Presse­berich­te Ab­teilung

Abteilung • März 2022

Sportlicher Ehrgeiz trifft Leiden­schaft

Rhein­land-Pfalz-Meister­schaften 2022 im Para-Tisch­tennis: Bei den erstmals in Worms aus­gerich­teten Landes-Titel­kämpfen geben die Lokal-Mata­doren Corinna Hoch­dörfer (Oppau) und Alexan­der Greller (Worms-Hoch­heim) das Tempo vor.

Das hat sich gelohnt. „Der Para Sport ist auf dem Vormarsch, da wird außerordentlich viel geleistet“, konstatierte Dr. Claus Brusenbauch aus Klein-Winternheim, der Vize-Präsident des Tischtennisverbandes Rheinland/Rheinhessen. Sabine Guth von der Lebenshilfe Worms sprach von „einem richtigen Erfolg für den Sport in unserer Region“ und von „enormer Leidenschaft aller Teilnehmer“. Peter Dietrich, Tischtennis-Abteilungsleiter des TV Leiselheim, war es „eine Ehrensache für den Verein, das Event auszurichten, weil es auch eine besondere Sache für die vielen teilnehmenden behinderten Sportler sei“. Michael Palm, Landesfachwart Tischtennis im BSV Rheinland-Pfalz (Behinderten- und Rehabilitations Sport-Verband), machte eine „große Begeisterung und Freude allenthalben“ aus – die erstmals in der Nibelungenstadt Worms ausgerichteten Rheinland-Pfalz-Meisterschaften 2022 im Para-Tischtennis liefen da noch auf vollen Touren in den Sporthallen des Bildungszentrum Worms.

Para-Sport Tischtennis ist international bedeutsam

Nicht erst seitdem Paralympics-Sieger Valentin Baus aus Düsseldorf bei den Paralympischen Spielen 2021 in Tokio die Goldmedaille gewann, ist Tischtennis aus dem weltweiten Para-Sport nicht mehr wegzudenken. Der deutsche Para-Sportler des Jahres 2021 ist ein Aushängeschild des Para-Sports ganz allgemein, dessen Beispiel viele behinderte Menschen folgen. Sport als Möglichkeit, vollkommen am Leben teilzunehmen. Nicht mehr und nicht weniger bedeutete das vom TV Leiselheim in enger Kooperation mit der Lebenshilfe Worms und der Stadt Worms ausgerichtete Tischtennis-Turnier im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Und wenn dann auch noch Lokal-Matadorin Corinna Hochdörfer vom TTC Ludwigshafen-Oppau oder Lokal-Matador Alexander Greller vom TuS Worms-Hochheim die sportliche Schlagzahl vorgeben … Sportlerherz, was willst du mehr.

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Dominatorin bei den Damen-Wettbewerben: Corinna Hochdörfer vom TTC Oppau aus Ludwigshafen siegte sowohl in der Wettkampf-Klasse 11c/11d/12 als auch der Offenen Klasse mit einer rasanten Mischung aus Abwehr- und Offensiv-Tischtennis.

Lebenshilfe Worms mit 16 Sportlern dabei

32 Teilnehmer insgesamt hatten in acht verschiedenen Wettkampf-Klassen gemeldet, 16 stellte allein die Lebenshilfe Worms. „Als vor zwei Wochen klar war, dass das Event stattfinden würde, ging ein Kribbeln durch unsere Werkstatt für behinderte Menschen“, weiß Sabine Guth (Sport- und Bewegungsförderung der Lebenshilfe Worms) nur zu genau um den sportlichen Ehrgeiz ihrer Schützlinge. „Da haben wir dann fleißig trainiert“, betonte etwa Daniel Groß, der noch gar nicht so lange den Tischtennis-Schläger in Händen hält, sondern eher dem Hockeyball oder Fußball nachläuft. Zu einem Titel reichte es für Daniel Groß zwar nicht, aber „ich bleibe dran, trainiere, verbessere mich und bin beim nächsten Tischtennis-Turnier ganz bestimmt wieder dabei“, bekannte der sportbegeisterte Mann der Lebenshilfe Worms.

Sabine Wallstein lässt den Tischtennis-Schläger fliegen

Und sportlich gab’s etliche prickelnde Momente zu erleben. Corinna Hochdörfer hatte es im Finale der Offenen Klasse und der Wettkampf-Klasse 11c/11d/12 zweimal mit Sabine Wallstein (Nassau / Lahn) zu tun. „Meine Spezialität sind die langen Noppen auf der Rückhand“, ließ Corinna Hochdörfer wissen. Diese Noppen und ein gefährlicher Rückhand-Schupfball brachten Sabine Wallstein aus der Fassung. „Geh’ doch drauf“, befahl sie dem Ball in der Endphase des ersten Satzes im Finale. Die Plastikkugel ging daneben, dafür flog der Schläger rüber auf die andere Tischhälfte. Emotionen pur gepaart mit reichlich sportlichem Ehrgeiz. Geholfen hat’s wenig, denn Corinna Hochdörfer dominierte die Damen-Konkurrenzen. „Ich hab’ den Heimvorteil ausgenutzt“, bekannte die junge passionierte Tischtennis-Spielerin des TTC Oppau mit einem Lächeln um die Lippen.

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Der Wormser Lokal-Matador Alexander Greller vom TuS Hochheim schnappte sich den Titel der Wettkampf-Klasse 11a und vertritt die Nibelungenstadt im April bei den Deutschen Para-Meisterschaften in Sindelfingen.

Alexander Greller schafft Qualifikation für Deutsche Meisterschaft

Apropos Heimvorteil nutzen: Das gelang auch Alexander Greller vom TuS Worms-Hochheim mit dem Sieg in der Wettkampf-Klasse 11a im Finale gegen den technisch versierten Dominik Wühler (WfbM der Lebenshilfe Worms). Richtig rasant mit schnellen Ballwechseln ging es in einem der sehenswertesten Matches der Meisterschaften im Duell zwischen Alexander Greller und Michael Beck vom TTV Neustadt an der Weinstraße zu. Hin und her sauste das Spielgerät. Greller attackierte, Beck blockte, war nicht vom Tisch zu drängen. Am Ende eines klasse Spiels hatte der Titelträger der Wettkampf-Klasse WK 6/8/R/AB Herrenaus Neustadt die Nase vorn. Dafür und für ein vom TV Leiselheim mit der Lebenshilfe Worms und der Stadt Worms prima organisiertes Turnier gab’s „den Daumen nach oben“ von Michael Beck, dem kleinen Mann, der großen Sport zeigte. Oder wie es Leiselheims Tischtennis-Chef Peter Dietrich formulierte: „Das war ein tolles Turnier mit tollen Menschen und tollem Sport.“

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Alles perfekt: Michael Beck aus Neustadt freute sich über den Rheinland-Pfalz-Meistertitel 2022, die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft 2022 in Sindelfingen und ein perfekt organisiertes Turnier in Worms gleichermaßen.

Abteilung • März 2022

BSV in Koope­ration mit dem TVL: Landes­meister­schaft Tisch­tennis 2022 in Worms

Der Behin­derten- und Reha­bilitations­verband (BSV) Rhein­land-Pfalz freut sich sehr, die Austragung der Landes­meister­schaft im Tischtennis-Einzel am 13.03.2022 in Worms präsentieren zu können.

Gemeinsam mit dem Kooperationsverein TV 1863 Worms-Leiselheim und der WfbM, der Lebenshilfe Worms, freuet sich der BSV auf spannende Spiele in der Sporthalle des Bildungszentrums Worms. Die Landesmeisterschaft beginnt um 8.00 Uhr und endet gegen 17.15 Uhr.

Landesmeisterschaft Tischtennis-Einzel am 13.03.2022 in Worms
  • Veranstalter: Behinderten- und Rehabilitationssport-Verband Rheinland-Pfalz e.V.
  • Schirmherr: Beigeordneter Timo Horst u.a. Sportdezernent Worms
  • Ausrichter: TV 1863 Worms-Leiselheim
  • Ansprechpartner: Tischtennis Abteilungsleiter Peter Dietrich in Zusammenarbeit mit der WfbM der Lebenshilfe in Worms vertreten durch Frau Sabine Guth
  • Sportstätte: TURNHALLE BIZ WORMS, Bildungszentrum Worms, Von-Steuben-Str. 31, 67549 Worms

Link zur Ausschreibung beim BSV-RLP »

Abteilung • August 2020

Corona: Leisel­heim zieht seine Mann­schaften zurück

Die Leisel­heimer Tischtennis­führung reagiert auf die aktu­elle, weiter­anhal­tende, welt­weite Covid-19 Pandemie und zieht seine Mann­schaften auf Verbands­ebene vom Spiel­betrieb zurück

Es ist nach wie vor für alle von uns "nur" ein Hobby. GESUNDHEIT GEHT VOR!
„Ein Großteil unserer Spieler möchte unter den von RTTVR, Stadt und anderen Institutionen vorgegebenen Auflagen sowie aufgrund aktuell wieder stärker steigenden Infektionszahlen NICHT am Mannschaftswettbewerb teilnehmen“ so die kurze Stellungnahme von Abteilungsleiter Peter Dietrich, auf die Frage: Warum die Tischtennis-Abteilung am Wochenende kurzfristig seine Mannschaften von der Kreisklasse bis zur Verbandsliga für die nächste Saison zurück gezogen hat.

Nach der Veröffentlichung der "Hygiene-Verhaltensregeln RTTVR" und der „Beschlüsse zum Punktspielbetrieb Saison 2020/2021“ vom 17.08.2020 zur kommenden Saison gab es zahlreiche Fragen, Gespräche und Diskussionen bei uns in der Abteilung! Nach einer internen Rundmail und Befragung aller Mitspieler unserer Abteilung folgte die Entscheidung.

Hinzu kommen viele offene Fragen seitens des Verbandes. Was ist bei Nichteinhaltung der Hygienevorschriften? Welche Rechte hat der Verein/Mannschaft, wenn die Vorschriften nicht eingehalten werden usw.

Dieser Schritt fällt uns sehr schwer. Aber die aktuelle Situation und besonders das Feedback unserer Spieler zeigt uns, dass die Nichtteilnahme am Spielbetrieb für uns die richtige Entscheidung ist. Es würde sicherlich JEDER gerne spielen, nicht nur die, die sich FÜR einen Spielbetrieb ausgesprochen haben. Aber man sollte die sehr demokratische Entscheidung respektieren und sich nicht über andere ärgern. GESUNDHEIT GEHT VOR!

Der Spielbetrieb der 3.Bundesliga sowie der Jugend ist Stand heute hiervon (noch) nicht betroffen!

Abteilung • April 2020

Schockstarre. Saisonende. Saisonfazit.

Tisch­tennis-Bundes­ligist TV Leisel­heim zieht Saison­bilanz in der ob Corona auch welt­weiten Krise des Sports

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Das hat der 58-jährige Tischtennis-Funktionär Peter Dietrich in seiner fast vier Jahrzehnte andauernden Zeit als Tischtennis-Sportler des TV Leiselheim noch nicht erlebt: Die Saison 2019/2020 endet Mitte März 2020 vorzeitig – eine alternativlose Entscheidung des Deutschen Tischtennis-Bundes DTTB ob der weltweiten Corona-Pandemie (Archivfoto TV Leiselheim).

„Sport ist die schönste Nebensache der Welt“, so heißt es. Wie sehr der Sport wirklich „Nebensache“ ist, wurde in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten unzweideutig untermauert. Ein winziger Krankheitserreger hat die Welt in Angst und eine globale Schockstarre versetzt. Bereits weit über 100.000 Menschen fielen dem Corona Virus zum Opfer. Die Gesundheitssysteme aller Länder der Erde sind bis an und über die Grenzen hinaus beansprucht. Die Weltwirtschaft steht vor einer Rezession unfassbaren Ausmaßes. Da kann und darf es nicht verwundern, dass auch der Sport in der Welt stillsteht. Olympia 2020, das größte Sportfest der Welt, ist wie nahezu alle anderen großen und kleinen Sportevents 2020 abgesagt. Völlig alternativlos beendete auch der Deutsche Tischtennisbund DTTB Mitte März die Saison 2019/2020 in der olympischen Sportart Tischtennis.

Eingefrorene März-Tabellen sind Abschlusstabellen

„Eine Entscheidung, die völlig verständlich und absolut richtig ist“, findet Peter Dietrich, der langjährige Tischtennis-Chef des TV Leiselheim. Auch auf dem LeiselheimerTrappenberg fliegt seit einem Monat kein Ball mehr durch die Sporthalle. Alles ist eingefroren, Schockstarre allenthalben. Dennoch bleibt am Trappenbergnun trotz Corona-Pandemie Zeit dafür, einen sportlichen Rückblick auf die Spielzeit zu wagen, die mit den Tabellen Mitte der Rückrunde dieser Spielzeit abgeschlossen wurde. „Auf das Erreichen unserer sportlichen Ziele hat die Corona-Pandemie keinen wirklichen Einfluss genommen“, stellt Peter Dietrich in der Analyse der Spielzeit nüchtern fest.

Bundesliga-Truppe steigt in 3. Bundesliga Süd ab

Schließlich stand der sportliche Abstieg der ersten Herrenmannschaft aus der 2. Bundesliga bereits vor dem Shutdown des Tischtennis-Sports fest. Das sportliche Aushängeschild des TV Leiselheimlandete in einer äußerst unglücklich verlaufenen Spielzeit, in der das junge Team um den erfahrenen Trainer Christian Kaufhold zwar häufig an einem Sieg schnupperte, diesen aber stets aus der Hand gab, mit 2:26 Punkten auf dem letzten Tabellenrang. Die sofortige Rückkehr des Aufsteigers in die 3. Bundesliga Süd zur Saison 2020/2021 ist die Folge. „Es war meist knapp, hat aber dann doch nicht ganz gereicht“, nimmt Coach Christian Kaufhold den Abstieg betont sportlich hin.

TVL-Zweite sicher, Dritte bangt

Besser lief es da schon für die sechs anderen Herrenteams des TVL, „obwohl wir wegen personeller Schwächungen und zahlreichen Verletzungen eine durchaus schwierige Saison erlebten“, zieht Peter Dietrich größtenteils Positives aus dem Abschneiden seiner Herrenmannschaften. So konnte die TVL-Zweite als Tabellensechster trotz des Einsatzes von insgesamt 18 Ersatzspielern einen ordentlichen Platz im Mittelfeld der Verbandsliga Rheinhessen ergattern.„Wir wussten früh, dass wir nur mit einer Rumpf-Mannschaft antreten werden. Wir konnten nicht aufsteigen und durften nicht absteigen. Ziel erreicht!“, resümiert Dr. Alexander Krießbach, der routinierte Kapitän der TVL-Zweiten, der zudem als bester Einzelakteur in die Verbandsliga-Annalen einer denkwürdigen Spielzeit 2019/2020 eingeht. Die dritte Leiselheimer Garnitur schaffte als klarer Abstiegskandidat der Bezirksoberliga Rheinhessen Süd drei Siege – und ließ somit als Tabellenvorletzter immerhin SG Offenheim/Erbes-Büdesheim hinter sich. Legt man die Erfahrungen der letzten Jahre zugrunde, könnte Rang neun in der Abschlusstabelle noch zum Klassenerhalt reichen. Kapitän Thomas Peter und sein Team dürfen also schon noch bangen, ob es mit dem Klassenerhalt nach Abschluss der Meldungen für die kommende Spielzeit geradeso reichte.

Alle anderen TVL-Teams bleiben in ihren Ligen

Sicher gereicht hat es hingegen für die TVL-Vierte. Als Tabellenfünfter der Bezirksliga Rheinhessen Süd schloss die Mannschaft um Kapitän Jürgen Jaap („Eine wechselhafte Saison mit sportlichen Höhen und Tiefen, am Ende aber steht der ungefährdete Klassenerhalt.“) ab. Den Klassenverbleib strebten auch die Herrenteams fünf bis sieben des TVL an. Während die Leiselheimer Fünfte durch den frühen Rückzug des TV Mörstadt lange vor Weihnachten das Saisonziel auf Rang acht der Kreisliga Worms erreicht hatte, musste die Truppe um Teamchef Volker Becker in der Kreisklasse A Worms bis zum letzten Moment zittern. Mit einem einzigen Spiel Vorsprung vor SV Rheingold Hamm III rettete sich die Leiselheimer „Sechste“ schließlich als Tabellenzehnter um Nasenlänge über die Ziellinie. Wenig Frösteln hingegen beim TV Leiselheim VII in der Kreisklasse C2 Worms. Das von Harald Unselt angeführte Team sicherte sich souverän den Klassenerhalt auf Rang neun mit Anschluss zum Mittelfeld der Tabelle.

Abteilung • Februar 2020

Kleiner Ball, große Gaudi

Fußball-Ober­ligist VfR Wormatia Worms „testet“ Tisch­tennis am Trappen­berg

TV Leiselheim – Abteilung Tischtennis

Nicht allein Trainer Kristjan Glibo (Mitte) macht die Trainingseinheit der „ganz besonderen Art“ beim Tischtennis-Turnier am Leiselheimer Trappenberg richtig Spaß. Fast das gesamte Wormatia-Team inklusive Betreuer jagen der kleinen weißen Plastikkugel mit viel Herzblut und unverkennbarem Ballgefühl nach.

Die Vorbereitung beim Fußball-Oberligisten VfRWormatia Worms auf den Start in die Restrunde der Saison 2019/2020 mit dem Fußball-Kracher bei SV Eintracht Trier Ende Februar läuft auf Hochtouren. Ein Hallenfußball-Turnier, ein Spinning-Kurs im INJOY Fitness-Studio Worms, sieben Testspiele, der gemeinsame Besuch des US-amerikanischen Actionfilms „Bad Boys 3“ und etliche anstrengende Trainingseinheiten schweißen das junge Oberliga-Team um Trainer KristjanGlibo, Co-Trainer Maximilian Mehring, Torwart-Trainer Christian Adam, Team-Manager Ibrahim Kurt und den Sportlichen Leiter Norbert Hess gerade zu einer verschworenen Einheit zusammen. Da darf man sich auch gerne einmal etwas entspannen. Dazu ging’s hinauf auf den höchsten Tischtennis-Berg Rheinhessens – den LeiselheimerTrappenberg. Tischtennis-Turnier war Anfang der Woche angesagt, große Gaudi, jede Menge Spaß, ein gemeinsames Abendessen und die Muskeln lockernde Massage inbegriffen.

Wormaten sind mit Hand und Fuß bei der Sache

Hand und Fuß im wahrsten Sinne des Wortes hatte das, was insgesamt 31 Wormaten am Trappenberg an den sechs Tischen ablieferten. „Ein perfekter Abend und eine Mordsgaudi“, bekannte ein sichtbar lockerer Norbert Hess. Wobei: Ein wenig sportlicher Ehrgeiz war beim 53-jährigen Wormser Fußball-Kenner wie auch bei allen VfR-Kickern im Spiel. „Manch einer macht richtig fiese Aufschläge“, beschwerte sich Norbert Hess mit einem Lächeln. Und zwischendurch gab’s eben auch jene Jubelszenen, die man in der EWR-Arena nur ein paar Kilometer entfernt vom LeiselheimerTrappenbergso gerne sieht. Stürmer Jan Dahlke etwa reckte mehrfach die Faust nach oben und begleitete einen satt geschmetterten Ball mit einem lauten „Yeaaaah!“.

Fan-Chöre für Ahmet Ayaloglu und Kristjan Glibo

Das emotionalste Spiel des Abends fand freilich nicht im technisch guten Finale zwischen Maximilian Mehring und Christian Adam statt, das der Torwart-Trainer des VfR nach spannendem Verlauf gewann. Ahmet Ayaloglu und KristjanGlibo hatten die Halle fest in ihrem Bann. Hin und her ging es im rasanten Viertelfinale. Mitunter tauchte Mittelfeld-Spieler Ahmet tief ab, während der Coach es aus der Halbdistanz versuchte. Die Mehrzahl der Fans hatte Ahmet in der Hinterhand. Das half dann auch beim Einzug ins Halbfinale. „Ich hätte schon gern gewonnen“, gestand der Coach nachher ein. Aber das Wichtigste: „Das Turnier mit den kleinen Tischtennis-Bällen hat allen so viel Spaß bereitet.“ Spaß, den die jungen Kicker des VfRWormatia Worms gerne auch wieder auf dem Rasen zeigen können, wenn es bald um Punkte in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar geht.

Die Sieger des WormatiaTischtennis-Turniers 2020:

1. Christian Adam (Torwart-Trainer)
2. Maximilian Mehring (Co-Trainer)
3. Ahmet Ayaloglu und Eric Lickert (beide Mittelfeld-Spieler)

Stürmer Jan Dahlke gewann die Trostrunde im „kleinen Finale“ gegen Kazuki Kamikawa.