die beiden Leiselheimer Teenager Medardas Stankevicius und Vladimir Anca sind derzeit mental nicht voll auf der Höhe. Spitzenspieler Constantin Cioti plagt aktuell ein eingeklemmter Nerv und eine starke Erkältung, Nico Stehle fehlt ob beruflicher Verpflichtungen erkennbar die Spielpraxis. Einzig Sushmit Sriram kann im Moment sein Können fast zu hundert Prozent abrufen.

Mit diesem Rucksack auf dem Rücken starteten die Wormser ins Lokalderby gegen TTC Weinheim wie in den drei Saisonspielen zuvor: holprig. „Wenn wir irgendwie ein Doppel holen, können wir aktuell zufrieden sein“, schnaufte Christian Kaufhold nach dem knappen Fünfsatzsieg von Constantin Cioti / Nico Stehle über das Weinheimer Top-Duo Filip Cipin (Kroatien) / Dragan Subotic (Serbien) erst einmal tief durch. Zwar legten der sichtbar angeschlagene Constantin Cioti gegen Subotic und Sushmit Sriram über TTC-Kapitän Björn Baum souverän in je drei Sätzen zur 3:2-Führung nach, Entspannung allerdings kam keine bei Christian Kaufhold auf.

Dafür sorgten bittere Pleiten zunächst von Nico Stehle im Duell mit Weinheims Youngster Tom Eise. Und noch mehr Runzeln auf der Stirn bereiteten Constantin Cioti und Medardas Stankevicius ihrem Trainer im zweiten Durchgang der Einzel im vorderen Paarkreuz. Fast zeitgleich unterlagen die beiden TVL-Akteure nach teilweise klaren Führungen in den einzelnen Sätzen. Weinheim führte 5:3 und hatte durch Björn Baum im dramatischen Duell mit Nico Stehle gar zwei Matchbälle zum 6:3-Erfolg. Doch der Leiselheimer Routinier kam mit zunehmender Spieldauer besser in die Partie und riss das Ruder herum. Weil Sushmit Sriram am Nebentisch mit Tom Eise kurzen Prozess machte, war damit wenigstens ein Punkt beim 5:5-Unentschieden am Trappenberg geblieben. „Zu wenig, um den Weinheim-Komplex unserer Mannschaft endlich loszuwerden“, fand Peter Dietrich.

TV Leiselheim vs. TTC Weinheim  5:5 Spiele / 21:19 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Nico Stehle, Constantin Cioti, Nico Stehle, Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • November 2018

Der Negativ-Serie ein Ende bereiten

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim hofft Samstag­abend (18 Uhr) auf den ersten Erfolg im Dritt­liga-Derby mit dem TTC Weinheim

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Bringt viel Erfahrung ins Spiel: Nico Stehle, Ex-Bundesliga-Spieler beim hessischen TTV Gönnern und heute Geschäftsführer der Tischtennis Bundesliga TTBL, will das Drittliga-Team des TV Leiselheim im fünften Anlauf zum ersten Sieg gegen die Tischtennis-Asse des TTC Weinheim führen.

Jede Serie geht einmal zu Ende. Drei Euro ins Phrasenschwein. So würde „die Strafe“ für den Gebrauch dieser Grundwahrheit in mancher hiesigen Sport-Talk-Showlauten. Nur zu gerne würde Peter Dietrich, der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim, diesen Betrag am späten Samstagabend in ein wie auch immer geartetes Phrasenschwein einzahlen, wenn es denn nur für den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim so eintreffen würde. Die Meisterschafts-Partie der 3. Bundesliga Süd zwischen dem TVL und dem TTC Weinheim, die um 18 Uhr begann, wäre vorüber. Der TV Leiselheim hätte im fünften Bundesliga-Lokalderby mit einem ersten Sieg die Negativ-Serie gegen die Tischtennis-Mannschaft aus dem benachbarten Rhein-Neckar-Kreisbei bislang zu Buche stehenden drei Pleiten und einem Remis beendet. Soweit die Zukunft im Konjunktiv.

„Möglich ist diese Aussicht schon“, sagt Peter Dietrich, „aber schwer in die Tat umzusetzen ist sie für unser Team zugleich.“ Wobei: Die Voraussetzungen für ein Erfolgserlebnis der Rheinhessen scheinen derzeit so gut wie nie zuvor. Haben sich die Wormser Vorortler zu Beginn ihrer dritten Spielzeit in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands doch mit dem rumänischen Tischtennis-Ass Constantin Cioti auf der Spitzenposition erheblich verstärkt, während TTC Weinheim unverändert mit dem Kroaten Filip Cipin und dem Serben Dragan Subotic im vorderen Paarkreuz, sowie Ex-Leiselheimer Björn Baum und Tom Eise dahinter unverändert an die Tische tritt. Außerdem kommt der TTC Weinheim mit einer etwas verblüffenden 3:6-Pleite zuletzt beim TTC Wöschbach als Hypothek im Gepäck an den Leiselheimer Trappenberg.

Vorteil Heimmannschaft also? „Nicht zu hundert Prozent“, meint Peter Dietrich, der anfügt: „Ich sehe beide Teams bei einer Fifty-Fifty-Chance.“ Der Grund für das ungewisse Gefühl beim Tischtennis-Chef des TVL liegt in der Vorstellung des Quintetts vom Leiselheimer Trappenberg in den ersten drei Spielen der Saison 2018/2019 begründet. „Wir agieren bislang nervös, verkrampft und ohne das Selbstvertrauen eines Meisterschaftsanwärters.“ Das allerdings soll sich Samstagabend im Match mit TTC Weinheim ändern. TVL-Trainer Christian Kaufhold stehen nach derzeitigem Stand mit Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Nico Stehle, Sushmit Sriram und Vladimir Anca alle fünf Stammspieler zur Verfügung. Und die sind ganz heiß darauf, dass ihr Tischtennis-Boss Peter Dietrich drei Euro ins Phrasenschwein werfen muss.

TV Leiselheim vs. TTC Weinheim am Samstag, 10. November 2018, 18 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Oktober 2018

Ein Stolper­stein auf dem Weg nach oben

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim kommt beim SV Salamander Korn­west­heim nach deut­lichem Rück­stand gerade noch zu einem 5:5-Remis

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Medardas Stankevicius, mit 18 Jahren der Junior im Team des Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim, steuerte einen wichtigen Einzelsieg zum 5:5-Teilerfolg seiner Mannschaft im Auswärtsspiel beim SV Salamander Kornwestheim bei.

Sisyphos wuchtet einen gewaltigen kugelförmigen Stein einen Berg hinauf. Oben angekommen rauscht der Felsen der Figur der griechischen Mythologie in die andere Richtung ins Tal hinab davon. Also auf ein Neues. Die Arbeit, die der König zu Korinth immer und immer wieder als Strafe für seine Renitenz gegenüber den griechischen Göttern erledigen muss, kommt Peter Dietrich und Christian Kaufhold dieser Tage irgendwie bekannt vor. Der Tischtennis-Abteilungsleiter und der Tischtennis-Trainer des TV Leiselheim arbeiten seit geraumer Zeit daran, den TVL auf den Berg der 2. Tischtennis-Bundesliga zu befördern. Nur rutscht dieses schwere Teil den beiden – auf einem vermeintlich guten Weg nach oben – immer wieder aus den Händen: eine undankbare Sisyphos-Arbeit.

So zum zweiten Mal in dieser Saison geschehen im Auswärtsspiel der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd des TV Leiselheim beim spielstarken Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest und überraschenden Tabellenführer,dem SV Salamander Kornwestheim. Da sahen sich Christian Kaufhold, Peter Dietrich und das Team des TVL ob des Ausfalls von Josef Simoncik, des tschechischen Spitzenspielers der Männer aus der Nähe von Stuttgart, schon mit den deutlich besseren Karten ausgestattet. Doch nicht die Wormser spielten zunächst groß auf, sondern die mit Ersatz angetretenen Gastgeber trumpften auf. Drei 2:3-Pleiten setzte es für die beiden Leiselheimer Doppel (Christian Kaufhold: „Auch diese Saison scheinbar wieder die Achillesferse meiner Mannschaft“) und für Medardas Stankevicius im Duell der zwei Jüngsten beider Teams mit dem deutschen Nachwuchs-Ass Kay Stumper.

„Wenn man schnell 0:3 und dann gar 1:4 hinten liegt, wird es sehr schwer mit dem Siegen“, stellte Peter Dietrich im Rückblick auf das Match und den kapitalen Fehlstart seiner Truppe ernüchtert fest. Auch Vladimir Anca, der zweite Teenager im Dress des TVL, hatte einen Blei-Arm mit nach Kornwestheim gebracht. Nichts ging beim 19-jährigen Angreifer mit den knallharten Topspins. Gut für die Gäste, dass die Routiniers im Kader der Wormser Vorortler ihre Nerven beisammenhatten. Wenngleich sich TVL-Topspieler Constantin Cioti und Leiselheims Material-Stratege Sushmit Sriram zwar zwischendurch gewaltig strecken mussten, um je eines ihrer zwei Einzel im Entscheidungssatz zu gewinnen, checkten sie dennoch vier maximale Einzelzähler aufs Habenkonto des TVL ein.

„Insgesamt können wir nach dem sehr unglücklichen Start in die Partie mit dem einen Zähler zufrieden sein“, zog Christian Kaufhold das Positive aus dem 5:5-Remis beim SV Salamander Kornwestheim. Dass die Schwaben „nur“ zum Stolperstein, aber nicht zum kapitalen Bremsklotz des TVL auf dem Weg nach oben an die Tabellenspitze der 3. Bundesliga Süd wurden, dafür sorgte auch Leiselheims Nummer zwei Medardas Stankevicius mit einem sicheren Viersatzsieg in seinem zweiten Einzel. Dennoch weiß Coach Christian Kaufhold nur zu genau darum, dass sein Team in den drei Partien dieser Saison längst nicht in Topform an die Tische trat. „Mentale Aufbauarbeit ist nun speziell bei unseren Jungspunden im Kader gefragt“, erhofft sich der langjährige Trainer des TVL für das Spitzenspiel in zwei Wochen zu Hause am Trappenberg gegen den TTC Weinheim vor allem eines: „Eine andere Körpersprache meiner Mannschaft als die beim insgesamt nicht zufriedenstellenden Auftritt in Kornwestheim.“

SV Salamander Kornwestheim vs. TV Leiselheim  5:5 Spiele / 21:21 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti (2), Medardas Stankevicius, Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Oktober 2018

Den Heim­vorteil am Trappen­berg ausge­spielt

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim erkämpft sich einen 6:3-Heim­sieg über starke Ober­franken der DJK SpVgg Effel­trich

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Ausgezeichnetes Heimspiel-Debüt der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga Süd für Sushmit Sriram am Leiselheimer Trappenberg: Der 25-jährige indische Material-Stratege des TV Leiselheim gewann beide Einzel und war damit maßgeblich am 6:3-Erfolg über DJK SpVgg Effeltrich beteiligt.

Kleinigkeiten entscheiden im Sport häufig über Erfolg oder Misserfolg. Genauso eine Kleinigkeit war es, die dem Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim im zweiten Spiel der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga Süd den ersten doppelten Punktgewinn bescherte: der Heimvorteil. 6:3 gewann das Team des langjährigen Leiselheimer Trainers Christian Kaufhold gegen DJK SpVgg Effeltrich. „Ein sehr hart erkämpfter Sieg“, wie Christian Kaufhold tief durchschnaufend eingestand.

Bis zum 3:3-Zwischenstand war es nämlich eine Partie, die hin und her wogte. Wer die Tische als Sieger verlassen würde, war lange nicht abzusehen. Durch die tolle Unterstützung der Tischtennis-Fans am Leiselheimer Trappenberg angespornt, schnappten sich TVL-Neuzugang und Spitzenspieler Constantin Cioti, der 18-jährige Youngster Medardas Stankevicius und der 25-jährige indische Material-Stratege Sushmit Sriram aber drei Einzel in Folge. Die Revanche für die 2:6-Pleite gegen DJK SpVgg Effeltrich in der Vorsaison war geglückt.

Und Christian Kaufhold wusste auch, bei wem er sich für den knappen Erfolg an erster Stelle bedanken musste: „Constantin hat überragend gespielt und auch Sushmit zeigte seine Klasse.“ In der Tat. Es waren „die Älteren“ im Dress des TVL, die beim kniffligen Zwischenstand von 3:3 die Nerven behielten. Der 35-jährige Constantin Cioti ließ den beiden Slowaken Martin Jaslovsky und Martin Guman nicht den Hauch einer Chance. Dazu rangen Medardas Stankevicius (gegen Martin Jaslovsky) und Sushmit Sriram (gegen Marius Zaus) ihre Kontrahenten aus Oberfranken jeweils im Entscheidungssatz nieder.

„Das war hinten raus eine klasse Leistung der Mannschaft“, stellte Christian Kaufhold zufrieden fest. Zufrieden konnte der Coach des TVL indes mit dem Start ins Match nicht sein. „Nervosität“, fand er als Erklärung dafür, dass das Duo Constantin Cioti an der Seite von Youngster Vladimir Anca (19) erst im Schlussspurt den 1:1-Ausgleich nach den Doppeln schaffte. Medardas Stankevicius und Vladimir Anca zitterte augenfällig der Arm. Doch die Wormser Vorortler hatten ja mit Constantin Cioti und Sushmit Sriram die beiden besten Spieler des Tages in ihren Reihen. Eine gute Form, die beide und das ganze Team auch am Sonntagmittag benötigen: Dann geht es für die Truppe um Christian Kaufhold nämlich zum aktuellen Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim in die Nähe von Stuttgart.

TV Leiselheim vs. DJK SpVgg Effeltrich  6:3 Spiele / 22:15 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Vladimir Anca, Constantin Cioti (2), Medardas Stankevicius, Sushmit Sriram (2)

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • Oktober 2018

Trappen­berg soll zur Festung werden

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim gibt Samstag­abend (18 Uhr) sein Heim­debüt gegen DJK SpVgg Effeltrich aus Ober­franken

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Auf den Schultern von Constantin Cioti ruht beim Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim einiges an Last. Der erfahrene 35-jährige Routinier und Neuzugang auf der Spitzenposition der Wormser Vorortler soll die junge Truppe um Trainer Christian Kaufhold beim Heimdebüt gegen die Oberfranken von der DJK SpVgg Effeltrich zum ersten Sieg in der Saison 2018/2019 führen.

Los geht’s. „Endlich“, bekennt Peter Dietrich seine Ungeduld. Der Abteilungsleiter Tischtennis des TV Leiselheim sehnt das Heimdebüt seiner Drittliga-Mannschaft in der Spielzeit 2018/2019 herbei. DJK SpVggEffeltrich wird am Leiselheimer Trappenberg erwartet. Für Samstag, den 20. Oktober 2018, soll ab 18 Uhr „im Wohnzimmer der Tischtennis-Asse vom höchsten Tischtennis-Berg Rheinhessens“ alles für einen guten Start an heimischen Tischen in das dritte Spieljahr der Wormser Vorortler in der 3. Bundesliga Süd gerichtet sein.Das heißt für Peter Dietrich: „Ich erwarte vor heimischen Publikum eine Mannschaft, die die Zuschauer mitnimmt und dem Gegner zeigt, dass der Leiselheimer Trappenberg nicht zu bezwingen ist. Das ist unser Anspruch für diese Saison.“

Klare Worte des langjährigen Tischtennis-Chefs vom Leiselheimer Trappenberg. Mit der um den neuen Spitzenspieler Constantin Cioti verstärkten Mannschaft streben Peter Dietrich, der Leiselheimer Trainer Christian Kaufhold und das Drittliga-Team mit Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Nico Stehle, Sushmit Sriram und Vladimir Anca nicht weniger als die Meisterschaft und damit verbunden auch den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga an. Doch Vorsicht: Schon der Saisonauftakt mit einem hart erkämpften 5:5-Remis beim Angstgegner TTC Wöschbach zeigte Christian Kaufhold und seiner jungen Mannschaft auf, dass die Umsetzung dieses Vorhabens durchaus schwierigsein wird.

Dicke Bretter sind zu bohren, was auch ganz sicher für die Partie zum Heimdebüt gegen DJK SpVgg Effeltrich gilt, fügten die Oberfranken aus dem Landkreis Forchheim den Wormser Vorortlern doch letzte Saison eine deutliche 2:6-Niederlage bei.Topspin-Halbdistanzspieler Martin Guman und Martin Jaslovsky spielten am Trappenberg groß auf. Die beiden Slowaken schnappten sich dabei im vorderen Paarkreuz alle vier Einzel. „Das wollen wir diesmal verhindern“, glaubt Peter Dietrich an eine bessere Vorstellung seiner Mannschaft am Samstagabend, denn: „Wir sind auf allen einzelnen vier Positionen ein klein bisschen besser besetzt als Effeltrich.“ Ob die Jungs vom Trappenberg dies dann auch umsetzen können, wenn es darauf ankommt? „Spannend wird es auf jeden Fall“, sagt Peter Dietrich, der anfügt: „Ein tolles Tischtennis-Spiel wird das Samstagabend allemal.“

TV Leiselheim vs. DJK SpVgg Effeltrich am Samstag, 20. Oktober 2018, 18 Uhr

TVL Turnhalle, Zum Trappenberg 21, 67549 Worms
Der Eintritt ist frei!
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • September 2018

Zum Fehl­start fehlte nicht viel

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim startet mit 5:5-Unent­schie­den beim TTC Wösch­bach holprig in die Saison 2018/2019

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Sushmit Sriram sicherte dem TV Leiselheim in der Drittliga-Partie beim TTC Wöschbach mit seinem klaren 3:0-Einzelsieg über Marlon Spieß wenigstens ein 5:5-Unentschieden. Zuvor allerdings tat sich nicht nur der 25-jährige indische Material-Stratege während der Partie bei einem Angstgegner des TVL im Pfinztal bei Karlsruhe schwer. Die Wormser Tischtennis-Asse blieben hinter ihren Möglichkeiten zurück.

„Darf’s etwas mehr sein?“ Wird man gerne einmal in der Metzgerei gefragt, wenn es um den Einkauf von Wurst und anderen Leckereien geht. Nun, Wurst oder sonstige kulinarische Köstlichkeiten hatten die Tischtenniscracks des TV Leiselheim nun wahrlich nicht zum Auftaktspiel der Saison 2018/2019 in der 3. Bundesliga Süd beim TTC Wöschbach im Sinn. Die Antwort der Wormser lautete: „Nein!“ Mehr als ein „mageres“ 5:5-Unentschieden gab es nicht. „Ja“, räumte nachher ein zerknirscht dreinschauender Peter Dietrich ein, „wir hatten uns schon einen Sieg zum Start in die Saison gewünscht.“ Am Ende aber wusste der Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim zu relativieren: „Wir konnten mit dem Punkt zufrieden sein, denn Wöschbach erwies sich als der erwartet starke Gegner.“

In der Tat. In einem von Beginn weg spannenden Spiel, in das die zwei Teams in Bestbesetzung gingen, agierten beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Logische Konsequenz: eine Punkteteilung. Was durchaus als kleine negative Überraschung aus Sicht der Wormser Vorortler anzusehen ist, obgleich der TTC Wöschbach in der Vorsaison zwei deutliche 6:2-Siege gegen Leiselheim landete. Wurde das Team um den langjährigen Trainer Christian Kaufhold ob der Verpflichtung von Constantin Cioti vom Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau doch unter den Konkurrenten der 3. Bundesliga Süd vor dem Saisonbeginn als heißester Kandidat im Rennen um die Meisterschaft ausgemacht.

„Aber“, warnte Nico Stehle, der 37-jährige Routinier auf Position drei des TV Leiselheim, mit einer einfachen und doch unverrückbaren Feststellung: „Jedes Spiel beginnt immer bei 0:0.“ Was sich wohl auch die Mannschaft des TTC Wöschbach um den chinesischen Spielertrainer Fu Yong und den Ex-Leiselheimer Ilya Shamin (Russland) dachte. Zwar legten die favorisierten Wormser bei den Männern aus dem Pfinztal bei Karlsruhe einen 3:1-Vorsprung durch die knappen Erfolge von Constantin Cioti / Nico Stehle im Doppel und Constantin Cioti gegen Ilya Shamin, sowie dem im Match mit Fu Yong klasse aufspielenden Medardas Stankevicius hin.

Sicherheit gab dieser Vorsprung den Wormsern freilich nicht. „Wir mussten um jeden Satz sehr hart kämpfen“, sah Christian Kaufhold seinem Team nach und nach die Felle davon schwimmen. 4:5 stand es schließlich nach je einer Einzel-Niederlage von Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Nico Stehle und Sushmit Sriram bei einzig einem zwischenzeitlichen Sieg von Nico Stehle. Dass am Ende einer nicht wirklich optimal für den TV Leiselheim verlaufenen Partie nicht ein völliger Fehlstart zu Buche stand, dafür sorgte Sushmit Sriram. Leiselheims indischer Material-Stratege gewann gegen Marlon Spieß das einzig klare Spiel der sonst umkämpften Begegnung. Christian Kaufholdund Peter Dietrich zogen unisono das Positive aus der Auftakt-Partie in die Saison 2018/2019: „Wenigstens haben wir nicht verloren.“

TTC Wöschbach vs. TV Leiselheim  5:5 Spiele / 22:22 Sätze

Punkte TVL: Constantin Cioti / Nico Stehle, Constantin Cioti, Medardas Stankevicius, Nico Stehle, Sushmit Sriram

TVL I • 3. Bundes­liga Süd • September 2018

Vor dem ersten Aufschlag

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim geht zum Saison­start beim TTC Wösch­bach gleich „All In“

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Voller Energie in die neue Saison 2018/2019: Henriette Zimmer, Regionalleiterin Worms der EWR AG, drückt dem Tischtennis-Team des TV Leiselheim um Tischtennis-Abteilungsleiter Peter Dietrich und Trainer Christian Kaufhold (vorne) mit Constantin Cioti, Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius, Vladimir Anca und Nico Stehle die Daumen für den angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Beim Poker in der immer beliebter werden den Variante des „Texas Hold’em“ ist dieser Moment ein prickelnder Kulminationspunkt der Gefühle. Ein Spieler geht mit seiner Hand „All In“, setzt alles auf eine Karte. Nicht viel anders ergeht es dem Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim direkt vor dem Start in die neue Saison 2018/2019. Samstagabend um 18 Uhr 30 steht beim TTC Wöschbach (Baden) für die Mannschaft um Leiselheims langjährigen Trainer Christian Kaufhold der erste Aufschlag der neuen Spielzeit auf dem Programm. Die Wormser gehen dabei gleich „All In“.

Was Folgendes bedeutet, wie Christian Kaufhold erläutert: „Alle fünf Mann im Team sind fit. Wir sind gut in Schuss. Wir sind bereit.“ Der Coach des TVL hat also die „Qual der Wahl“. Wen in den Doppeln bringen, wen im Einzel? „Eine sehr angenehme Situation für uns, die wir je nach Aufstellung des TTC Wöschbach vor Ort klären“, findet Christian Kaufhold. Eine schwierige Aufgabe zugleich, sind die Männer aus dem Pfinztal bei Karlsruhe doch so etwas wie der Angstgegner des TV Leiselheim in der 3. Bundesliga Süd. Zwei glatte 2:6-Klatschen setzte es letzte Saison. „Da war in keinem Spiel etwas für uns drin“, erinnert sich Christian Kaufhold mit gerunzelter Stirn ungern an die beiden Matches zurück.

2018/2019 soll dies anders werden. Ein Garant für das gestiegene Selbstvertrauen des Tabellensiebten der Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 in der dritthöchsten deutschen Spielklasse ist Constantin Cioti. Der prominente Neuzugang vom vielfachen Deutschen Mannschaftsmeister TTC Zugbrücke Grenzau aus dem Westerwald verstärkt die Rheinhessen auf der Spitzenposition. Der 35-jährige rumänische Meister im Einzel von 2014 führt das Team der Vorsaison mit Medardas Stankevicius (18), Nico Stehle (37), Sushmit Sriram (25) und Vladimir Anca (19) ins erste Spiel beim TTC Wöschbach.

„Sofort ein echter Prüfstein für uns“, weiß Christian Kaufhold nur zu genau. Aber auch ein höchst willkommener Gegner zum Saisonauftakt, trifft man doch im Pfinztal auf einen „alten Bekannten“, denn mit Ilya Shamin agiert dort seit dieser Spielzeit im vorderen Paarkreuz ein ehemaliger Akteur des TV Leiselheim. „Auf Ilya und die erste Partie freuen wir uns alle“, hat nicht allein Christian Kaufhold vor dem Start in die neue Spielzeit feuchte Hände. Zumal ein Erfolg beim Angstgegner die Träume der Wormser vom Aufstieg in die 2. Bundesliga befeuern würden.

TTC Wöschbach (bei Karlsruhe) vs. TV Leiselheim
am Samstag, 22. September 2018, 18:30 Uhr
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • August 2018

Angriff auf die 2. Bundesliga

Tisch­tennis-Dritt­ligist TV Leisel­heim greift in der Spiel­zeit 2018/2019 mit einem auf der Spitzen­position durch Con­stan­tin Cioti ver­stärktem Team nach der Meister­schaft

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Weiß ganz genau, wie der kleine Tischtennisball zu fliegen hat, was er auch als Trainer perfekt an sein Team weitergibt: Christian Kaufhold nimmt in der Saison 2018/2019 mit der Drittliga-Mannschaft des TV Leiselheim den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga ins Visier

„Die Klugheit ist sehr geeignet, zu bewahren, was man besitzt. Doch allein die Kühnheit versteht zu erwerben.“ Friedrich der Große, volkstümlich auch der „Alte Fritz“genannt, sprach das aus. Bei den Tischtennisspielern des TV Leiselheim haben die Worte des bedeutenden Königs von Preußen aus dem 18. Jahrhundert bereits über zwei Jahrzehnte Gewicht. Man möchte etwas erreichen, strebt Ziele an, will Titel holen, sich entwickeln, sich verändern. Genau das hat man am LeiselheimerTrappenberg auch für die Saison 2018/2019 im Sinn. Nichts Geringeres als die Meisterschaft in der 3. Bundesliga Süd steht auf der Agenda der Tischtenniscracks vom höchsten Tischtennisberg Rheinhessens.

„Wir träumen davon, in die eingleisige 2. Bundesliga aufzusteigen“, haben Peter Dietrich und Christian Kaufhold, die beiden schon viele, viele Jahre in den Funktionen eines Tischtennis-Abteilungsleiters und des Trainers am Trappenberg tätigen Männer ein gemeinsames Ziel. In den zwei Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 etablierte sich der TV Leiselheim nach dem Aufstieg 2016 aus der Regionalliga Südwest schnell in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Rang sieben nebst dem sicheren Klassenerhalt stand jeweils zu Buche. Jetzt will man mehr. Tischtennis-Teams renommierter deutscher Klubs wie etwa des BV Borussia Dortmund oder des 1. FSV Mainz 05 sollen 2019/2020 auf dem Trappenberg empfangen werden. Das soll die in gut einem Monat beginnende Saison 2018/2019 bringen – Meisterschaft und Aufstieg.

Der Optimismus beim TV Leiselheim bezüglich der Erwartungen an die am22. September 2018 mit einem Auswärtsspiel beim TTC Wöschbach (Baden)startende Saison wird insbesondere durch einen prominenten Neuzugang genährt. Constantin Cioti vom sechsfachen Deutschen Mannschaftsmeister, fünffachen Deutschen Pokalsieger, zweifachen Sieger im Europokal der Landesmeister und Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau wird die Wormser Vorortler künftig auf der Spitzenposition erheblich verstärken. „Constantin Cioti ist mit seiner jahrelangen internationalen Erfahrung und dazu 16 Jahren in der Bundesliga eine enorme Bereicherung für unser Team“, weiß Peter Dietrich um die Qualitäten des 35-jährigen rumänischen Nationalspielers und rumänischen Meisters im Einzel 2014, der um die Jahrtausendwende als einer der besten Jugendspieler Europas galt, nur zu genau. Und Christian Kaufhold ergänzt: „Er kann durchaus bester Einzelspieler der 3. Bundesliga Süd werden.“

Zweiter großer Pluspunkt auf der Habenseite beim Kader um Trainer Christian Kaufhold: „Die komplette eingespielte Mannschaft aus der Vorsaison mit Routinier Nico Stehle und den Youngstern Medardas Stankevicius, Vladimir Anca und Sushmit Sriram bleibt zusammen.“ Im zweiten Paarkreuz war Leiselheim bereits in der Vorsaison eine der besten Mannschaften der 3. Bundesliga Süd. „Mit Constantin dürften wir nun auch im vorderen Paarkreuz zum Establishment der Liga avancieren“, ist sich Kaufhold sicher.

Ein Spaziergang zur Meisterschaft für den TV Leiselheim in der 3. Bundesliga Süd 2018/2019 also? „Von wegen“, warnt Christian Kaufhold. „Die Liga ist so ausgeglichen besetzt, dass wir in fast jedem Spiel an die Grenzen des eigenen Leistungsvermögens gehen müssen.“ Und außerdem sei mit dem enorm spielstarken Aufsteiger SV SR Hohenstein-Ernstthal aus Sachsen „ein ernsthafter Konkurrent im Titelkampf“ unterwegs. Was den Coach des TVL indes positiv stimmt: „Wir können mit unseren fünf Akteuren im Kader auf jeden Gegner taktisch reagieren.“ Und dass Christian Kaufhold trotz seiner gerade einmal 38 Jahre ein gewiefter Stratege ist, hat der Tischtennis-Trainer mit dem Auge für die Details im schnellen Rückschlagsport am Leiselheimer Trappenberg ja bereits weit über ein Jahrzehnt hinweg unter Beweis gestellt. Gelingt ihm das auch 2018/2019 wieder, könnte es am Leiselheimer Trappenberg durchaus heißen: Der Wunsch ist der Vater des Gedankens.

TV Leiselheim I – das Team

  • Nr. 1: Constantin Cioti (Rumänien, 35 Jahre, QTTR-Wert = 2372)
  • Nr. 2: Medardas Stankevicius (Litauen, 18 Jahre, 2279)
  • Nr. 3: Nico Stehle (Deutschland, 37 Jahre, 2260)
  • Nr. 4: Sushmit Sriram (Indien, 25 Jahre, 2231)
  • Nr. 5: Vladimir Anca (Rumänien, 19 Jahre, 2208)
  • Trainer: Christian Kaufhold (Deutschland, 38 Jahre)

Der Spielplan – Vorrunde 2018/2019

  • Sa., 22.09.2018, 18:30 h – TTC Wöschbach (Baden) vs. TV Leiselheim
  • Sa., 20.10.2018, 18:00 h – TV Leiselheim vs. DJK SpVgg Effeltrich (Oberfranken)
  • So., 28.10.2018, 15:00 h – SV Salamander Kornwestheim (Baden-Württemberg) vs. TV Leiselheim
  • Sa., 10.11.2018, 18:00 h – TV Leiselheim vs. TTC Weinheim (Baden-Württemberg)
  • So., 18.11.2018, 15:00 h – ASV Grünwettersbach II (Baden) vs. TV Leiselheim
  • Sa., 24.11.2018, 18:00 h – TV Leiselheim vs. SV SR Hohenstein-Ernstthal (Sachsen)
  • Sa., 01.12.2018, 18:00 h – TV Leiselheim vs. TTC Wohlbach (Oberfranken)
  • Sa., 15.12.2018, 17:30 h – Post SV Mühlhausen II (Thüringen) vs. TV Leiselheim
  • So., 16.12.2018, 14:00 h – SV Schott Jena (Sachsen) vs. TV Leiselheim
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2018

Promi­nenter Neuzu­gang am Leisel­heimer Trappen­berg

Tisch­tennis-Dritt­ligist TV Leisel­heim verstärkt sich für die Saison 2018/2019 mit Constan­tin Cioti, dem rumä­nischen Meister 2014 vom Tisch­tennis-Bundes­ligisten TTC Zug­brücke Grenzau

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Noch schlägt Constantin Cioti beim Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau auf. In der Saison 2018/2019 wird der 34-jährige rumänische Meister von 2014 aber den Tischtennis-Drittligisten TV Leiselheim auf der Spitzenposition verstärken.

Kaum hat Tischtennis-Drittligist TV Leiselheim diese Spielrunde vorzeitig den Klassenerhalt in der 3. Bundesliga Süd in der Tasche, da vermeldet man am LeiselheimerTrappenberg auch schon einen prominenten Neuzugang für die Saison 2018/2019. Constantin Cioti vom sechsfachen Deutschen Mannschaftsmeister, fünffachen Deutschen Pokalsieger, zweifachen Sieger im Europokal der Landesmeister und Tischtennis-Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau wird die Wormser Vorortler künftig auf der Spitzenposition erheblich verstärken. Der 34-jährige rumänische Nationalspieler und rumänische Meister im Einzel 2014, der um die Jahrtausendwende als einer der besten Jugendspieler Europas galt, ist mit Sicherheit einer der spielstärksten Tischtenniscracks, die jemals beim TV Leiselheim den Tischtennisschläger schwangen.

„Wir sind seit Anfang Februar mit Constantin im Gespräch“, verrät Peter Dietrich. „Die Chemie zwischen uns stimmte sofort, Ende März stand sein Wechsel aus dem Westerwald nach Worms im Anschluss an ein Bundesligaspiel in Grenzau dann fest“, sagt der Tischtennis-Abteilungsleiter des TVL nicht ohne deutlich aus seiner Stimmlage heraus erkennbaren Stolz. Die jahrelange nationale und internationale Erfahrung von Ciotisoll den Wormser Vorortlern bei der Umsetzung eines Zieles helfen, das Peter Dietrich wie folgt formuliert: „Wir wollen in der 3. Bundesliga Süd künftig nicht mehr nach unten in der Tabelle blicken müssen, sondern nach oben.“ Träumt man am LeiselheimerTrappenberg mit der Verpflichtung von Constantin Cioti also vom Aufstieg in die 2. Bundesliga? „Ja, schon ein wenig“, räumt Peter Dietrich ein.

Die Voraussetzungen dafür scheinen gegeben, wie Peter Dietrich und Christian Kaufhold, der langjährige Trainer des TV Leiselheim, unisono bestätigen. „Nach derzeitigem Stand bleiben alle vier Stammspieler dieser Spielzeit an Bord.“ Demnach steht Coach Christian Kaufhold ein vor Erfahrung nur so strotzendes vorderes Paarkreuz mit Constantin Cioti und Nico Stehle zur Verfügung. Und dahinter gehören die Teenager Vladimir Anca (19), Medardas Stankevicius (18) und der indische Materialstratege SushmitSriram (25) ganz sicher zu den Besten, die in der 3. Bundesliga Süd an den Positionen drei und vier aufschlagen. „Das ist zusammen mit dem in der Tischtennisszene weithin als sympathischer und zuverlässiger Leistungsträger anerkannten Constantin Cioti eine klasse Mischung, die viel verspricht“, fiebert nicht nur Peter Dietrich der kommenden Saison bereits heute entgegen.

Constantin Cioti – Kurzporträt
  • Alter: 34 Jahre
  • Nationalität: Rumänien
  • Beruf: Tischtennis-Profi seit 2001
  • Spielhand: Rechtshänder
  • Bester Weltranglistenplatz:  78 (Juli 2009)
  • Q-TTR-Wert:  2391 (März 2018)
  • Vereine:  Univ. Constanza (Rumänien), DJK Offenburg, SV Plüderhausen, TTF Liebherr Ochsenhausen, SV Werder Bremen, Club Priego (Spanien), TTC Zugbrücke Grenzau
  • Erfolge: in der Jugend einer der besten Spieler Europas (vier Europameister-Titel von 1998 bis 2000), Rang drei mit der rumänischen National-Mannschaft 2007 und 2009, 16 Jahre Tischtennis-Bundesliga, Deutscher Mannschaftsmeister mit TTF Liebherr Ochsenhausen (2004) und SV Werder Bremen (2013), Deutscher Pokalsieger mit TTF Liebherr Ochsenhausen von 2002 bis 2004, 2014 rumänischer Meister im Einzel
TVL I • 3. Bundes­liga Süd • April 2018

Rang sieben als kleiner Trost

Tisch­tennis – 3. Bundes­liga Süd: TV Leisel­heim geht zum Saison­finale beim Tabellen­dritten SV Schott Jena (2:6) und Meister NSU Neckarsulm (2:6) leer aus

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Leiselheimer Lichtblick in den zwei Partien zum Saisonfinale bei SV Schott Jena und NSU Neckarsulm: Medardas Stankevicius gewann beim Tabellendritten und beim Meister der 3. Bundesliga Süd seine Einzel jeweils deutlich. An den beiden klaren 2:6-Pleiten des TV Leiselheim änderte dies freilich nichts

Auf diese Duplizität der Ereignisse hätten Peter Dietrich und Christian Kaufhold gerne verzichten können. Der Tischtennis-Abteilungsleiter und der Trainer des Drittligisten TV Leiselheim dürfen sich nach der Saison 2017/2018 in der 3. Bundesliga Süd auf eine Wiederholung des Resultats aus der ersten Spielzeit in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands „freuen“. Rang sieben heißt es für die Tischtennis-Cracks des TV Leiselheim nach dem letzten Doppelspieltag der Saison 2017/2018 und zwei klaren 2:6-Pleiten beim Tabellendritten SV Schott Jena und beim souveränen Meister NSU Neckarsulm.

„Wir hatten uns schon ein wenig mehr vorgestellt“, räumte Leiselheims langjähriger Trainer Christian Kaufhold nicht ohne eine gewisse Enttäuschung im Unterton der Stimme ein. Kleiner Trost für die Männer vom LeiselheimerTrappenberg: Vom ersten Abstiegsrang, auf dem Aufsteiger DJK SpVggEffeltrichlandete, war man am Ende einer sehr wechselhaften Spielzeit drei Punkte und damit schon ein gutes Stück entfernt. Wieso es nicht mehr wurde für die junge Leiselheimer Truppe im zweiten Jahr in der Dritten Liga, dafür hatte Leiselheims Tischtennis-Chef Peter Dietrich eine plausible Erklärung parat: „Die Jungs mussten erst Erfahrung sammeln und gerieten dadurch gegen Ende der Spielzeit auch mental in ein Formtief.“

Ein Formtief, aus dem Kaufholds Truppe nach den beiden deutlichen Heimpleiten gegen DJK SpVggEffeltrich (2:6) und gegen Post SV Mühlhausen II (1:6) an fremden Tischen nicht herausfand. In Jena und Neckarsulm konnte einzig der 18-jährige Teenager Medardas Stankevicius seine höchst positive Entwicklung der vergangenen Wochen mit je einem glatten Sieg bestätigen. Bei Topspieler Nico Stehle schmerzt seit vielen Wochen der Rücken. Vladimir Anca, mit 19 Jahren der zweite Teenager in Reihen des TVL, spielt zwar im vorderen Paarkreuz häufig gut mit, geht teilweise klar in Führung, um dann – wie auch bei der Fünfsatz-Niederlage nach einer 2:0-Satzführung gegen den Slowaken Pavol Mego in Jena – noch zu verlieren. „Bei Vladi ist das ein Kopfproblem“, weiß sein Trainer Christian Kaufhold.

In Jena und Neckarsulm konnten die Leiselheimer diese „Kopfprobleme“ nicht abstellen, dafür war überdies die Klasse der Gegner zu hoch. „In Neckarsulm beim neuen Meister hatten wir rein gar nichts zu bestellen“, erkannte Peter Dietrich die Überlegenheit des Aufsteigers in die 2. Bundesliga neidlos an. Alle sechs Siege zum 6:2-Erfolg holten sich die Gastgeber glatt in drei Sätzen. Anders sah das am Abend zuvor in Jena aus. SushmitSriram und Vladimr Anca verloren ihre Einzel nach großem Kampf jeweils 9:11 im finalen Durchgang. „Kommen diese beiden Spiele, holen wir dort einen Punkt“, mutmaßte Christian Kaufhold. Sie kamen nicht – und die junge Truppe des TV Leiselheim muss sich eben mit dem siebten Rang im Abschlusstableau der 3. Bundesliga Süd 2017/2018 begnügen.

SV Schott Jena vs. TV Leiselheim  6:2 Spiele / 20:11 Sätze

Punkte TVL: Nico Stehle / Vladimir Anca, Medardas Stankevicius

NSU Neckarsulm vs. TV Leiselheim  6:2 Spiele / 21:6 Sätze

Punkte TVL: Sushmit Sriram, Medardas Stankevicius